Mackay-Blog http://mackay.blogsport.de Gedanken eines Boylovers und Individualanarchisten Tue, 22 Mar 2016 13:42:47 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Was der AfD Sieg für Pädos bedeutet http://mackay.blogsport.de/2016/03/16/was-der-afd-sieg-fuer-paedos-bedeutet/ http://mackay.blogsport.de/2016/03/16/was-der-afd-sieg-fuer-paedos-bedeutet/#comments Wed, 16 Mar 2016 00:24:28 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2016/03/16/was-der-afd-sieg-fuer-paedos-bedeutet/ Auf ersten Blick bedeutet das gar nichts. Alle Parteien sind Anti-Pädo, und die AfD unterscheidet sich in dieser Hinsicht überhaupt nicht vom Rest. Wenn überhaupt, könnte man befürchten, dass sie eher noch schlimmer ist. Schließlich sind die Nazis, mit ihrer „Todesstrafe für Kinderschänder“ Propaganda, ja schlimmer, und angeblich sind die AfD ja Rechte, also irgendsowas in deren Nähe, da könnte man also sogar schlimmeres befürchten. Also, wenn überhaupt, dass ist das alles eher negativ?

Ich sehe das anders. Klar halten die 24% aus Sachsen-Anhalt, die AfD gewählt haben, mit Ausnahme einiger Pädophiler unter ihnen überhaupt nichts von Pädos. Aber trotzdem teilen sie nun etwas mit uns, womit wir vor 20 Jahren noch völlig allein waren. Und das ist die Verachtung für die Lügenpresse.

Für mich gibt es einen Augenblick, ab dem für mich die gesamte deutsche Presse zur Lügenpresse wurde. Dieser Moment war die Dutroux-Hysterie.

Bis dahin war eigentlich alles bestens. Ich kam aus einem Land, der DDR, die unzweifelhaft eine Lügenpresse hatte, der aber sowieso keiner geglaubt hat, und die daher relativ unschädlich war. Was ich dann im Westen erlebte, war Pressefreiheit, und das ohne alle Anführungszeichen. Ja, pädophiler Sex war illegal. Aber, was für mich als Ossi erstmal schockierend, unvorstellbar, war, es gab Zeitschriften von und für Pädophile, Zeitschriften die die Abschaffung dieses Verbots forderten. Es gab Buchläden mit Literatur über Pädophilie, und dies nicht, wie heute, nur mit Horrorsories über Kindesmissbrauch, sondern auch solche, in denen Pädophilie positiv dargestellt wurde. Ja, all dies war nicht die Mainstreampresse. Aber erstens war all das überhaupt da, und zweitens war das, was die Mainstreampresse brachte, auch nicht 100% negativ wie heute. Nachrichten über die Missbrauchshysterie, die in den USA damals schon wütete, las man hier wie irgendwelche Berichte über Menschenfresser in Afrika oder so, als aus einer anderen Welt kommend, etwas, was im zivilisierten Europa unmöglich ist.

Und dann kam Dutroux. Und kurz darauf lernten wir das kennen, was man Lügenpresse nennt. Also nicht eine Presse, die über irgendein Thema berichtet, wo verschiedene Zeitungen verschiedene Standpunkte vertreten, sondern wo alle Zeitungen, alle Fernsehsender denselben Standpunkt vertraten, wo es keine Chance mehr gab, eine Gegenmeinung noch zu vertreten. Eine Zeit, in der über jeden Sexualmord an einem Kind landesweit so intensiv berichtet wurde, dass man die Namen aller Opfer und aller Täter auswendig wusste. Und eben auch die Zeit, in der wir Pädophilen lernten, dass das mit der Pressefreiheit eine Lüge ist, dass die Presse im Westen genau so eine Lügenpresse ist wie es die DDR-Presse war. Nur dass sie noch gemeiner und brutaler war, weil sie die Leute gegen uns aufhetzte, und viel gefährlicher, weil alle anderen ihr glaubten.

Das ist nun schon über 20 Jahre her. Wir leben hier, seit 20 Jahren, mit dieser Lügenpresse. Wir wissen, die ganze Zeit schon, dass das alles Lügen sind, aber war nützt uns das? Die pädophilen Zeitschriften gibt es schon lange nicht mehr. Die Bücher gibt es noch – im Darknet zum Herunterladen, aber schon lange nicht mehr in Buchhandlungen. Und die anderen, die Heten und Schwulen? Die glaubten all diese Lügen. Für sie bestand immer noch Pressefreiheit, sie schätzten weiterhin die Qualitätspresse, dass die gesamte Presse in der Pädofrage einer Meinung war, wird ja wohl daran liegen, dass kein normaler Mensch an dieses Einheitsmeinung zweifelt, genau wie man nun einmal nicht daran zweifelt, dass die Erde rund ist und sich um die Sonne dreht.

Aber dies ist etwas, was sich inzwischen geändert hat. Heute sind es nicht mehr nur die Pädophilen, die erkannt haben, dass sie einer Lügenpresse gegenüberstehen. Mit 9/11, wo die offizielle Version sowas von unglaubhaft war, aber trotzdem von allen Medien konsistent verteidigt wurde, samt der entsprechenden Verleumdung all derer, die an ihr zweifelten, als Verschwörungstheoretiker, gab es schon einmal ein zweites Thema.

Und dann nahm etwas, was eigentlich früher nur ein Randthema war, größere Ausmaße an. Bei der Propaganda gegen rechts die Nazikeule hervorzuholen war ja nun überhaupt nichts Neues. Karl Eduard von Schnitzler benutzte sie ständig. Der war aber nun seit der Wende weg vom Bildschirm – eigentlich, sollte man denken, spielt sie keine Rolle mehr, und, vor allem, es gibt doch eigentlich genug rechte Presse, sowas wie FAZ oder BILD oder was so die klassischen linken Feindblätter waren. Diese Vermutung erwies sich jedoch als falsch. Langsam aber sicher wurde die gesamte Presse immer linker, die eigentlich mal rechten Parteien, CDU wie CSU, bewegten sich auch, insbesondere die CDU unter Merkel, immer weiter nach links, und das zusammen mit den Zeitungen, die sie unterstützten. Die Tradition, alles was sich rechts von CDU/CSU befand, mit der Nazikeule niederzuschlagen, blieb jedoch bestehen.

Nur dass es mit der Zeit immer mehr wurden, die sich dort befanden. Klar, darunter natürlich auch wirkliche Nazis. Nur, deren Zahl nahm keineswegs zu. Was zunahm, waren Rechte, die sich von der immer weiter nach links rückenden CDU immer weniger vertreten fühlten.

Und diese langsam immer mehr werdenden Rechten sahen sich immer mehr einem gesamtnationalen „Kampf gegen rechts“ ausgesetzt, der mit genau denselben Mitteln der Lügenpresse geführt wurde: Alle Zeitungen, alle Fernsehsender waren einig im Kampf gegen rechts, keiner war mehr bereit, „Rechtsextremen“ eine „Plattform zu geben“, das heißt, sie hatten gar keine Möglichkeit mehr, in den Medien ihre Argumente auch nur vorzubringen. Und damit standen sie der Lügenpresse genauso hilflos gegenüber wie die Pädophilen schon seit langem.

Nur mit einem Unterschied: Diesmal betraf es sehr viel mehr Leute. Genug, dass sie sich irgendwann auf die Straße trauten. Genug, um eine Partei zu gründen. Genug, um mit dieser Partei in Sachsen-Anhalt 24% zur erringen.

Und die Presse hat in dieser Zeit nicht nur keinen Rückzieher gemacht, nein, sie hat in ihrer Hetze gegen die AfD Vollgas gegeben. So dass wir nicht nur aus den „Lügenpresse“-Rufen von Pegida-Demonstrationen wissen, dass die AfD-Wähler die Lügenpresse verachten – die reine Logik reicht schon aus, darauf zu schließen. Denn wäre der AfD-Wähler solch ein Nazi, Ausländerhasser, und Rassist, als den ihn die geeinte Medienfront dargestellt hat, würde er nicht AfD sondern, wenn überhaupt, NPD wählen. Und wäre er so dumm und primitiv, wie ihn die Medien darstellten, würde er dem folgen, was Zeitungen und Medien ihm einreden – also auf keinen Fall AfD wählen, die sind ja schließlich ganz böse.

Der AfD-Wähler sieht sich als, in jedem Fall, faktisch nachweisbar, als Opfer einer Medienkampagne, die ihn persönlich verunglimpft, verleumdet und beleidigt. Und die Presse, die das macht, ist für ihn nur noch eine Lügenpresse. Und damit sind sie, so seltsam das ist, plötzlich auf unserer Seite. Sie sind, genau wie wir, Opfer der Lügenpresse, und, genau wie wir, verachten sie diese Lügenpresse.

Das halte ich für wichtig, weil es eben auch eine langfristige Angelegenheit ist. Wer sich einmal auf solch eine Art, konsequent von allen Massenmedien, verleumdet sieht, vergisst so etwas nicht so schnell. Die Ablehnung der Presse als Lügenpresse ist also etwas Langfristiges. Das geht nicht einfach wieder weg. Oder wird irgendjemand von Euch irgendwann den Massenmedien wieder glauben, selbst wenn die plötzlich aufhören, über Pädophilie Lügen zu verbreiten? Also ich jedenfalls nicht. Und warum sollten die AfD-Wähler da anders drauf sein?

Die AfD-Wähler sind deswegen noch lange nicht unsere Freunde. Aber sie sind immerhin schon die Feinde unserer Feinds. Unseres Hauptfeindes wohlgemerkt, denn ohne die Lügenpresse hätten wir womöglich trotzdem weniger Erfolge erreicht als die Schwulen bei der Emanzipation, aber unsere Lage wäre sehr viel harmloser.

Und damit komme ich auf das, was wir jetzt auf jeden Fall, und ohne große Probleme, machen können: Die Lügenpresse bekämpfen. Mit 25% im Rücken kann jeder von uns mutig genug sein, die Lügenpresse Lügenpresse zu nennen, offen, wo immer es um die Presse geht.

Dazu braucht man sich ja nicht einmal scheinbar rechts oder irgendwie pro-AfD oder so zu positionieren. Lügenpresse ist Lügenpresse einfach weil sie lügt. Nicht weil meine eigene Position dabei irgendwie verleumdet wird – Lüge ist Lüge, egal ob sie Rechte, Russen, 9/11 Zweifler oder Pädophile trifft. Auch wenn man kein Russe und kein Rechter ist, muss man ja wohl nicht warten, bis man selbst von denen verleumdet wird, oder?

Ist das wichtig? Ja, auf jeden Fall. Die 24% haben gemerkt, dass sie selbst verleumdet wurden. Sie sind daher schon einmal viel offener, zu erkennen, dass nicht nur sie, sondern auch andere verleumdet werden. Das ist der logische nächste Schritt für die AfD-Wähler – zu erkennen, dass es auch andere Opfer der Lügenpresse gibt. Und hier kann eben jeder auch ohne Pädophilie auch nur zu erwähnen andere Beispiele bringen. Die Russen. Die 9/11 Zweifler, die zu Verschwörungstheoretikern gemacht werden. Und gerade der Konflikt zwischen den Dreckkübeln, die über einer recht harmlosen rechten Partei, leicht recht von der CDU, ausgeschüttet werden, und dem Schönschreiben der ukrainischen Faschisten – die ja ganz offen Faschisten sind, ist eines der härtesten Argumente gegen die Lügenpresse überhaupt.

Und wenn die Lügenpresse ihren Einfluss verliert, von immer mehr Leuten verachtet wird, dann ist das auf jeden Fall ein Gewinn für uns. Denn es gab nirgends eine Pädohysterie ohne Lügenpresse an der fordersten Hetzfront.

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Und wieder mal Kommentarzensur http://mackay.blogsport.de/2016/03/02/und-wieder-mal-kommentarzensur/ http://mackay.blogsport.de/2016/03/02/und-wieder-mal-kommentarzensur/#comments Wed, 02 Mar 2016 18:39:58 +0000 Sascha Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2016/03/02/und-wieder-mal-kommentarzensur/ Die Zeit – eine Zeitung, die zwar meist nur NATO-Schrott schreibt, aber als Auszeichnungsmerkmal noch über ein Kommentarforum ohne Vorzensur verfügt, geht immer mehr den Bach runter. Also nicht die Zeitung, die ist schon längst unten, aber eben das Kommentarforum. Inzwischen kann man sich nicht mehr einfach so anmelden und dann Kommentare ohne Vorzensur schreiben, nein, man ist erstmal ein paar Tage auf Probe, mit Vorzensur.

Aber ok, das kann man noch akzeptieren. Wofür sie allerdings diesen Blogartikel hier abkriegen, ist eine ganz schamlose Lüge. Statt mich offen zu sperren, zeigten sie mir etwa eine Woche lang folgendes an: „Aufgrund eines technischen Fehlers steht Ihnen die Kommentarfunktion kurzfristig nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie diese Störung.

Kein Problem, eine technische Störung entschuldige ich gerne. Ich habe nicht mal ein Problem, wenn das eine recht seltsame Störung ist, die nur einige Nutzer betrifft, während andere weiter schreiben können. Ich schreibe dann vielleicht eine höfliche Anfrage wie diese hier:

Ich lese nun schon mehrere Tage:

„Aufgrund eines technischen Fehlers steht Ihnen die Kommentarfunktion kurzfristig nicht zur Verfügung. Bitte entschuldigen Sie diese Störung.“

Andere können offenbar problemlos kommentieren.

Wie viele Wochen wird die „kurzfristige“ Störung denn noch dauern?

MfG

Und was ist das Ergebnis? Jetzt bin ich ganz offiziell gesperrt. Die „technischen Gründe“ haben offensichtlich gar nicht existiert, sie wollten mich sperren, aber offenbar verhindern, dass ich mich, wie es viele gesperrte tun, gleich wieder anmelde. Aber das verzeihe ich nicht, Leute. Die Zeit-Moderatoren sind LÜGNER, Lügner

Lügner!!!!!!

Andererseits, sie sind schließlich Presstituierte, Lügner von Beruf, sie verdienen ihr Geld mit dem Schreiben und Verbreiten von Lügen. Ich vermute mal, ich habe gerade überreagiert. Aus welchem Grund sollte ich erwarten, dass sie nicht auch im ganz normalen Moderationsalltag zu solch schäbigen mickrigen Lügen greifen?

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Lügenpresse – Wort des Jahres http://mackay.blogsport.de/2015/02/08/luegenpresse-wort-des-jahres/ http://mackay.blogsport.de/2015/02/08/luegenpresse-wort-des-jahres/#comments Sat, 07 Feb 2015 22:50:48 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2015/02/08/luegenpresse-wort-des-jahres/ Das Wort „Lügenpresse“ wurde von der Lügenpresse (ok, von deren Unterstützern) zum Unwort des Jahres gewählt. Was es für mich zum Wort des Jahren macht.

Es gab ja eine lange Zeit, da fühlten wir Pädos uns recht allein in dieser Situation – man weiß, dass die Presse, wann immer zu zu diesem Thema etwas schreibt, lügt. Man weiß es aus eigener Erfahrung im Umgang mit Jungs, man weiß es aus den Berichten anderer Pädos, wer es erleben musste, dass über ihn selbst in der Presse berichtet wird, weiß es direkt, dass selbst wenn er wirklich Sex mit Kindern hatte – also wirklich gegen das Gesetz verstoßen hat – es der Presse keineswegs ausreicht, sondern sie in jedem Fall noch ein paar Lügen drauf setzen muss, man weiß es, wenn man wissenschaftliche Literatur selbst gelesen hat, dass das, was die Presse als wissenschaftlich erwiesen darstellt Lüge ist – wo immer zu unserem Thema berichtet wird, ist es Lüge.

Und das Unangenehme daran ist die Unmöglichkeit, diese Lügen zu korrigieren. Das Einzige, was man tun kann, ist, so einen Blog zu schreiben.

Nur, das war halt unser Thema. Wenn sie über Briefmarkensammler schreibt, warum sollte sie lügen?

Allerdings gibt es inzwischen noch andere Gruppen, die feststellen, dass alles, wirklich alles, was die Presse zu ihrem Thema schreibt, Lügen sind. Und die dieselbe Machtlosigkeit verspüren, denselben Frust verspüren gegen diese Lügenbande, die ihre Einheitslügenmeinung überall verbreitet.

Da sind erstmal die Rechten. Die werden konsequent in eine Naziecke gestellt, auch wenn sie mit Nazis überhaupt nichts am Hut haben und die, im Gegenteil, als Linke sehen – schließlich feiern die ja auch 1. Mai und haben rote Fahnen. Ok, die haben sich mit anderen Linken, die auch 1. Mai mit roten Fahnen feiern, irgendwann in den dreißiger Jahren mal verkracht, aber das war ja wohl eher ein Krach innerhalb der Familie, und nichts, was die Nazis zu Konservativen oder so machen würde. Egal, in den Medien wird auch der konsequenteste konservative Antifaschist zum Nazi. Die ganzen Pegidas konnten jetzt in der Berichterstattung über sie diese Lügenpresse live erleben. Kein Wunder, dass sie so reagieren wie sie reagieren, und die Lügenpresse Lügenpresse nennen.

Und dann gibt es noch all die, die irgendwas mit Russland zu tun haben, und die nicht umhinkönnen, zu bemerken, wie die Lügenpresse über Russland lügt. Über Russland insgesamt, und speziell über Putin. Auch hier Penetranz, ständige Wiederholung derselben Lügen, und die faktische Gleichschaltung aller Massenmedien, mit der Unmöglichkeit, diesen Lügen innerhalb der Massenmedien zu widersprechen – nur mit dem Internet als Ausweichmöglichkeit.

Ohne Frage, man kann rechte, konservative Ideologie ablehnen, sogar mit guten Gründen, oder einiges an der russischen Politik nicht mögen, und auch gute Gründe dafür haben. Aber das sind Positionen, die offen sein müssen für eine Diskussion, in der man eben auch die gegenteilige Position verteidigen kann, in der man rechte, konservative Ideen vorstellen und verteidigen kann, oder den einen oder anderen Aspekt der russischen Politik verteidigen kann. Genau das geht aber nicht. Und diese Unmöglichkeit der Diskussion, diese Einseitigkeit der einen Position, der einzigen Position die vertreten werden darf, diese Einseitigkeit macht die Presse zur Lügenpresse.

Man komme mir nicht mit „Huch, die Nazis haben das auch gesagt“. Ja und? Das soll ein Argument zur Verteidigung einer Presse sein, die mit ihren Lügen seit einem Jahr eine offen faschistische Junta in der Ukraine feiert und unterstützt? Die fleißig „Slawa Ukraine“ mitschreit – den Gruß der ukrainischen Bandera-Faschisten, zu dem seinerzeit auch noch das Heben der Hand zum römischen Gruß gehörte?

Die Verlogenheit, mit der harmlose Konservative hier in Deutschland zu Faschisten gestempelt werden, während man offen bekennende Nazis in der Ukraine unterstützt, indem man sie als proeuropäische Demokraten darstellt, ist noch eine besondere Perversion der heutigen Lügenpresse.

Wobei man eins überlegen sollte: Propaganda erreicht irgendwann einen Punkt, wo es nicht mehr darum geht, dass sie glaubwürdig sein muss. Paradox? Nicht wirklich. Weder die Nazipropaganda im Dritten Reich noch die russische Propaganda in der Stalinzeit musste sich um Glaubwürdigkeit noch einen Kopf machen – es war klar, dass jeder, der widerspricht, ein Volksfeind ist. Die, die naiverweise zeigen, dass ihnen der Glauben fehlt, verraten sich selbst. Gibt es etwas, woran man erkennen kann, dass dieser Punkt in der Propaganda überschritten wurde, dass man sich nicht mehr um Glaubwürdigkeit kümmert, weil es darauf nicht mehr ankommt, überschritten ist?

Mir scheint dieser Punkt in der Ukrainehetze überschritten worden zu sein. Wer glaubt noch diese Schönschreiberei faschistischer Verbrechen, von Leuten, die, wenn sie über AfD oder Pegida schreiben, so tun, als wären sie Antifaschisten? Sind wir schon so weit, dass die offene, für jedermann erkennbare Verlogenheit nicht mehr stört, nicht mehr wichtig ist?

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Infos über Einsatz chemischer Waffen in der Ukraine unerwünscht? http://mackay.blogsport.de/2014/06/30/infos-ueber-einsatz-chemischer-waffen-in-der-ukraine-unerwuenscht/ http://mackay.blogsport.de/2014/06/30/infos-ueber-einsatz-chemischer-waffen-in-der-ukraine-unerwuenscht/#comments Mon, 30 Jun 2014 13:40:05 +0000 Sascha Allgemein Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2014/06/30/infos-ueber-einsatz-chemischer-waffen-in-der-ukraine-unerwuenscht/ Wieder mal hat es nicht viel gebraucht, um von Zeit Online gesperrt zu werden. Erstmal wurde in diesem Link ein Link zu rusvesna.su gelöscht, der über den Einsatz chemischer Waffen durch die Kiewer Junta berichtet. Der angegebene Grund, „Bitte verlinken Sie ausschließlich auf deutsch- oder englischsprachige Quellen“, roch nun allerdings sehr nach einem bloßen Vorwand, und bot eine Möglichkeit, das gleich noch auszutesten – denn rusvesna.su bietet auch ein paar deutsche Übersetzungen an. So schrieb ich also:

91. Zum Einsatz chemischer Waffen bei Semjonowka
„Bitte verlinken Sie ausschließlich auf deutsch- oder englischsprachige Quellen.“

Na gut, da die Information noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde, übernehme ich das mal

„Igor Strelkow: Gegen unsere Positionen in Semjonowka haben die ukrainischen Truppen chemische Waffen angewendet (erneuert 1:35 Msk)

(Originaltitel: Игорь Стрелков: по нашим позициям в Семеновке украинские войска применили химическое оружие (обновлено 1:35 Мск))

Igor Strelkow teilt mit, dass ukrainische Truppen gegen die Positionen der Milizen in Semjonowka chemische Waffen angewendet haben.

Zwei Kämpfer wurden in schwerem Zustand (Vergiftung mit Phosphordämpfen) nach Donezk gebracht. Einer in sehr schwerem. Jetzt (wir haben es halb elf nachts (23:38 Msk)) wird der Beschuss von Slawkurort fortgesetzt. Es werden 240-mm Haubitzen verwendet. Dort gibt es einige starke Brandherde.“

Steht in russisch auf einer Seite, die ich nicht verlinken darf, aber vielleicht haben wir ja Glück, und auf http://rusvesna.su/german erscheint in geschätzt einer Woche auch ne deutsche Übersetzung.

Was davon übrigblieb, war folgendes:

[…]
Entfernt. Bitte beachten Sie, dass wir die verlinkten Informationen nicht verifizieren können. Danke, die Redaktion/jp

Wobei dem Nutzer „Aleks 2″ leider keine Möglichkeit mehr bleibt, dies zu beachten, weil er gleich darauf gesperrt wurde.

Wobei die Begründung selbst schon eine Lüge ist – verlinkt hatte ich ja die kritische Information über den Chemiewaffeneinsatz gar nicht, nur einen Link zur älteren deutschen Übersetzungen hatte ich angegeben.

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http://mackay.blogsport.de/2014/06/30/infos-ueber-einsatz-chemischer-waffen-in-der-ukraine-unerwuenscht/feed/
Eine anarchistische Veranstaltung http://mackay.blogsport.de/2014/05/01/ancaphappening-2014/ http://mackay.blogsport.de/2014/05/01/ancaphappening-2014/#comments Thu, 01 May 2014 11:52:35 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2014/05/01/ancaphappening-2014/ Ein Gastbeitrag von Reporter01

In einer kleinen Stadt trafen sich rund 50 Anarchokapitalisten aus ganz Deutschland. Hochkarätige Referenten präsentierten neue Erkentnisse rund um die herrschaftsfreie Gesellschaft. Mehrere Pausen und Diskussionsphasen ermöglichten nicht nur Streitgespräche, sondern auch Projektplanungen und Entstehen von zahlreichen Bekanntschaften. Das ancapHappening ist die erste Veranstaltung dieser Art.

Vier Vortragende referierten über anarchistische Themen. Zu Beginn fand ein Vortrag über Gewalterfahrungen in der Kindheit statt. Der Vortrag wurde kurz durch eine Reisegruppe gestört, wo eine Mutter ihre Kinder angeschrien hat. Man musste nicht pädophil zu sein, um den Schmerz der Kinder mitfühlen zu können. Der Vortragende erleuterte gerade, wie Menschen durch Traumata in ihrer Kindheit auch noch im Erwachsenenleben innerlich zusammenzucken: „Du musst jetzt…“, „Warum hast du nicht…“.

In der Kindheit spaltet sich die Persönlichkeit des Kindes bei Gewalterfahrungen in mindestens drei Teile: Das Opfer, der Täter, und der rationale Teil. Das ergibt sich daraus, dass Kindern bei einer Gewalterfahrung nicht viele reaktive Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Wenn der „Gewaltvulkan-Mama“ ausbricht, ist eine Angriffstaktik als Reaktion auf die Gewalt nicht zielführend, da das Kind körperlich unterlegen ist. Und für Flucht ist es bereits zu spät. Außerdem ist das Kind auf die Mutter angewiesen. Aus den genannten Gründen wird das Kind disassoziieren und betrachtet einerseits die Mutter als fürsorglich und zum anderem Teil als böse. Im normalen Alltag ist die Mutter als Vulkanausbruch nicht präsent. In einem dritten, halb-bewussten Teil betrachtet das Kind sich als Täter. Darin empfindet es Schuld, weil es vor der Gewalterfahrung nicht gemäß den Erwartungen der Mutter handelte. Als Beispiel nannte der Vortragende das Zerstören von rohen Eiern.

Die Abspaltung der Persönlichkeiten führe dazu, dass Menschen auch noch im Erwachsenenalter unter Problemen leiden. Insbesondere befinden sie sich noch in einem Trauma, wo nach einer starken schützenden Person verlangt wird. Darum hat es der Staat bei solchen Menschen einfach. Er kann als starker und sozialer Helfer auftreten. Bestrafungen werden wie früher verdrängt.

Reaktionsmessungen bei der Erkennung von Begriffen mit Gewalt-Bezug zeigen: Persönlichkeiten sind tatsächlich von einander abgeschottet. Gewalt-Begriffe werden zeitlich verzögert wahrgenommen. Möglicherweise erzeugt die Psyche bei Bedarf zunächst eine Art Filter, bevor die Begriffe schließlich bewusst verarbeitet werden dürfen.

Den zweiten Vortrag eines anderen Referenten erleuterte die historische Entwicklung von Begriffen wie Demokratie und Anarchie. Nach den alten Begrifflichkeiten leben wir heute in einer Anarchie wegen des ganzen politischen Chaos.

Den dritten Vortrag behandelte bisherigen Versuche der anarchokapitalistischen Szene, Eigentum zu begründen. Ein Autor geht dabei einen neuen Weg und zeigt, dass Recht bereits Ausdruck menschlichen Handelns ist. In seinem Buch führt er das Konzept des „Performativen Widerspruchs“ ein. Diesen gilt es in einer Privatrechtsgesellschaft zu erkennen und zu verhindern. Eine Sezession könnte gar einen Performativen Widerspruch auf staatlicher Seite provozieren, sollte er das Völkerrecht verletzen.

Den zweiten Tag startete ein Vortrag mit interessanten Thesen über das Wesen der Intelligenz, sowie über den (Un)Sinn von Intelligenztests. Kritiker bemängelten, dass der IQ durchaus zu den wichtigsten Determinanten des späteren beruflichen Erfolgs zählt. Dem spricht entgegen, dass dies auch an der immer größer werdenden Staatsnähe von privaten Unternehmen liegen könne. In einem freien Markt sei ein Studium nicht unabdingbar, wie das heute der Fall sei.

Der letzte Vortrag wurde über systemtheoretischen Betrachtungen zur Energiewende gehalten. Es ging nicht um die Nennung der vielen gravierenden Fehler des staatlichen Handelns in diesem Fall, sondern um grundsätzliche Probleme im Riskomanagement.

Alle fünf Vorträge wurden aufgezeichnet und werden später online verteilt.

Anarchie ist ein Gesellschaftssystem, welches ein herrschaftsfreies Zusammenleben von Menschen zum Ziel hat. Der Staat wird dabei als gefährliche Organisation begriffen, die Interaktionen zwischen Menschen verbietet, beschneidet oder bremst. Der Anarchokapitalismus als Ausprägung der Anarchie betont dabei das Recht auf Eigentum, was Menschen zu einer arbeitsteilenden Wirtschaft und zu Kapitalakkumulation durch Konsumverzicht befähigt. Ein bekannter Vertreter des Anarchokapitalismus oder auch der Privatrechtsgesellschaft ist Hans Hermann-Hoppe.

Pädophile in der Privatrechtsgesellschaft

Völlig offen in einer Privatrechtsgesellschaft ist noch die Rolle der Pädophilen. Bei anarchistischen Veranstaltungen hat dieses Thema noch keine große Bedeutung.

Zur Anarchie ist zu sagen, dass Pädophile selbstverständlich diskriminiert werden dürfen. Das ist Freiheit, auch wenn das vielen staatsnah denkenden Pädophilen missfällt. Als Boylover, der sich zu jugendlichen Jungs hingezogen fühlt, würde ich mich aber natürlich über einen möglichst offenen Umgang freuen. Eine Umgebung, wo Boylover und Boyfriend zu ihrer Freundschaft stehen können und auch der sexuelle Aspekt nicht verleugnet werden muss. In diesem Blog und zahlreichen Publikationen wurde bereits nicht nur zur Genüge auf die Unschädlichkeit von positiv erlebten pädosexuellen Kontakten hingewiesen, sondern sogar auf deren Nutzen für das Kind.

Interessant ist nun, wie man im anarchistischen Umfeld mit Pädophilen umgehen möchte. Freilich können Pädophile eine eigene Sezession vollziehen. Doch was nützt einem Boylover das Recht in Ruhe gelassen zu werden? Was nützt es Pädophilen unter ihresgleichen zu verweilen? Es nützt nur eingeschränkt! Ich denke, auch nicht pädophile Anarchisten könnten von der Akzeptanz von Pädophilen profitieren. Und das in vielerlei Hinsicht. Eine Angst vor einem unkontrollierten Dammbruch ist unbegründet. Grenzen, Tabus und Sorgen würden schon aus reinem Eigeninteresse berücksichtigt werden.

Pädophile Anarchisten oder Pro Pädophile Anarchisten sind noch eine echte Randerscheinung. Warum eigentlich? Das würde doch gut zusammen passen! Warum noch so viele Pädophile an politischen Ideen festhalten oder sogar selber in den Politzirkus gehen, ist mir unbegreiflich. Ich wünsche mir mehr Anarcho-Pädos!

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Kleines Interview http://mackay.blogsport.de/2014/03/14/kleines-interview-2/ http://mackay.blogsport.de/2014/03/14/kleines-interview-2/#comments Fri, 14 Mar 2014 20:28:33 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2014/03/14/kleines-interview-2/ „Wenn ich Journalist wäre und würde Herrn Gieseking befragen, ich denke, ich würde ihm diese entscheidenden Fragen stellen:“ schrieb ein Kevin in einem Kommentar zum taz-Artikel Pädophiler Aktivismus – Neue Heimat im Internet. Nun, warum sollte man darauf nicht mal antworten? Allerdings kann ich eigentlich auch nur für mich sprechen – obwohl in natürlich eine ganze Menge Pädophiler kenne.

1. Wie gestaltet sich die Beziehung zwischen einem pädophilen Erwachsenen und einem 3-, 7-, 12-jährigen Kind? Welche Rolle und welche Position nimmt der Erwachsene ein und welchen Stellenwert haben die Bedürfnisse des Kindes?

Pädophile die auf 3-jährige stehen sind selten. Und die wollen soweit ich welche kennen eher kuscheln. Sieht also einfach aus wie ein normales Verhältnis zwischen Erwachsenem und Dreijährigem, abgesehen davon dass der viel eher bereit ist, mit dem Kleinen zu spielen und zu kuscheln, als andere.

Die, die wie ich mit 7-12jährigen Kindern zu tun haben, suchen Freundschaften. Der Erwachsene ist einfach der ältere Freund. Die Bedürfnisse des Kindes haben denselben Stellenwert wie Bedürfnisse eines Freundes.

2. Wie gestaltet sich hier insbesondere eine Beziehung auf „Augenhöhe“?

Wie eine ganz normale freundschaftliche Beziehung. Eine, bei der der eine – der Erwachsene – sicher ein paar mehr finanzielle Möglichkeiten hat als der andere. Und daher auch öfter mal was spendiert oder Eintritt bezahlt. Oder, auf der Basis seines größeren Wissens, den anderen berät oder ihm hilft. Aber ansonsten so, wie es bei einer Freundschaft eben ist.

3. In wiefern verändern sich die Gefühle des Pädophilen zu diesem heranwachsenden Menschen?

Die sexuelle Attraktivität lässt irgendwann nach – aber dies passiert zu einem Zeitpunkt, bei dem bei Jungen das Interesse am anderen Geschlecht stärker wird.

4. Welche Konsequenzen hat für die Beziehung?
Oft ist die eigene Freundin für Jungen der Anlass, Schluss zu machen mit Sex. Aus der sexuellen Beziehung wird eine asexuelle Freundschaft. Ein Trennungsprozess, der dem zwischen Eltern und Kindern durchaus vergleichbar ist. Und natürlich manchmal auch wehtun kann.

5. Inwiefern sind Pädophile sich ggf. ihrer Rolle als wichtige Bezugsperson bewusst und welche Konsequenzen hat das für die Zeit, sobald das Kind erwachsen geworden ist?
Dieser Rolle sind sich viele Pädophile durchaus bewusst. Und das bringt auch viele Pädophile dazu, sich auch dann noch um ihren Freund zu kümmern, wenn der für sie nicht mehr sexuell attraktiv ist.

6. Wie sieht ein „Nein“ eines 3-, 7- und 12-jährigen Kindes aus?
Wenden Sie sich an ein solches Kind mit einer Aufforderung zu etwas, was es nicht mag: Hausaufgaben machen, Müll runterbringen, aufräumen. Sie werden es sehen. Wenn Kinder nicht unter Druck gesetzt sind, sondern jemanden als Freund betrachten und behandeln, sagen sie selbstverständlich auch was sie wollen.

Welche Konsequenzen hat es für eine pädophile Beziehung, wenn das Kind nicht sexuell interessiert ist?

Oft überhaupt keine. Wenn ein Pädophiler mehrere Freunde hat, kann ihn dies vielleicht dahingehend beeinflussen, dass er den sexuell Entgegenkommenderen vorzieht – aber auch das ist nicht so häufig, schließlich hängt es nicht so stark vom Entgegenkommen ab, in wen man verliebt ist.

Wie stellt ein Pädophiler sicher, dass ein Kind seine Bedürfnisse hierfür klar äußert und nicht nur „mitmacht“, wie einige Opfer sexueller Gewalt es schildern?
In einer Freundschaft merkt man es doch selbst dann, wenn der andere irgendwas nur mitmacht, dass er keine Lust hat. So schwer festzustellen ist das nicht. Eigentlich ist es unübersehbar. Und es nimmt einem selbst auch die Lust, denn wer hat schon Lust, mit seinem Freund was zu machen was der nicht mag?

Wer es nicht merkt, will es normalerweise nicht merken.

Ok, vielleicht schließe ich hier zu sehr von mir auf andere – aber die Jungs, die es mit mir zu tun haben, mit denen mache ich so viel sonstiges zusammen, dass sie schon daher gewohnt sind, zu sagen was sie wollen, was ihnen Spaß macht und was nicht. Und die Gewohnheit behalten sie bei Sexspielen auch bei.

7. Wie stellt ein Pädophiler sicher, dass das von ihm begehrte Kind durch ihn keine Traumatisierungen erleidet und in wie weit ist er bereit, Verantwortung zu übernehmen, wenn dies doch passiert?
Die verbreitete These, dass Sex für Kinder gefährlich sei, hat mich motiviert, in dieser Frage gründlich die wissenschaftliche Literatur zu studieren. Dort fand ich keinerlei Bestätigung für irgendwelche Gefährlichkeitshypothesen – mit Ausnahme von Sekundärschäden durch die Strafverfolgung und Gesundheitsschäden durch unsichere Sexpraktiken, an denen ich sowieso nicht interessiert bin.

Sicher haben nur wenige Pädophile die Fähigkeit, wissenschaftliche Untersuchungen im Original zu studieren. Trotzdem versuchen sich viele zu informieren. Und verwendet natürlich auch den eigenen gesunden Menschenverstand.

Und der sagt eigentlich jedem, dass Spiele, die von allen Beteiligten gewollt werden, niemanden traumatisieren.

8. Hätte er als Kind gerne Sex mit einem Erwachsenen gehabt?
Ich hätte gerne Sex mit anderen gehabt. Gegen Sex mit Erwachsenen hätte ich dabei auch nichts gehabt. Das, was ich mit Jungs an Sex gemacht habe, hätte ich auch als Junge von Erwachsenen genossen. Verliebt habe ich mich allerdings immer nur in Jungs – und Sex mit denen hätte ich natürlich vorgezogen.

9. Warum gibt es nahezu keine Menschen, die als Kind sexuelle Kontakte zu Pädophilen hatten und heute positiv darüber sprechen?
Erstmal können sie, ohne ihren Freund zu gefährden, erst sehr spät darüber reden, faktisch erst wenn der gestorben ist. Dann kommen sie gar nicht erst in die Medien. Schon ein nichtmal wirklich positiver Bericht von Josef Haslinger wurde nur unter Vorrede „Die­ser Text ist eine Grenz­über­schrei­tung“ überhaupt publiziert. In einem Antwortartikel gibt Amendt ihm dafür die beleidigende Ferndiagnose „Er scheint zeit­le­bens un­fä­hig, sich gegen seine Miss­brau­cher auf­zu­leh­nen. … Es fällt ihm schwer, trotz der heu­ti­gen Stär­ke als Er­wach­se­ner seine Er­fah­run­gen an­ge­mes­sen zu be­den­ken.“ Welcher normale Mensch will sich so etwas aussetzen?

10. Kennen Sie welche? Ich würde gerne einmal mit so einer Person sprechen. Besser zweien.
Ja, ich kenne welche. Einer von ihnen wurde im Artikel so erwähnt: „Im Publikum saßen auch bekennende Pädophile. Einer sagte, er fände „einvernehmlichen“ Sex zwischen Kindern und Erwachsenen immer noch okay. Man kenne den Mann, hieß es hinterher aus dem Büro des Grünen-Vorstands, wolle aber seinen Namen nicht nennen.“ Er wird hier also als pädophil dargestellt. Solch einem Verdacht ausgesetzt zu werden ist ein weiterer guter Grund für Leute mit solchen Kindheitserlebnissen, heutzutage zu schweigen.

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http://mackay.blogsport.de/2014/03/14/kleines-interview-2/feed/
Womöglich verharmlost? http://mackay.blogsport.de/2014/03/11/womoeglich-verharmlost/ http://mackay.blogsport.de/2014/03/11/womoeglich-verharmlost/#comments Tue, 11 Mar 2014 19:26:14 +0000 Sascha Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2014/03/11/womoeglich-verharmlost/

70. […]
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Provokation und das Posten von Inhalten, die womöglich Straftaten verharmlosen könnten. Danke, die Redaktion/sam

Oh, wer hat denn da womöglich Straftaten verharmlost? Hier das Original dazu:

70. Interessiert es denn was die Knaben selbst möchten?
“ Ob die Knaben das damals gern mochten, „geliebt“ zu werden, möchte ich doch sehr stark bezweifeln.“

Das steht Ihnen offen. Diskutiert werden kann es hier leider nicht. Denn jeder Diskussionsbeitrag, der bezweifelt, dass sich all diese Knaben schon damals immer nur missbraucht fühlten, wäre ja eine Verharmlosung, und müsste sofort zensiert werden. Nur die Position der Knaben, die sich missbraucht fühlen, darf veröffentlicht werden.

Oder ist es doch nicht so schlimm? Ich probiers mal, ob es vielleicht doch möglich ist, wenigstens Ergebnisse einer wissenschaftlichen Befragung hier zu erwähnen.

Helweg-Larsen & Larsen 2006 fanden: Von 5829 dänischen Jugendlichen hatten 11% illegale sexuelle Erlebnisse, 7% der Jungs und 16% der Mädchen, aber nur 1% der Jungs und 4% der Mädchen fühlte sich „definitiv“ oder „möglicherweise“ sexuell missbraucht. (K. Helweg-Larsen, H.B. Larsen, The prevalence of unwanted and unlawful sexual experiences reported by Danish adolescents: results from a national youth survey in 2002, Acta Paediatrica 11/2006; 95(10):1270-6 http://onlinelibrary.wile… )

Ich hoffe, das war jetzt nicht zu starke Verharmlosung.

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http://mackay.blogsport.de/2014/03/11/womoeglich-verharmlost/feed/
Zensurorgie bei Zeit.de http://mackay.blogsport.de/2014/02/20/65/ http://mackay.blogsport.de/2014/02/20/65/#comments Thu, 20 Feb 2014 12:01:32 +0000 Sascha Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2014/02/20/65/ Zur neuesten Kommentarzensurorgie bei der ZEIT bemerkte jemand:

367. Entfernt.
Noch nie habe ich einen Kommentarbereich gesehen, wo soviele Posting entfernt wurden. Ich wüsste gerne, welchen Tenor diese Postings hatten.

Das wird er wohl nicht mehr erfahren. Denn die pro-pädophilen Teilnehmer wurden einfach alle rausgeschmissen. Warum wird auch offen gesagt:

Gekürzt. Bitte beachten Sie, dass wir die Behauptung, es gäbe einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Kindern und Erwachsenen, nicht diskutieren möchten. Danke, die Redaktion/sam

Eine besonders schändliche Kommentarlöschung der letzten Zeit war die folgende:

431. […]
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf verharmlosende, undifferenzierte Beiträge und kommentieren Sie konstruktiv zum konkreten Artikelinhalt. Danke, die Redaktion/sw

Da stand im Original folgender Text:

431. Zeugnisverweigerungsrecht erforderlich
„Und bei den Kindern sollte man darauf achten, Ihnen von Anfang an Selbstbewußtsein zu vermitteln, ihnen zu sagen, daß NUR SIE SELBST darüber bestimmen, wer sie wann berühren darf“

Pech ist nur, dass SIE SELBST es eben nicht bestimmen dürfen.

Wenn SIE SELBST bestimmen, dass ein erwachsener Freund sie an intimen Stellen berühren darf, werden sie, falls davon was bekannt wird, GENÖTIGT, völlig fremden Polizisten darüber in allen Details zu erzählen. Und dann sind es keinesfalls SIE SELBST, die darüber bestimmen dürfen, was sie den Polizisten erzählen und was nicht.

Ein Skandal, eine grobe Verletzung des Rechtes auf sexuelle Selbstbestimmung. Auch in DE brauchen wir dringend ein Zeugnisverweigerungsrecht bei Fragen über das Intimleben, wie es die Schweiz hat: http://www.admin.ch/opc/d…

Die Zeit-Zensoren wollen offenbar, dass Kinder weiter gegen ihren Willen genötigt werden, vor Polizei und Gerichten (also völlig fremden Leuten) ihr Intimleben auszubreiten – und dass das nicht mal diskutiert werden darf.

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http://mackay.blogsport.de/2014/02/20/65/feed/
Was das Jungsforum zu Azov Films schrieb http://mackay.blogsport.de/2014/02/17/was-das-jungsforum-zu-azov-films-schrieb/ http://mackay.blogsport.de/2014/02/17/was-das-jungsforum-zu-azov-films-schrieb/#comments Mon, 17 Feb 2014 12:08:36 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2014/02/17/was-das-jungsforum-zu-azov-films-schrieb/ Im Fall Edathy hatten Leser des Jungsforums gegenüber den Lesern der Mainstreampresse einen bemerkenswerten Informationsvorteil, der es wert ist, einmal protokolliert zu werden.

Als der Leser der Mainstream-Medien am 11.02.2014 im Spiegel „erfuhr“, es ginge um Kinderpornographie, während die Information, dass es sich nur um FKK-Filme handelt, sich erst später verbreitete, erfuhr der Jufo-Leser letzteres bereits am selben 11.02.2014. Dies geschah ganz ohne pädophile Links in der Staatsanwaltschaft, sondern einfach weil im Jungsforum ja sowieso schon lange bekannt war, dass sich hinter dem „Kinderpornoring“, den die „Operation Spade“ enttarnt hatte, nur Kunden von Azov Films verbargen, die dort nur legale FKK-Filme gekauft hatten, einfach weil es dort gar nichts härteres zu kaufen gab. Es brauchte also niemand zu recherchieren, welche Filme er konkret bestellt hat – es konnte gar nichts anderes sein.

Dann geisterte die Hypothese durch die Gegend, Edathy wäre vorgewarnt worden. Das mag ja für Verschwörungstheoretiker interessant sein, glaubhaft ist es nicht. Die Medienkampagne im November 2013 zur „Operation Spade“ war ja nun nicht zu übersehen gewesen, für Kunden von Azov Films schon gar nicht. Da er erst kurz danach einen Anwalt eingeschaltet hat, dürfte es in der Tat diese Medienkampagne gewesen sein, durch die er von der Verfolgung der Azov-Kunden erfuhr. So sagte er es ja inzwischen auch selbst.

Wie schnell pädophile Kunden von Azov Films gewarnt waren

Auch für Edathy hätte sich jedoch das Lesen des Jungsforums gelohnt. Dann hätte er nämlich nicht erst im November 2013 davon erfahren, was Kunden von Azov Films droht. Die Polizeiaktion gegen Azov Films fand am 1. Mai 2011 statt. Schon am 6. Mai 2011 wurde weiß einer was mit Azov Films ist? gefragt. Und schon am 20. Juli 2011 wurde die Frage haben Azov-Kunden in Deutschland Hausdurchsuchungen zu erwarten? behandelt. Dabei wurde u.a. empfohlen

Wer also dort mal was bestellt hat, sollte spätestens jetzt dafür sorgen, dass jegliches verfängliches Material aus seiner Wohnung und Datenträgern verschwindet. Einfaches Löschen reicht dazu freilich nicht aus, man sollte sogenannte „Eraser“ oder „Wipe“ Programme benutzen … Zusätzlich lohnt es sich, mittels Truecrypt Festplatte und Betriebssystem komplett zu verschlüsseln, da so auch die diversen temporären und versteckten Dateien, die Windows so anlegt, mit weggeschlossen werden.
Anleitung: Komplettverschlüsselung mit Truecrypt

Die ersten Informationen darüber, dass auch Kunden von Azov tatsächlich von der Polizei verfolgt werden, gibt es am 1. Oktober 2012 unter Tipps für Azov Films Kunden.

In den USA sind in den letzten Tagen mindestens vier Kunden von Azov Films verhaftet worden. Ihnen wird vorgeworfen, von AF KiPo bezogen zu haben, wobei es um nichts Spezielles sondern um die normalen Azov Filme geht. Ihre Namen sowie weitere Kunden-Namen (alleine aus den USA mehrere hundert) mitsamt ihrer Bestellungen wurden bei der Durchsuchung der AF-Büros (USA & Kanada) im Mai letzten Jahres von der Polizei ermittelt. Das trifft sicherlich auch für Kunden außerhalb der USA zu. … Zu zwei Fällen habe ich über BoyChat folgende Dokumente gefunden, aus denen genau hervorgeht, was den Männern vorgeworfen wird:
http://msnbcmedia.msn.com/i/msnbc/sections/news/keller-affidavit.pdf
http://www.justice.gov/usao/ri/news/2012/sept2012/silvacomplaintT.pdf

Dass so etwas nicht nur in der verklemmten Bananenrepublik USA, sondern auch in Europa möglich ist, erfahren Jufo-Leser schon am 9. Dezember 2012 unter Spanische Azov-Films-Kunden verhaftet.

Weiter diskutiert werden Verhaftungen von Kunden am 31. Mai 2013 unter Azov-Verhaftungswelle vor allem in USA,

Die ganz große Medienaktion im Nov. 2013 blieb im Jufo natürlich auch nicht unbemerkt. Klingt doch nach azov Films, oder? Ja! schrieb der Produzent,

Natürlich ist das Azovfilms! Die haben die Kinder in den Filmen aus den 80′ern gleich „mitgerettet“, keine Ahnung wie sie selbst so auf diese Zahlen kommen. Die Anzahl der Jungs ist falsch, Umsatzzahlen sind falsch, der Inhalt beinhaltet kaum einen wahren Satz. In Rumänien waren es 11 Jungs, in der Ukraine vielleicht ein paar mehr. Die Propagandamaschine läuft auf Hochtouren, die Lüge dominiert die Berichterstattung. Warum jetzt? Weil Brian Anfang Dezember sein hearing vor Gericht hat ;) .

Am 21. Januar dann noch eine aktuelle Warnung, dass es auch in Deutschland Haussuchungen bei Azov-Kunden gibt.

Zur rechtlichen Situation

Der Leser der Massenmedien hält Azov Films wohl noch heute für einen hochkonspirativen Kinderpornovertrieb. Der Jufo-Leser ist da besser informiert. Azov Films verkaufte seine FKK-Filme ganz offen. Im Webarchiv findet sich noch die entsprechende rechtliche Information für die Kunden:

We have attorneys and consultants routinely monitoring our website content and films to ensure we comply with all applicable laws. Each film sold on this website is reviewed prior to listing. No film we sell violates Canadian or American law. YOU ARE RESPONSIBLE for checking import laws in your country. We are not lawyers and will not answer questions regarding your local laws. … This site contains NO visual depiction of „lascivious exhibition(s) of the genitals or pubic area,“ clothed or unclothed.

Womit zwar klargestellt ist, dass die Firma Azov Films selbst zwar nur auf kanadisches und US-Recht geachtet hat. Aber auch, dass diese Kriterien nicht weniger streng waren als das, was auch nach der letzten Strafverschärfung deutsches Recht ist, also dass es keinerlei sexuelles Posieren gab.

Ein Kunde hatte also guten Grund, anzunehmen, dass alles was dort verkauft wird, auch in Deutschland legal ist. Der gesunde Menschenverstand sagt auch jedem, dass dies nicht bloß Tarnvorgaben waren, und solche Firmen, weil sie ständig mit Polizeikontrollen rechnen müssen, eher übervorsichtig agieren dürften.

Jufo-Leser hatten darüber hinaus noch Berichte über Details, die diesen Eindruck bestätigten. Am 11. April 2010, also etwa ein Jahr vor der Polizeiaktion, schrieb einer der Produzenten dazu folgendes:

Azovfilms verschickt seit Jahren seine DVDs unter Angabe des Absenders und hatte auch bereits mehrere polizeiliche Ermittlungen. Alles wurde eingestellt, azov wurde nicht einmal rechtskraeftig wegen irgendwas verurteilt. Waere azovfilms eine illegale Seite welche Kinderpornografie vertreibt waere es die erste KiPo-Seite welche seit 5 Jahren unter Angabe der vollen Adresse seine Produkte vertreibt und uebrigens sogar jede verkaufte DVD beim kanadischen Finanzamt versteuert.

Peter P zum Beispiel vertreibt Filme bei azov seit ueber 2 Jahren. Es gibt keinen mir bekannten Fall wo es zu irgendeiner Verurteilung aufgrund seiner Filme kam, weder in DE noch in England. Es gab 2008 einen Fall in DE wo ein Laptop beschlagnahmt wurde und der aber wieder mit samt dem Film frei von Konsequenz zurueckgegeben wurde.

Im Nachhinein schrieb er folgendes:

Es gab ja, wie geschildert, keine Veranlassung irgend etwas heimlich zu tun. Das Geschäft bestand bis zu den ersten Verhaftungen 2010 bereits sieben Jahre, mehrere Hausdurchsuchungen führten zu keiner Anklage bis dahin. Das Verhalten der Behörden entsprach vollauf den Einschätzungen der Anwälte. Somit war es auch in der Sache keine Problematik, wenn die Kunden ihre Kreditkarten zur Verfügung stellten. Die Spielregeln haben sich während des Spiels geändert. Wenn morgen bei allen JuFo-Usern die Kripo vor der Türe steht, weil ihnen plötzlich übernacht einfällt, dass das Gedankengut pädophiler Natur bereits einen Verdacht begründet, dann wirst du dich übermorgen auch nicht als Buhmann hinstellen lassen, weil du die Voraussetzungen zur Verfügung gestellt und/oder moderiert hast.

Sowohl die Aktion der kanadischen Polizei gegen Azov Films selbst als auch die Aktionen überall auf der Welt gegen Kunden von Azov Films haben somit den Charakter staatlicher Verbrechen: Durchsuchungen von Menschen, die lediglich, zumindest nach ihrer Überzeugung, legal gehandelt haben, und dies sowohl was die Produktion der Filme, als auch deren Verkauf, als auch den Kauf betrifft. In Rechtsstaaten wäre so etwas nicht möglich.

Auch in Deutschland widerspricht es jeglicher Rechtsstaatlichkeit, wegen des Kaufs legaler Filme Hausdurchsuchungen durchzuführen. Im Urteil des BVerfG 2 BvR 3044/09 heißt es:

Erforderlich zur Rechtfertigung eines Eingriffs in das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Art. 13 Abs. 1 GG) ist der Verdacht, dass eine Straftat begangen wurde. Das Gewicht des Eingriffs verlangt dabei Verdachtsgründe, die über vage Anhaltspunkte und bloße Vermutungen hinausreichen. Ein Verstoß gegen diese Anforderungen liegt vor, wenn sich sachlich plausible Gründe für eine Durchsuchung nicht mehr finden lassen (vgl. BVerfGE 59, 95, 97; 117, 244, 262 f.). Eine Durchsuchung darf nicht der Ermittlung von Tatsachen dienen, die zur Begründung eines Verdachts erforderlich sind;

Ein legaler Kauf von FKK-Videos ist jedoch nicht mehr als ein vager Anhaltspunkt – es ist nicht mehr als die Vermutung, dass ein solcher Käufer pädophil sei, kombiniert mit der These, dass Pädophile oft auch illegale Pornographie besitzen.

Der Produzent der rumänischen Filme wurde zu drei Jahren verurteilt. Mainstream-Leser glauben, wegen Herstellung von Kinderpornographie. Sie irren sich, der Jufo-Leser weiß mehr. In http://www.jungsforum.net/messages/250056.htm schreibt er zum Urteil nämlich

Denn ich als Produzent mehrerer dieser Filmreihen war nicht von der Justiz mit dem Vorwurf konfrontiert, kinderpornograisches Material erstellt zu haben. Im Ermittlungsverfahren durchaus, das ist klar, aber nicht im Urteil. Die Presse schrieb natürlich nichts über das Urteil, nur über das Strafmaß.

sowie hier

die Anklage lautete am Ende „Herstellung von Bildaufnahmen in sexuellen Positionen“. Ein Strafparagraf welcher so nur noch in einigen Laendern Osteuropas existiert und Pornografie generell bekaempfen soll. Das Urteil fuer Peter P lautete Ende 2010 drei Jahre ohne Bewaehrung, die Mindeststrafe in diesem Strafparagrafen.

Wie geht es den Kindern?

Eine Frage, die von Berufsmissbrauchsopfern in Foren gern in diesem Zusammenhang gestellt wurde. Folgt man ihnen, sind auch die Kinder, die an FKK-Filmen teilnehmen, arme Opfer sexuellen Missbrauchs die davon schwer traumatisiert wurden. Die Leser des Jungsforums haben in diesem Fall das Glück, dass der Produzent der in Rumänien hergestellten Filme darüber ein paar Details schreibt. Hier ist vor allem Die wahre Geschichte von Peter P Productions zu empfehlen. Mir gefällt besonders die Geschichte wie es zu den ersten Nacktaufnahmen kam:

Diese Jungs machten also ein Wrestlingmatch in einem Plastikpool welcher mit etwas Wasser gefuellt war. Im Eifer des Gefechts und ohne Einmischung Dritter wurde die Rauferei auf eine spassige Weise so „wild“ dass Vlad’s Unterhose einriss und so an ihm herunterschlapperte dass seine Genitalien deutlich sichtbar wurden. Eine Tatsache die fuer Gelaechter und aufpeitschende Stimmung in der Gruppe sorgte. Peter signalisierte Vlad er solle doch ins Badezimmer und somit aus dem Filmwinkel der Aufnahme gehen. Doch er machte das Gegenteil, genoss die Aufmerksamkeit, fragte laut was die Aufregung ueberhaupt solle und zog unaufgefordert die ohnehin unbrauchbar gewordene Unterhose ganz aus, stand nackt da und fragte ohne jedes Anzeichen von Erroetung wer sich das ausser ihm sonst noch traue. Seine Antwort bekam er prompt, Alex war der Zweite und zehn Sekunden spaeter stand der Rest der Gruppe nackt da, lachte und groellte, die Filmkamera lief noch aber Peter hat die erste gefilmte Nacktszene unbrauchbar verwackelt.

Dass die Jungs auch von der Verbreitung im Netz wussten, geht hieraus hervor:

Natürlich wussten die Jungs bescheid warum und wofür wir das filmten. Jeden Freitag, nachdem wir bei mir angekommen sind aus ihrem Dorf, stürmten sie zum Computer, weil unter ihnen ein regelrechter Konkurrenzkampf bestand wer die besseren Kommentierungen bekam.

Was die Medien dazu schreiben

Einige Berichte, wie dieser Medienbericht im Toronto Star, malen natürlich ein ganz anderes, böses Bild. Hier kommen Jufo-Leser in den Genuss einer direkten Richtigstellung durch einen der Dargestellten:

Erstens hab ich gar keine Schwester (und hab sowas auch nie gesagt), zweitens war ich nach meiner Haftentlassung in dem Dorf und hab mit den allermeisten auch geredet, unaufgeregt und ganz normal, und meine Eier hab ich beide noch. Drittens hab ich heute erst noch Alex und seiner Mutter telefoniert um abzusprechen wo wir Weihnachten verbringen werden. Er klang nicht sonderlich traumatisiert und sie auch nicht. Ich habe bis auf eine Ausnahme Kontakt zu allen Jungs und bis auf Alex und Vlad war während der interviews keiner der Jungs zugegen. Da wurden fleissig Wörter in den Mund gelegt bzw Wörter im Mund verdreht.

Ein pikantes Detail dann hier:

Dass der Journalist Bestechungsgelder verteilte weiss ich definitiv, denn er traf sich mit meinem Anwalt und dieser sah, dass er eine ins Englische übersetzte Abschrift meiner Original-Anklageschrift dabei hatte. Von dort hatte er auch die Adressen der Jungs. An diese Anklageschrift kommen nur der Staatsanwalt oder Ich. Er KANN sie nur durch Bestechung eines Justizbeamten erhalten haben. Er zitiert auch nicht daraus in seinem Bericht, wohlwissend, dass er sie gar nicht haben dürfte.

Worüber die Medien natürlich nicht berichten, ist, wie die Polizei ermittelt:

Was den Jungen passierte erfuhr Peter erst einige Tage spaeter. Die Anhaltung des Fahrzeugs von Peter P war gegen 09.00 Uhr morgens, die Jungen wurden bis weit nach Mitternacht ohne Beisein der Eltern verhoert, von den Kriminalbeamten geschuettelt, gegeneinander ausgespielt und erpresst.

Der Leser muss wissen dass das Polizei- und Gerichtswesen in Osteuropa nicht dem Standart in Westeuropa entspricht. Aussagen muessen handschriftlich abgegeben werden, lt Gesetz natuerlich ohne aeussere Einflussnahme. Die Praxis sieht erwartungsgemaess anders aus. Polizisten diktieren unter Androhung einer Einweisung in ein Kinderheim und veraengstigte Kinder schreiben dann sechsseitige Aussagen die sie angeblich frei und ohne Einflussnahme eigenstaendig zu Papier gebracht haben sollen. Die Jungen wurden mit Aussagen der Polizisten konfrontiert, z. B. „der Lucian hat uns schon erzaehlt wie er (Peter P) euch allen den Schwanz gelutscht hat nach den Filmereien, du kannst es ruhig zugeben, und wenn nicht dann bekommst du eine Tracht Pruegel“.

Alle Jungen haben diese Vorgehhensweise bestaetigt, nicht nur vor Peter P nach dessen Haftentlassung, auch gegenueber dem Richter waehrend der Hauptverhandlung. Keiner der Jungen hat dem Druck und den boeswilligen Handlungen der Polizeibeamten nachgegeben, alle haben unabhaengig und getrennt von einander ausgesagt dass sie von Peter P zu keinem Zeitpunkt schlecht behandelt wurden.

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http://mackay.blogsport.de/2014/02/17/was-das-jungsforum-zu-azov-films-schrieb/feed/
Über Gründe, keinen Sex mit Kindern zu haben http://mackay.blogsport.de/2014/02/03/ueber-gruende-keinen-sex-mit-kindern-zu-haben/ http://mackay.blogsport.de/2014/02/03/ueber-gruende-keinen-sex-mit-kindern-zu-haben/#comments Sun, 02 Feb 2014 22:43:27 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2014/02/03/ueber-gruende-keinen-sex-mit-kindern-zu-haben/ In der heutigen Zeit gibt es eine Menge Gründe, keinen Sex mit Kindern zu haben.

Ein Grund könnte sein, dass man die These glaubt, dass Sex mit Erwachsenen selbst für die Kinder schädlich, oder zumindest gefährlich, sei. Klar – in diesem Fall kann man lediglich darüber streiten, ob das wirklich so ist, oder ob diese These genau solch ein Schwachsinn ist wie die vom Rückenmarkschwund oder so durch Onanieren. Wenn ich denke, dass etwas denen schadet, die ich liebe, tue ich das einfach nicht, Punkt.

Ein anderer Grund könnte sein, dass man die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, für zu groß und die Strafen für zu schlimm hält, dass man es aus reinem Selbstschutz heraus nicht tun will – es wäre einfach zu riskant für mich. Hier gibt es auch nichts weiter zu sagen – man könnte lediglich darüber streiten, wie riskant es wirklich ist. Als Grund, etwas nicht zu tun, ist die Abschreckung durch Strafe völlig ausreichend. Dies kann Menschen sogar von wirklich guten Taten, sogar von möglicherweise lebensrettenden Taten, abhalten. Es hält heute schon viele Menschen davon ab, mit fremden Kindern auch nur zu sprechen, ihnen gar zu helfen – denn dadurch könnte man in den Verdacht kommen, pädophil zu sein. Ob die Kinder wirklich Hilfe brauchen, ist in diesem Fall egal. Wenn sie halt krepieren, krepieren sie eben – wenn der eigene soziale Tod durch Pädophilieverdacht droht, wird das Schicksal eines fremden Kindes schnell zweitrangig.

Es gibt aber noch einen dritten Grund, keinen Sex mit Kindern zu haben. Der besteht in den Folgen für das Kind, wenn die Sache auffliegt. Auch dies ist ein legitimer Grund – etwas zu tun, was, wenn es auffliegt, den Geliebten und Partner schädigt, ist riskant, und wenn dieses Risiko zu groß ist, unterlässt man es natürlich, aus Verantwortung für den Geliebten.

Die Frage, um die es mir eigentlich geht, ist jedoch eine andere: Wie verhält sich jemand, der aus einem dieser Gründe beschließt, keinen Sex mit Kindern zu haben, gegenüber der Gesellschaft? Obwohl sich alle drei, im Prinzip, erst einmal gesetzeskonform verhalten, ist ihr Verhältnis zur Gesellschaft in allen drei Fällen völlig verschieden.

Wer annimmt, dass Sex mit Erwachsenen für Kinder auch dann schädlich ist, wenn die Kinder ihn selbst wollen, wird das Verbot von Sex mit Kindern billigen. Er hat kein Problem mit der Gesellschaft, im Gegenteil – er ist selbst bereit, mit denen zu kämpfen, die durch ihr Verhalten Kinder schädigen oder zumindest gefährden. Er ist Teil der Gesellschaft.

Anders der, der nur aus Angst vor Strafe abstinent bleibt. Er ist der Gesellschaft gegenüber feindlich gesinnt – sie hindert ihn daran, etwas zu tun, was er gerne täte. Würde nichts hinzukommen, würde sich die Gesellschaft auf das Verbot sexueller Handlungen beschränken, wäre jedoch keine besonders starke Emotion dahinter. Die Gesellschaft hätte ja immerhin einen, wenn auch sachlich falschen, Grund dafür – ihre These, dass dieser Sex schädlich oder gefährlich wäre. Er könnte darauf hoffen, dass sich irgendwann die Wissenschaft durchsetzt und diesen Quatsch auf den Abfallhaufen befördert, wo sie zusammen mit der Theorie von der flachen Erde und der vom Rückenmarkschwund durch Onanie hingehört. Es wäre kein Grund für Hass.

Ist es hingegen der dritte Grund – die Gefahr für die Kinder durch das, was die Gesellschaft ihnen bei der Aufdeckung antut, dann ist die natürliche Reaktion gegenüber der Gesellschaft Hass. Hass für das, was diese Gesellschaft denen antut, die man liebt.

Und die Entschuldigung, dass die Gesellschaft die Kinder angeblich vor Schaden bewahren will, spielt in diesem Fall keine Rolle mehr. Denn sie ist nicht mehr glaubhaft, nicht mal mehr als Irrtum. Oder wieso sollte jemand, der ganz bewusst erpresst wird, all seine Rechte als Angeklagter aufzugeben und alles zuzugeben, damit das Kind nicht zur Aussage gezwungen und auf diese Art geschädigt wird, reagieren? Er selbst verzichtet auf seine Rechte als Angeklagter, und damit seine Freiheit, damit dem Geliebten das Verhör vor Gericht erspart wird. Die Gesellschaft denkt nicht einmal daran, auf die Bestrafung zu verzichten, wenn das Kind nicht aussagen will – das Kind wird genötigt, vor Gericht auszusagen. Ob es dadurch geschädigt wird – weil es sich schuldig fühlt, dass sein Freund durch seinen Verrat im Knast landet, weil es lügt, weil es ihm zu peinlich ist, zuzugeben, dass es selbst den Sex wollte, weil seine intimsten sexuellen Wünsche hier vor völlig fremden Leuten ausgebreitet werden – es ist der Gesellschaft einfach egal.

Kann man solch einer Gesellschaft irgendwelche Achtung entgegenbringen? Auch nur die Achtung, die man einem Wahrheitssucher selbst dann entgegenbringt wenn er irrt – weil er wenigstens danach sucht? Nein. Diese Gesellschaft ist einfach nur ein verachtenswerter Haufen von Sadisten, Kinderschutz ist nur Vorwand, was in den Kindern vorgeht, ist dieser Gesellschaft egal. Oder etwa nicht? Was sollte ein Pädophiler, der auf einen wesentlichen Teil seines Glücks verzichtet, wegen dieser Untaten, die die Gesellschaft seinen Geliebten sonst antut, sonst denken?

Die drei Gruppen unterscheiden sich auch in ihrem Verhältnis zu Pädophilen die, im Gegensatz zu ihnen, Sex mit Kindern haben. Die erste Gruppe, die die Verurteilung der Gesellschaft teilt, macht bei der Verfolgung einfach mit. Wer nur aus Angst keinen Sex mit Kindern hat, wird mit solchen Pädophilen aber ohne Problem sogar eng befreundet sein – und sich vielleicht mit ihnen darüber austauschen, ob es nicht, in anderen Ländern beispielsweise, doch eine Möglichkeit geben könnte, mit nur geringem Risiko Sex zu haben. Die dritte Gruppe könnte moralische Vorbehalte gegenüber aktiven Pädophilen haben – schließlich setzen sie so Kinder einem Risiko aus. Die Verurteilung der Gesellschaft wäre aber deutlich stärker – schließlich geht der Pädophile nur ein Risiko ein, dass seine Freunde solchen Schikanen ausgesetzt werden, während die Gesellschaft sie solchen Schikanen direkt und gezielt aussetzt. Und der Pädophile, der das macht, wird ja, wenn es auffliegt, bestraft. Und das sehr viel härter, als er es dafür verdient hat, die Kids einem solchen Risiko ausgesetzt zu haben.

Die Pädophilen, die auf Sex mit Kindern verzichten, dürften daher eine sehr heterogene Gruppe sein. Es wäre dumm, sie zu einer einheitlichen Gruppe zusammenzufassen und da ein gemeinsames Label wie „Edelpädo“ draufzukleben. Dieses Label hat nur die erste Untergruppe verdient – die, die die Meinung der Gesellschaft übernehmen und sich an der Verfolgung der Pädophilen, die Sex mit Kindern haben, beteiligen.

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http://mackay.blogsport.de/2014/02/03/ueber-gruende-keinen-sex-mit-kindern-zu-haben/feed/
Pädothemen sind ja nicht das Einzige, wo kräftig zensiert wird http://mackay.blogsport.de/2013/12/22/paedothemen-sind-ja-nicht-das-einzige-wo-kraeftig-zensiert-wird/ http://mackay.blogsport.de/2013/12/22/paedothemen-sind-ja-nicht-das-einzige-wo-kraeftig-zensiert-wird/#comments Sun, 22 Dec 2013 20:08:05 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2013/12/22/paedothemen-sind-ja-nicht-das-einzige-wo-kraeftig-zensiert-wird/ Ganz aktuell wird der Held der westlichen Welt Chodorkowski auf allen Kanälen gefeiert. Die Feierartikel in der Zeit erreichten wohl den zweistelligen Bereich.

Da stört es natürlich, wenn nicht jeder mitfeiern will.

Was nun genau nicht nur zur Zensur

58. […]
Der Kommentarteil, auf den Sie Bezug nehmen, wurde entfernt. Bitte bemühen Sie sich, Kritik wenigstens ansatzweise zu begründen. Andernfalls handelt es sich lediglich um Unterstellungen und krude Theorien.

sondern zeitgleich zum sofortigen Rausschmiss führte, hab ich mir leider nicht abgespeichert. Im Wesentlichen hatte ich aber nur über ein paar nette Sachen über den „Kremlkritiker“ Chodorkowski selbst geschrieben. Sowas wie:

34. Sicher nicht zu Unrecht
„Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass der Mann zu unrecht 10 Jahre im Straflager verbracht hat und einer willkürlichen Laune eines häufig schlecht gelaunten russischen Präsidenten zum Opfer fiel.“

Nein, die besteht nicht.

Hab gerade gelernt wie er die ersten Millionen verdient hat. Ein Komsomolfunktionär gründet (neue Zeiten) eine Firma, die sich neben Spekulation mit Jeans und Schnaps (geschenkt) mit einer speziell-sozialistischen Form der Geldwäsche beschäftigt: Betriebe geben an seine Firma Gelder, die laut Gesetz nur für spezielle Zwecke ausgegeben werden dürfen, (seine Firma passt halt zum Zweck) und zahlt dafür rund 50%, die auch für andere Zwecke ausgegeben werden dürfen, zurück. Der Rest landet in seiner Tasche.

Die Bank „verwaltete“ wohl auch Hilfsgelder für Tschernobyl. Als Ch. sich später mal über irgendeinen großen Diebstahl einer anderen Bank aufregte (wollte wohl selbst einen Anteil) soll es gereicht haben, dass der andere ihn an die Tschernobyl-Gelder erinnerte, um das Problem zu klären.

Irgendwann beschäftigt sich die Bank mit der Privatisierung des Staatsvermögens. Sie verwaltet die Auktionen, d.h. sie überprüft, ob all die, die daran teilnehmen wollen, das auch dürfen und alle Dokumente richtig ausfüllen. Komischerweise bleiben da nicht viele Bewerber übrig. Firmen, die von der Bank selbst gegründet wurden.

1998 kriegte Ch. dann ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk – ein Gegner wurde ermordet. Von seinen Leuten.

38. Blutige Geburtstagsgeschenke
„Da hängt immer auch Blut dran“

Ich übersetze mal aus http://dbelyaev.ru/khodor…

„Bald begannen auch Verzögerung bei den Lohnzahlungen von Jukos. Und, batz, teilt man ihnen bevorstehende Lohnkürzungen mit. In der Stadt begannen Tausende zu demonstrieren. … Bürgermeister Petuchow nannte Jukos eine verbrecherische Organisation … Insgesamt nahmen 25000 Leute, ein Viertel der gesamten Bevölkerung der Stadt, an den Demonstrationen teil.
Nach drei Tagen, auf dem Weg zur Arbeit, wurde der Bürgermeister ermordet.“

http://ru.wikipedia.org/w… schreibt dazu: Der Mord fand an Chodorkowskis Geburtstag statt, was von vielen Beobachtern als „Geburtstagsgeschenk“ klassifiziert wurde.

Dann wollte ich noch einen kleinen Kommentar zum netten Artikel zu einer von Chodorkowski gegründeten Geldwäschebank auf Antigua schreiben, aber da war ich schon rausgeschmissen.

Was war das bloß? Ach ja, da war so ein Kommentar, dass Chodorkowski die deutsche Presse gleichgeschaltet hätte. Da hatte ich mir erlaubt, zu widersprechen. Schließlich war die ja auch vorher schon gleichgeschaltet. Als Beispiel hatte ich da – nein, nicht was ihr denkt, das Pädothema – nein, nur die Darstellung der Al Qaida-Ableger als „Freiheitskämpfer“ im Syrienkrieg genannt.

Tja, so schnell fliegt man raus heutzutage. Ganz schön empfindlich geworden, die Jungs. Getroffene Hunde zensieren, sag ich mal.

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http://mackay.blogsport.de/2013/12/22/paedothemen-sind-ja-nicht-das-einzige-wo-kraeftig-zensiert-wird/feed/
Zur Kommentarzensur in Online-Zeitungen http://mackay.blogsport.de/2013/12/08/zur-kommentarzensur-in-online-zeitungen/ http://mackay.blogsport.de/2013/12/08/zur-kommentarzensur-in-online-zeitungen/#comments Sun, 08 Dec 2013 19:23:21 +0000 Sascha Pädohysterie http://mackay.blogsport.de/2013/12/08/zur-kommentarzensur-in-online-zeitungen/ Wie eine Diskussion abgewürgt wurde

In unserer Medienwelt haben Pädophile es extrem schwer, überhaupt mal zu Wort zu kommen. In den Medien selbst haben sie dazu gar keine Chance. Die einzige Art, in der Pädophile zu Wort kommen, zumindest wenn sie nicht konforme Positionen vertreten, sind etwa zweiminütige Ausschnitte, in denen sie besonders schlecht aussahen, aus stundenlangen Interviews – eine für politische Hetze beliebte Technik, gegen die sich nur geschulte Profis einigermaßen wehren können.

Was bleibt, um in den Medien zu Wort zu kommen, sind daher Kommentare in den Online-Angeboten der Medien. Was der normale Kommentator als harmlose Kleinigkeit abbucht – nämlich die Zensur durch die Moderation – ist für uns Pädophile daher von größerer Bedeutung. Schon deswegen halten pädophile Kommentatoren sich bei den üblichen Vergehen – wie Beschimpfungen anderer Kommentatoren – weitgehend zurück und kommentieren höflich und sachlich, und freuen sich schon darüber, dass rein sachliche Informationen durch die Kommentarzensur durchkommt.

Dies ist allerdings mit Sachlichkeit und Höflichkeit allein nicht zu erreichen. Denn zumindest ein Teil unserer Gegner – ich nenne diese Gruppe hier „Feminazis“ – will nämlich genau das verhindern: Sachliche Information über Pädophilie wird als eine Bedrohung angesehen, die ihre eigene Hetze gegen Pädophile gefährden könnte.

Die aktuelle Diskussion, die hier mit einer Zensur sachlicher Informationen zu Pädophilie endete, ist in dieser Hinsicht lehrreich. Nicht nur, weil sie die Methoden, mit denen die Feminazis arbeiten, bloßstellt. Sie kann auch richtungsweisend sein für die Möglichkeit der Verbreitung von sachlicher Information über Pädophilie in Online-Kommentaren der Medien generell. Denn hier hatte sich kurz vorher schon etwas getan: Einige Redaktionen, neben der Zeit beispielsweise auch die taz und die FAZ, hatten aus Anlass der Pädophiliedebatte bei den Grünen in ihren Kommentarforen sachlich argumentierende Pädophile zu Wort kommen lassen. Hier ist nun die Zeit davon wieder abgegangen. Dies könnte Signalwirkung nicht nur für die zukünftige Zensurpolitik der Zeit haben.

Die Diskussion lief erstmal ganz unproblematisch. Mein Pseudonym „Denis L“ erhielt sogar zwei Redaktionsempfehlungen. Die Feminazis waren, wie üblich in solchen Diskussionen, argumentativ natürlich auf der Verliererstraße (wo sonst). Und machten natürlich das, was in solchen Fällen üblich ist – also persönliche Angriffe gegen mich. Und sie forderten Zensur. Die Redaktion zeigte sich jedoch ungerührt, ich natürlich erst recht, bin sowas ja gewohnt. Die Diskussion setzte sich fort.

Bis dann die Feminazis dazu übergingen, die Redaktion offen anzugreifen, und zwar auf folgende Art:


Da muß ich gestehen, da kommen dann schon so Phantasien und Fragen hoch, ob in der Redaktion selbst Befürworter der Legalisierung der Pädophilie sitzen. Ich möchte es nicht unterstellen, aber das kommt dabei raus, wenn man den Sinn des Unterfangens nicht versteht.

Da wäre mal eine Stellungnahme Seitens der Redaktion nicht schlecht gewesen.

Und dann gleich noch eins drauf:


… hier wird nicht nur wieder mal den Tätern viel Raum gegeben, sondern auch noch eine Menge Material geliefert, um potentielle Täter zu verleiten. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Im Prinzip macht sich ZO gerade sehr, sehr schuldig, sollte nur ein einziger Pädophiler durch diese kruden Thesen von seinem Vorhaben, es nicht zu tun abkommen und mit einem Kind eine sexuelle Beziehung eingehen.

Nennt man sowas nicht Beihilfe?

Das war dann genug für die Redaktion. Sie knickte ein:


Teildiskussion zur Pädophilie
Sehr geehrte Damen und Herren,

es widerspricht ausdrücklich unserer Agenda, Kommentare zuzulassen, die sexuelle Übergriffe auf sexuell unmündige und schutzbefohlene Personen legitimieren. Bitte weisen Sie uns auf solche Äußerungen umgehend per Bedenklichmeldung oder per Nachricht an community@zeit.de hin.

Die hier eindeutig aus dem Ruder gelaufene Teildiskussion um die Pädophilie wird die Moderation umgehend unterbinden. Von weiteren Beiträgen zu dieser Teildiskussion bitten wir darum unbedingt abzusehen.

Konsequenterweise – wenn man schon kuscht, dann richtig – hat die Redaktion dann auch noch die schon vergebenen Redaktionsempfehlungen für „Denis L“ wieder zurückgenommen, und den Account „Denis L“ gebannt.

Die Totalitarismusskala: Grade der Degeneration in einer Diskussionskultur

Um eine neutrale Bewertung dieser „Argumentationslinie“ der Feminazis zu ermöglichen, schlage ich eine Skala für die Degeneration einer Diskussionskultur vor, die man „Totalitarismusskala“ nennen könnte, weil der maximale Degenerationsgrad erst in einer totalitären Gesellschaft erreicht wird. Als Degenerationsskala muss sie mit 0 beginnen – mit der nicht degenerierten Diskussionskultur.

Grad 0: Zivilisierte Diskussion wie man sie aus der Wissenschaft kennt

Ziel aller Teilnehmer an der Diskussion ist die Wahrheitsfindung. Unterschiedliche Positionen werden dabei als unvermeidbarer Teil des Prozesses der Wahrheitsfindung angesehen. Trotzdem legt auch jeder einzelne Teilnehmer Wert darauf, alle für die konkrete Frage wesentlichen Positionen und Argumente – einschließlich derer, die er ablehnt – selbst fair, und so gut wie möglich, darzustellen. Bereits das Fehlen einer angemessenen Darstellung der wichtigen Argumente der Gegenposition wird als Verstoß gegen die Regeln eines fairen Disputes betrachtet.

Grad 1: Inhaltliche kontroverse Diskussion

Hier gibt es keine Ansprüche mehr an den einzelnen Diskussionsteilnehmer an eine eigene Darstellung fremder Positionen. Dies wird den Verteidigern der jeweiligen Positionen selbst überlassen. Es existieren lediglich noch Standards, die eine Verzerrung der Positionen von Opponenten verbieten. Während beim Grad 0 der Vertreter anderer Positionen als Freund mit demselben Ziel – der Wahrheitsfindung – gesehen wird, wird er hier schon als Gegner gesehen. Trotzdem bleibt die Diskussion auf die Inhalte beschränkt, persönliche Angriffe gegen die Opponenten (ad hominem Attacken) gelten noch als Verstoß gegen die Regeln eines zivilisierten Disputes.

Grad 2: Demokratische Diskussion

Hier gibt es keine Ansprüche mehr darauf, sich auf inhaltliche Argumentation zu beschränken oder Positionen des Gegners fair darzustellen. Ad hominem Attacken sind üblich. In Gesprächen fällt man sich gegenseitig ins Wort. Trotzdem wird der Opponent selbst noch nicht bedroht.

Eine einigermaßen erträgliche Diskussion ist jedoch nur noch unter Zuhilfenahme von Moderatoren möglich. Die Moderatoren versuchen, Auswüchse der Diskussion zu stoppen. Sie selbst werden als neutrale Schiedsrichter akzeptiert und selbst nicht attackiert.

Grad 3: Diskussion mit Bedrohungen von Opponenten

Hier werden die Opponenten nicht nur beschimpft, es gibt auch keine Hemmungen mehr vor expliziten Drohungen.

Wegen der Gefahr von persönlichen Angriffen treten die Opponenten in der Regel nur noch anonym auf. Ist dies unmöglich, ist die Diskussion nicht mehr möglich. Auch die Moderatoren sind nicht mehr immun vor persönlichen Angriffen, werden selbst jedoch noch nicht bedroht.

Grad 4: Verhinderung von Diskussion mit Opponenten durch Bedrohung der Moderatoren

Hier werden nicht nur die Opponenten bedroht, sondern auch die Moderatoren, falls sie die Opponenten überhaupt zu Wort kommen lassen.

Diskussion ist nur noch möglich, wenn nicht nur die Opponenten, sondern auch die Moderatoren selbst anonym sind. Lediglich Teilnehmer, die in solchen Foren konsequent die Parteilinie vertreten, sind noch vor persönlichen Angriffen sicher.

Diskussionen mit öffentlich bekannten Teilnehmern beschränken sich auf Diskussionen zwischen Gleichgesinnten über die Bekämpfung der Opponenten, die Opponenten selbst sind aus den Diskussionen völlig ausgeschlossen.

Grad 5: Totale Verhinderung von Diskussion mit Opponenten

Hier werden sogar Teilnehmer an anonymen Foren angegriffen, die überhaupt noch mit den Opponenten sprechen. Daher müssen auch die Teilnehmer auf Seiten der Parteilinie sich durch Anonymisierung vor Verfolgung schützen.

Diskussionen mit öffentlich bekannten Teilnehmern sind nur noch über verschiedene Varianten der Parteilinie möglich.

Grad 6: Totale Verhinderung von Diskussion über die Parteilinie

Eine Diskussion über die Parteilinie findet öffentlich nicht mehr statt. Offene Abweichler von der Parteilinie werden genauso verfolgt wie Opponenten. Beide sind persönlich bedroht und gelten als Gegner. Die einzigen öffentlich erkennbaren Unterschiede sind unvermeidliche Unterschiede in der Interpretation der aktuellen Parteilinie.


In dieser Degenerationsskala ist die obige Attacke eine Degeneration der Stufe 4. Mit einer Menge gutem Willen könnte man noch von Stufe 3 sprechen. Aber die Behauptung, man selbst würde Pädophile unterstützen, sowie die Unterstellung von Beihilfe sind beim heutigen Meinungsklima schon harte persönliche Angriffe, selbst wenn die Unterstellung der Beihilfe eher polemischen Charakter hatte und kaum zu einer realen Bedrohung in Form von polizeilichen Ermittlungen führen könnten.

Bei maximal 6 Stufen ist dies schon ein recht hoher Grad. Sicher kann man bei solchen Skalen einwenden, dass in ihnen eine Menge Willkür steckt, da man sicherlich noch weitere Zwischenstufen einfügen könnte. Doch würde eine solche Modifikation viel ändern? Fakt ist, das Ziel der Attacken war, jede inhaltliche Diskussion unter Beteiligung von Pädophilen zu verhindern. Und dies mit allen verfügbaren Mitteln, bis hin zu persönlichen Angriffen auf die Redaktion. Der totalitäre Charakter einer solchen Aktionsweise ist offensichtlich genug.


Was folgt nun aus dieser Attacke? Klar ist eins: Die Attacke selbst war hier erfolgreich, also wird man sie wiederholen. Und dies nicht nur bei zukünftigen Kommentardiskussionen in der Zeit, sondern auch in allen anderen Zeitungen, wenn immer die Moderation nicht schon von vornherein auf Linie ist und jeden Pädophilieverdächtigen von sich aus herausschmeißt.

Was ich hier tun kann, ist zweierlei: Einerseits kann ich die Redaktionen hier mit Argumenten versorgen, die dafür sprechen, Pädophile in den Kommentaren zu Wort kommen zu lassen. Andererseits kann ich sie darüber informieren, was wir Pädophilen tun können, und wohl auch werden, wenn sie sich anders entscheiden.

Warum man mit Pädophilen diskutieren sollte

Pädophile können nichts dafür, dass sie pädophil sind. Als Jugendliche stellen sie fest, dass sie nicht mehr nach Sexspielen mit Gleichaltrigen streben, sondern sich in Jüngere verlieben, ohne dass sie selbst dies irgendwie beeinflussen könnten. Erst einmal sind sie damit völlig isoliert. Früher waren sie dies auch lange. Aber heute, im Zeitalter des Internet, ist dies nicht mehr so. Es gibt genügend Foren für Pädophile im Netz, wo man sich anonym anmelden kann und erst einmal genauso anonym Kontakt zu anderen Pädophilen findet. Der isolierte Pädophile ist heute Vergangenheit. Dies merken auch die Pädophilenforen selbst, in denen sich immer häufiger schon Jugendliche anmelden. Die Entstehung von Gruppen von Pädophilen im Netz, aus denen sich dann zumindest in größeren Städten auch persönliche Freundeskreise entwickeln, ist praktisch nicht mehr zu verhindern. Auch gesellschaftlich akzeptierte Angebote für Pädophile wie das Charité-Projekt „Kein Täter werden“ ändern nichts daran, dass Pädophile auch Kontakt zu anderen Pädophilen suchen und finden werden. Im Gegenteil, auch Gruppentherapien im Rahmen solcher Projekte tragen dazu bei. (Dies ist auch gut so, denn der isolierte Pädophile dürfte eine größere Gefahr darstellen als der in eine Szene integrierte.)

Mit dem Kontakt zu anderen Pädophilen finden die Pädophilen aber auch Zugang zu all den Argumenten für oder wider Sex mit Kindern, die in der Pädophilenszene bekannt und verbreitet sind. Diese Argumente berücksichtigen natürlich all die Argumente gegen pädophile Beziehungen, die in den Mainstreammedien präsent sind – dies schon deshalb, weil sie sowieso allen Pädophilen bekannt sind, aber auch, weil sie die Basis sind, von der Neulinge in der Szene, die bisher nichts als Mainstreammedien zum Thema gelesen haben, ausgehen. Diese Argumente werden also innerhalb der Pädophilenszene beantwortet, mit Gegenargumenten der verschiedensten Art.

Diese Argumente der Pädophilen kommen in den Mainstreammedien jedoch, unabhängig von ihrer inhaltlichen Qualität, gar nicht vor. Wo diese Argumente selbst aber totgeschwiegen werden, kommen auch die Gegenargumente dazu nicht vor. Schließlich müsste man ja, um ein Gegenargument vorzubringen, das Argument selbst zumindest nennen – aber das Nennen des Arguments wird ja bereits zensiert.

Eigentlich bleiben in solch einer Situation nur zwei konsistente Positionen: 1.) Die Argumente der Pädophilen selbst sind richtig. Dann ist die Zensur aber Unrecht der schlimmsten Sorte, nämlich Zensur, in der Lügen verbreitet werden, aber Widerlegungen dieser Lügen zensiert werden. 2.) Die Gegenargumente gegen die Argumente Pädophiler sind richtig. In diesem Fall ist die Zensur auch schädlich, da sie die Verbreitung dieser Gegenargumente mitverhindert. Und dies, ohne die Verbreitung der in diesem Fall falschen Argumente Pädophiler zu behindern, denn diese Argumente werden bereits in der zensurresistenten Pädophilenszene verbreitet, und den Kontakt zu dieser Szene findet heute jeder Pädophile der danach sucht.

Die Wahrheit wird natürlich dazwischen liegen, in dem Sinn, dass einige der Argumente Pädophiler falsch sind und andere richtig. Da in beiden Extremen die Zensur falsch ist, ist die Zensur natürlich auch bei allem was dazwischenliegt falsch.

Auswirkungen auf die nichtpädophile Gesellschaft

Es gibt Argumente Pädophiler, die für die Gesellschaft als solche wichtig sind.

Da ist einmal dass sich Pädophile in den Medien als falsch, viel zu negativ, dargestellt sehen, und dies in einem Grad, den sie selbst als Hetze klassifizieren. Dies ist durchaus wichtig für die Mehrheit, denn wozu ein falsches Feindbild führen kann, wissen wir aus der Geschichte, von den Hexenverbrennungen über nationalistische Hetze, die zu Weltkriegen geführt hat, bis hin zu Rassismus und Antisemitismus.

Ein Element der Verteufelung pädophiler Beziehungen, welches der Gesellschaft als Ganzes schadet, ist, dass viele Erwachsene sich nicht einem Verdacht, pädophil zu sein, aussetzen wollen, und daher auf freundschaftliche Beziehungen zu Kindern zunehmend verzichten. Dabei könnten solche Freundschaften, gerade auch zu nichtpädophilen Erwachsenen, eigentlich eine zentrale Rolle bei der Verhinderung wirklichen Missbrauchs spielen.

Ein weiteres für die Gesellschaft als Ganzes wichtiges Argument ist, dass durch die heutige Strafverfolgung von Pädophilen der Rechtsstaat als solcher bedroht wird. Dies passiert durch Verstoß gegen verfassungsmäßige Grundprinzipien der Strafverfolgung wie dem Schuldstrafrecht als solchem, dem Prinzip der Verhältnismäßigkeit von Strafandrohungen und insbesondere auch dem Übermaßverbot. Auch der Schutz der Privatsphäre ist gefährdet, beispielsweise durch Hausdurchsuchungen bereits wegen des Verdachts des Besitzes von Bildern, aber auch durch die Nötigung von kindlichen Zeugen, Details über ihr Intimleben zu berichten.

Dies alles sind Punkte, die jeden, der sie vorbringt, heute unter Pädophilieverdacht bringen können. Sie werden also kaum vorgebracht, wenn man Pädophile (oder solche unter Pädophilieverdacht) gar nicht erst zu Wort kommen lässt. Und dies bedeutet nicht nur, dass heutige Verzerrungen nicht rückgängig gemacht werden, sondern dass sie sich tendenziell noch verstärken werden, da einem Vorschlag zur Verschärfung kein angemessener Widerstand entgegengesetzt wird.

Auswirkungen der Zensur auf die Pädophilen

Die Auswirkungen auf die Pädophilen sind anderer Art.

Konfrontiert mit ihren eigenen Gefühlen für Kinder, ergänzt durch die Argumente anderer Pädophiler, kann sich kein Pädophiler mit dem Bild des Pädophilen, wie die Mainstream-Medien es zeichnen, identifizieren. Dies, ergänzt durch das Fehlen jeder Möglichkeit, das, was nach ihrer Überzeugung Fehldarstellungen sind, auch nur in Kommentaren zu kritisieren, führt zu einer recht eindeutigen Verurteilung der Mainstream-Medien als Hetzmedien. Auch in den demokratischen Parteien haben Pädophile keine Chance für Unterstützung – die Grünen werden noch heute schon dafür angegriffen, dass sie vor dreißig Jahren Pädophile in ihren Reihen gerade mal geduldet haben.

Pädophile sehen in so einer Situation keine Chance auf eine gerechte Behandlung in der heutigen demokratischen Gesellschaft. Sie sind daher offen für antidemokratische Bewegungen der verschiedensten Art. Der Autor dieses Blogs, ein erklärter Anarchist, ist ein Beispiel dafür. Angesichts der Tatsache, dass es sich bei Pädophilen fast immer um Männer handelt, noch dazu um Männer, die meist unverheiratet sind, und daher nur geringe Familienbindung haben, und deren Bindung zur eigenen Familie auch unterdurchschnittlich ist (nur wenige Pädophile sind sich sicher, dass ihre Familie auch dann noch zu ihnen steht, wenn ihre Pädophilie bekannt wird, und viele Familien brechen in diesem Fall Kontakt zu Pädophilen ab) dürften die Pädophilen als Zielgruppe für extremistische Einflüsse besonders geeignet sein.

Obwohl ich selbst natürlich auch dann Anarchist bleiben würde, wenn Pädophile in Kommentarforen frei diskutieren dürften, würde dies die konkreten Formen meines Kampfes gegen diese Gesellschaft doch etwas verändern. Es macht schon einen Unterschied, ob man Hetze einfach so unkommentiert stehen lassen muss, oder ob man ihr wenigstens in Kommentaren widersprechen darf. Dies ist durchaus auch ein emotional wichtiger Unterschied – Lügen unkommentiert stehenlassen zu müssen erzeugt schon Wut. Das kann der Unterschied zwischen Gegnerschaft und blankem Hass sein, ein Unterschied, der, zwar nicht bei mir, aber vielleicht bei dem einen oder anderen Pädophilen zum Unterschied zwischen gewaltfreiem Widerstand und Gewalt werden kann.

Die Gegnerschaft zu den Mainstreammedien ist allerdings nur ein Aspekt. Es gibt noch einen anderen Aspekt. Das ist die Auswirkung auf die internen Diskussionen innerhalb der Pädophilenszene. Dort existiert durchaus eine lebhafte interne Diskussion. Neulinge kommen beladen mit den Vorurteilen, die die Hetze in ihnen aufgebaut hat, in der Szene an. Sie werden dort mit einem Gegenbild konfrontiert. Aus dem sich selbst für seine Neigung hassenden Jugendlichen kann dann ein seine Neigung akzeptierender Pädophiler werden, der normalerweise zumindest Freundschaften zu Kindern sucht. Ob er dann für diese Freundschaften auch erotische und sexuelle Elemente zulässt, und wenn ja welche, hängt vor allem davon ab, für wie gefährlich er diese, für sich selbst wie für die, die er liebt, hält. Nur, wird er diese Gefahren richtig einschätzen?

Sicher, rein subjektiv werden die Pädophilen versuchen, hierbei die Wahrheit zu finden. Eine falsche Entscheidung kann ja katastrophale Auswirkungen für alle Beteiligten haben. Trotzdem, auch wenn ich die Rolle dieses Elements in der öffentlichen Diskussion für klar übertrieben halte – es ist natürlich nicht völlig auszuschließen, dass man sich dabei etwas zurechtlügt, um die eigenen Bedürfnisse leichter befriedigen zu können.

Welche Rolle diese Gefahr spielt, ist nur schwer abzuschätzen. Leicht abzuschätzen ist jedoch, dass eine rein pädo-interne Diskussion dieser Fragen zu 100% mit diesem Problem belastet ist. Eine Diskussion in Kommentarforen wäre hingegen in dieser Hinsicht nicht belastet, da an ihr auch Nichtpädophile und Opfer sexueller Gewalt teilnehmen. Von diesen Teilnehmern könnten Argumente kommen, die heute möglicherweise nirgends zu finden sind: In den Mainstreammedien nicht, weil es um Probleme geht, die nach offizieller Ideologie gar nicht existieren, weil es um Gegenargumente gegen Argumente geht, die in den Mainstreammedien zensiert werden und daher dort gar nicht beantwortet werden können. In den internen pädophilen Foren nicht, weil Nichtpädophile sich nur in seltenen Ausnahmen an Foren von Pädophilen beteiligen, und diese seltenen Ausnahmen sind dann meist solche, die eigene positive Erinnerungen an eine pädophile Beziehung in ihrer Kindheit haben.

Ich habe dies hier so ausführlich dargelegt, weil es zeigt, dass eine der beiden Attacken auf die Redaktion völlig fehlgeht:

… hier wird nicht nur wieder mal den Tätern viel Raum gegeben, sondern auch noch eine Menge Material geliefert, um potentielle Täter zu verleiten. Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Im Prinzip macht sich ZO gerade sehr, sehr schuldig, sollte nur ein einziger Pädophiler durch diese kruden Thesen von seinem Vorhaben, es nicht zu tun abkommen und mit einem Kind eine sexuelle Beziehung eingehen.


Der Punkt, den die Feminazis hier verfälscht haben, ist, dass die Argumente, die Pädophile verleiten könnten, ihnen ja schon lange bekannt sind. Sie kennen sie ja schon aus ihren eigenen Foren. Was sie möglicherweise nicht kennen, und vielleicht nur hier, in einer Diskussion mit Nichtpädophilen, kennenlernen könnten, wären die Gegenargumente dazu. Denn diese Gegenargumente finden sich ja in den Pädoforen vielleicht nicht.

Ein Ausblick in die Zukunft der Mainstreampresse

Soweit die allgemeinen Gründe, warum man für eine öffentliche Diskussion mit Pädophilen sein sollte. Ich gebe mich allerdings keinen großen Illusionen hin, was den Wert solch allgemeiner Interessen betrifft. Wenn es auch nur den geringsten persönlichen Grund gibt, wird heute jeder Journalist (falls Sie ein Journalist sind, sorry für diese pauschale Unterstellung – ich habe in Ihrer Presse aber auch nur Unterstellungen über Pädophile gelesen, und wäre froh, wenn Sie eine Ausnahme von dieser Regel wären) darauf pfeifen. Und den persönlichen Grund gibt es natürlich – die Unterstellung, man sei ein Unterstützer von Pädophilen wiegt schwer heutzutage.

Worauf könnten wir also hoffen? Vergessen wir Mut und Überzeugung eines einzelnen Redakteurs, bei dem noch irgendwelche liberalen Überzeugungen von Redefreiheit überlebt haben könnten. Er würde sehr schnell von der Zeitung selbst zurückgepfiffen werden. Wenn es nicht Interessen der Zeitungen selbst gäbe. Interessen, die durchaus im Konkurrenzkampf mit anderen Zeitungen wichtig werden könnten.

Denn die Online-Kommentare in den Zeitungen stellen ein wichtiges Bindeglied dar zwischen der klassischen Zeitung und der Zukunft im Internet. Die klassischen Artikel, die auch heute noch auch auf Papier ausgedruckt werden, und die daher auch in ihren Online-Versionen papierkompatibel sind, ändern ja nicht viel an der Zeitung. Die Kommentare, in denen die Artikel inzwischen oft genug nicht nur kritisiert, sondern ergänzt werden, durch weitere Argumente und Hintergrundinformationen, oft genug (wo dies zugelassen ist) durch Verlinkung von relevanten Quellen, sind hingegen etwas qualitativ Neues.

Und in diesem Zusammenhang wage ich eine Prognose: Die Qualität der Kommentarforen wird in Zukunft wichtig sein für den Ruf der Zeitung insgesamt. Und für die Qualität der Kommentarforen ist die Qualität der Moderation zentral. Dass dabei, beim heutigen Niedergang der Kultur zivilisierter Diskussion, moderiert werden muss, steht außer Frage. Beschimpfungen vertreiben schnell gute Kommentatoren und bringen auch dem Leser nichts, sie zu löschen ist daher sinnvoll und wichtig. Eine ganz andere Frage ist, wie sachlich formulierte inhaltliche Kritik behandelt wird. Wenn hier zu viel zensiert wird, fällt dies auf, und wird nicht geheimzuhalten sein. Und es beschädigt den Ruf der Zeitung. Eine Qualitätszeitung braucht in ihren Kommentaren keine inhaltliche Kritik zu fürchten, im Gegenteil, diese Kritik hilft den Journalisten, es beim nächsten Mal besser zu machen, korrigiert Fehler, weist auf interessante Quellen zur behandelten Frage hin und erwähnt wichtige Argumente, die unterschlagen wurden.

Um gute Kommentatoren zu haben, muss die Zeitung selbst attraktiv für solche Kommentatoren sein. Dazu gehört eine transparente und in ihrem Verhalten voraussagbare Moderation. Dazu gehört aber vor allem auch, dass sachliche, inhaltliche Beiträge nicht zensiert werden.

Dies zuzulassen, und dabei selbst persönliche Angriffe auf Moderatoren wie hier in Kauf zu nehmen, ist eine Entscheidung, die nicht der einzelne Moderator fällen muss, sondern die Redaktion als Ganzes. Es sollte denen, die diese Entscheidung fällen, klar sein, dass dies eine Entscheidung ist, die Mut erfordert. Aber gerade deshalb ist es auch eine Entscheidung, die, wenn man sich dazu durchgerungen hat, der Zeitung einen erheblichen Vorteil im Konkurrenzkampf mit all den Zeitungen gibt, die sich das nicht trauen und Kommentare mit politisch unerwünschten Positionen zensieren.

Die Frage steht in dieser Form natürlich nur bei Zeitungen, die einen Qualitätsanspruch haben. Unterschichtzeitungen wie BILD oder BZ brauchen sich in dieser Hinsicht keinen Kopf zu machen, sie schreiben ihre Hetzartikel über Kinderschänder und sind mit „Schwanz ab“-Kommentaren voll zufrieden, es würde sie höchstens Leser kosten, wenn sie Pädophile unzensiert zu Wort kommen lassen.

Leser mit höheren Qualitätsansprüchen reagieren in dieser Hinsicht jedoch anders. Sie wollen informiert werden, sie wollen meist nicht nur Artikel vorgesetzt bekommen, die ihre Vorurteile nur bestärken, sondern auch Informationen bekommen, die ihren bisherigen Vorstellungen möglicherweise widersprechen, und ihnen so Stoff zum Nachdenken geben. Solche Leser werden Zeitungen vorziehen, die einen Ruf haben, inhaltliche, sachliche Kommentare nicht zu zensieren, selbst wenn sie aus ungeliebten Ecken kommen.

Dies sind also meine Empfehlungen an Zeitungen mit Qualitätsanspruch:

1.) Entscheiden Sie sich für eine sofortige Veröffentlichung von Kommentaren ohne Vorzensur. Machen Sie die Zensur transparent, indem Sie klare Regeln aufstellen, was zensiert wird, sich auch daran halten, und die zensierten Kommentare durch eine Begründung für die Zensur ersetzen. Die Zeit kann hier als Beispiel dienen.

2.) Entscheiden Sie sich dafür, sachliche, inhaltliche, argumentative Kommentare auch dann nicht zu zensieren, wenn sie politische oder sonstige Richtungen unterstützen, die Ihre Zeitung selbst nicht unterstützen will. Seien Sie sich dabei darüber im Klaren, dass dies auch zu persönlichen Angriffen auf die Moderatoren führen kann, und seien Sie auf solche Angriffe vorbereitet. Sie können Ihre Moderatoren durchaus vor solchen Anschuldigungen schützen, insbesondere indem Sie klare Regeln für die Moderation vorgeben, die es verbieten, sachliche, themenbezogene Kommentare zu zensieren, selbst wenn sie Richtungen unterstützen, die die Zeitung selbst nicht unterstützt.

Wie wir reagieren könnten, wenn wir wieder ausgesperrt werden

Uns Pädophilen ist natürlich klar, dass wir mit solchen Appellen nicht viel erreichen werden. Aber wir sind nicht mehr so hilflos wie im vorigen Jahrtausend, wir können uns auch wehren. Denn es gibt inzwischen ein Internet, und das ist stark genug, sich gegen Desinformation aus den Mainstreammedien zu wehren.

Wie kann man sich gegen inhaltliche Kommentarzensur wehren? Ganz einfach, mit einem Kommentarzensur-Blog. Der könnte folgendermaßen funktionieren: Er würde Kommentare, die von der jeweiligen Zeitung zensiert werden, obwohl sie gar nicht gegen die Redaktionsrichtlinien für Kommentare verstoßen, sondern sachliche, inhaltlich wertvolle Beiträge darstellen, veröffentlichen. Einreichen könnte man Kandidaten dafür per email an die Betreiber des Blogs. Die suchen sich dann die schlimmsten Verstöße der Zeitung gegen die eigenen Richtlinien aus und veröffentlichen diese. Je mehr die Zeitung in der Kommentarzensur über ihre eigenen offiziellen Richtlinien hinausgeht, desto peinlicher wären die Einträge in diesen Blog für den Ruf dieser Zeitung.

Eine echte Chance, sich dagegen zu wehren, hat die Zeitung kaum. Das Einzige, was sie machen kann, ist, entsprechend fair nach ihren eigenen Kommentarregeln zu moderieren. Da diese Reaktion ja auch das Ziel eines solchen Blogs ist, liefe das aber nicht unter „sich dagegen wehren“.

Auf der sicheren Seite ist sie dann, wenn diese Regeln schärfer formuliert sind als die aktuelle Moderation sie dann durchsetzt. Ob dies der Fall ist, werden die Pädophilen dann in aller Ruhe ausprobieren können. Mit sehr höflichen, sehr sachlichen Kommentaren, die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten zitieren, mit Links oder Verweisen zu den Quellen. Jede Zensur eines solchen Zitats aus einer wissenschaftlichen Arbeit ist dann im Kommentarzensur-Blog willkommen. Was genau der Inhalt ist, ist dabei irrelevant – schon der Fakt, dass Zitate aus wissenschaftlichen Arbeiten zensiert werden, wäre für eine Zeitung, selbst mit nicht allzu hohen Qualitätsansprüchen, blamabel genug.

Schon dies wäre für uns Pädophile ein wichtiger Teilerfolg – denn ein sehr wichtiger Bestandteil der Hetze gegen Pädophile ist es ja, dass Ergebnisse der Wissenschaft keineswegs neutral in den Medien dargestellt werden, sondern, wenn überhaupt, dann extrem verzerrt, während wichtige Ergebnisse in den Medien gar nicht auftauchen. Die Möglichkeit, in Kommentaren die wissenschaftlichen Fakten richtigzustellen, ist uns daher wichtig genug, um uns dafür einzusetzen.

Sicher könnte die Redaktion versuchen, explizit, mit Hilfe restriktiver Regeln speziell auch gegen etwas, was man als „Legitimierung von Kindesmissbrauch“ diffamieren könnte, gegen Kommentare Pädophiler vorzugehen. Nur, wird dies helfen? Denn natürlich wird auch in diesem Fall die Grenze ausgetestet, und somit auch öffentlich gemacht, was genau die Redaktion alles zensiert unter dem Vorwand, keine „Legitimierung von Kindesmissbrauch“ zuzulassen.

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Definition des Tages http://mackay.blogsport.de/2013/11/29/definition-des-tages/ http://mackay.blogsport.de/2013/11/29/definition-des-tages/#comments Fri, 29 Nov 2013 12:34:25 +0000 Sascha Pädohysterie Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2013/11/29/definition-des-tages/ In einem zensierten Kommentar schreibt die Redaktion von Zeit Online:

Bitte beachten Sie, dass ein Kind per Definition nicht imstande ist, einen Erwachsenen zu verführen. Auch ist es nicht imstande, Erwachsenen Grenzen aufzuzeigen.

LOL

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Wie man schreckliche Kinderpornoringe sprengt http://mackay.blogsport.de/2013/11/17/wie-man-schreckliche-kinderpornoringe-sprengt/ http://mackay.blogsport.de/2013/11/17/wie-man-schreckliche-kinderpornoringe-sprengt/#comments Sat, 16 Nov 2013 23:14:10 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2013/11/17/wie-man-schreckliche-kinderpornoringe-sprengt/ Es ist gerade in allen Medien – ein internationaler Kinderpornoring wäre zerschlagen worden, 348 Festnahmen in zahlreichen Ländern, 386 Kinder wären gerettet worden. Vier Millionen Dollar Umsatz hätte eine Firma mit Sitz in Toronto mit der Verbreitung von Kinderpornographie gemacht. Bei den Ermittlungen sei Datenmaterial im Umfang 45 Terabytes, darunter tausende Fotos und Videos mit „schrecklichen“ Missbrauchsszenen, sichergestellt worden.

Was ist wirklich passiert? Eine Frage, die man sich bei diesem Thema leider immer stellen muss, denn den Medien kann man hier generell nicht vertrauen. Glücklicherweise haben wir in diesem Fall unabhängige Quellen zur Verfügung. Und die zeigen ein deutlich anderes Bild.

Wie man aus einem Versand für FKK-Filme einen Kinderpornoring macht

Ja, es gab tatsächlich in Toronto eine Firma, die mit Videos von Jungs ein paar Millionen Dollar Gewinn gemacht hat. Nur, dies waren überhaupt keine Kinderpornos. Es waren lediglich FKK-Filme. Nackige Jungs bei allen möglichen Spielen, allerdings nicht beim Sex. Die Leute wollten natürlich verdienen, und nicht im Knast landen, also hatten sie auch ihre Rechtsberater, um sicherzustellen, dass das Zeug alles legal war. Und so konnten sie auch auf ihrer Webseite ihre Filme als legale FKK-Filme anbieten.

Gäbe es heutzutage noch so etwas wie einen Rechtsstaat, dann würde diese Firma wohl heute noch existieren und legale FKK-Filme verkaufen. Aber was soll die Nostalgie? Rechtsstaatlichkeit ist ein Überrest aus der Vergangenheit, heute ist Hexenjagd angesagt. Und Leute, die Filme mit nackten Jungs kaufen, sind natürlich pädophile Untermenschen, die man verfolgen muss. Also werden FKK-Filme mit Jungs zu Kinderpornos und eine Firma, die legale FKK-Filme verkauft (und dafür Steuern bezahlt) hat zum verbrecherischen Kinderpornoring.

Dies alles hätten unsere Journalisten durchaus herausbekommen können. Für die von The Globe and Mail war es jedenfalls kein Geheimnis, die schrieben dazu:

The company, Toronto-based Azov Films, sold mail-order DVDs and streamed online videos of naked boys from Germany, Romania and Ukraine, which it marketed as naturist movies and claimed were legal in Canada and the United States.

‪Azov was not exactly a covert operation: It was incorporated, held trademarks and fought for them in very public legal battles that stretched over years.

Insp. Beaven-Desjardins said police first heard about Azov in 2005 but did not pursue a case against the company. The force had a better case by the time it looked at Azov again in 2010 because the videos were more clearly against the law, she said.

Also, die Firma war nicht wirklich eine Untergrundfirma, sie war angemeldet, hatte einen Namen, nämlich „Azov Films“, hatte Warenzeichen, und führte jahrelang völlig offen legale Auseinandersetzungen mit Konkurrenten. Was sie verbreitete, ganz legal, waren Videos mit nackten Jungs aus Deutschland, Rumänien und der Ukraine.

Man frage sich: Wie ginge ein zivilisierter Rechtsstaat gegen eine Firma vor, die auf ihren Webseiten der Überzeugung der Firma nach legale Filme zum Verkauf anbietet, wenn die Polizei anderer Meinung ist? Ich denke, ein solcher Rechtsstaat würde sich bei der Firma melden und bescheid sagen, welche der Filme im Angebot ihrer Überzeugung nach nicht legal wären, und die Firma auffordern, diese möglicherweise illegalen Filme aus dem Angebot zu nehmen. Die Firma hätte dies zweifelsohne sofort gemacht – die sind ja schließlich keine Selbstmörder – und hätte dann versucht, vor Gericht zu klären, ob die von der Polizei beanstandeten Filme legal sind oder nicht. In jedem Fall wären die Kunden, die die beanstandeten Filme vorher gekauft hatten, unbehelligt geblieben – schließlich hatten sie in gutem Gewissen gehandelt, als sie die angeblich legalen Filme kauften. Aber, ok, das sind heutzutage lächerliche Phantasien von einem zivilisierten Rechtsstaat. Lang lang ist es her, da hatten wir mal sowas ähnliches.

Heutzutage geht das anders. Da ermittelt man mit einer undercover-Operation alles was man über die Kunden der Firma herausbekommen kann, dann verhaftet man den Betreiber und macht bei allen ermittelten Kunden wenigstens eine Hausdurchsuchung. Irgendwas wird sich schon bei dem einen oder anderen finden.

Und tatsächlich: Einer der 348 Verhafteten, ein pensionierter Lehrer, hatte doch tatsächlich eine solide Sammlung von Kinderpornographie. The Globe and Mail beschreibt dies jedenfalls so:

In one case, police searched the home of a retired teacher and seized 350,000 images of sex abuse and 9,000 videos.

Also: Der internationale Kinderpornoring bestand aus einem internationalen Versand von FKK-Filmen und seinen Kunden, von denen einer zu Hause eine riesige Kinderpornosammlung hatte.

Was die deutschen Medien draus machen

Was wird nun aus diesem einen Kunden in den Medien? Während die BBC den pensionierten Pornosammler noch herausbekommen hat, schafft dies die englische gelbe Presse (hier Daily Mail) schon nicht mehr:

The videos included naked boys from Germany, Romania and Ukraine, which it marketed as naturist movies and claimed were legal in Canada and the United States.

The head of the Toronto police sex crimes unit told the Toronto Star that the X-rated images displayed ‚horrific acts of sexual abuse — some of the worst (officers) have seen.‘

Police said they began their investigation in 2010 and worked with Interpol in more than 50 countries including Australia, Spain, Mexico, Norway and Greece.

More than 350,000 images and over 9,000 videos – about 45 terabytes – of child sexual abuse were found during the probe, and arrests are continuing, Beaven-Desjardins said.

Der einsame pensionierte Sammler ist verschwunden. Gleich hinter der Beschreibung, worum es wirklich ging, nämlich nackte Jungs in FKK-Filmen, folgt eine Beschreibung die sich auf den Inhalt der Pornosammlung bezogen haben dürfte. Die Größe der Pornosammlung wird erwähnt – aber irgendwie so, als wäre das alles irgendwie recht gleichmäßig auf alle Verhafteten verteilt gewesen. Wenn es wirklich ein Tauschring gewesen wäre, könnte man das ja auch annehmen, dass das alles gleichmäßig verteilt worden wäre. So schneidet man Informationen zusammen.

Nunja, könnte man sagen, was kann man schon von der englischen Boulevard-Presse erwarten außer Schrott? Dem will ich nicht unbedingt widersprechen. Nur, was hat denn nun die deutsche Qualitätspresse dazu recherchiert?

Der pensionierte Lehrer mit der Kinderpornosammlung ist auch bei ihr ins Nirvana verschwunden. Allerdings wurde daraus in der deutschen Presse ein anderer Sammler – nämlich den Betreiber der Firma Azov Films.

Die FAZ schreibt:

Die Ermittler stellten auf Rechnern der Firma des Hauptverdächtigen Datenmaterial im Umfang 45 Terabytes sicher, darunter tausende Fotos und Videos mit „schrecklichen“ Missbrauchsszenen, deren Opfer mitunter nicht älter als fünf Jahre gewesen seien, sagte Beaven-Desjardins.

Die taz schreibt hingegen etwas ganz anderes:

Die Ermittler stellten auf Rechnern der Firma des Hauptverdächtigen Datenmaterial im Umfang 45 Terabytes sicher, darunter tausende Fotos und Videos mit „schrecklichen“ Missbrauchsszenen, deren Opfer mitunter nicht älter als fünf Jahre gewesen seien, sagte Beaven-Desjardins.

Beim Spiegel liest es sich so:

Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen. Darauf seien „grausame sexuelle Handlungen an Kindern zu sehen“, sagte eine Polizeisprecherin.

also eine Verwechselung des Zufallsfundes bei einem der Kunden mit dem Betreiber selbst.

Im Tagesspiegel spiegelt sich der Spiegel:

Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen.

Und die Zeit fand gar völlig schockierende neue Fakten:

Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen.

Mit anderen Worten, irgendein Journalist, wohl der, der als erster was auch deutsch dazu geschrieben hat, hat das mit dem pensionierten Lehrer nicht mitgekriegt und den Betreiber von Azov Films für den Pornosammler gehalten, und der Rest der deutschen Presse hat einfach mal voneinander abgeschrieben.

So viel zum deutschem Qualitätsjournalismus sowie zur deutschen Medienvielfalt.

Wie recherchiert man?

Was haben die deutschen Medien noch alles nicht mitgekriegt? Keine der vier zitierten Zeitungen hat herausbekommen, dass die Firma einen Namen hatte, nämlich Azov Films, und FKK-Videos mit Jungs als (meinetwegen gerne auch nur angeblich) legal angeboten hat, dass der „Kinderpornoring“ nur aus den Kunden der Firma bestand, die nur (meinetwegen angeblich) legale FKK-Videos gekauft hatten.

Unter den Opfern, so melden die Rechercheure von Tages- und einfach nur Spiegel, sollen auch deutsche Kinder sein. Und der Haupttäter hatte auch Kontakte nach Deutschland. Hm, wäre das nicht etwas gewesen, wo es wichtig gewesen wäre, etwas genauer zu recherchieren?

Da was rauszukriegen, ist natürlich ohne Insiderinformation wirklich ganz ganz schwer. Gibt man in google „Azov Films Jungs“ (das „Jungs“ als Trick für Journalisten ohne Fremdsprachenkenntnisse, damit sie gleich auf deutschen Seiten landen) ein, landet man zwar sofort beim ersten Hit auf der deutschen Seite der Boywiki zu Azov Films. Aber das ist ja nun wirklich von deutschen Journalisten zuviel verlangt. Woher sollten sie auch wissen, dass es sich um „Azov Films“ handelt? Sowas schafft vielleicht der Telegraph, oder auch die BBC oder der Independent, vermutlich aber nur weil deren Rechercheure keine Übersetzer aus dem Englischen brauchen.

Wie auch immer, die so schwer zu findende Boywiki-Seite zu Azov Films verlinkt direkt auf ein paar Insider-Berichte im Jungforum, geschrieben direkt von einem der Produzenten. Und auch ganz ohne persönlichen Kontakt, ja sogar ohne sich im Forum anzumelden, kann man dort auch einiges über die elf Jungs erfahren, mit denen er zu tun hatte, einschließlich wie es ihnen heute geht.

Die Darsteller sind auf der Boywiki-Seite alle mit Namen aufgezählt, deutsche Namen finden sich darunter nicht. Lediglich einer der drei Produzenten war Deutscher. So viel dazu. Recherche im Internet ist für deutsche Journalisten wohl Neuland.

Wie rettet man Kinder?

Ein weiteres Rätsel ergibt sich, wenn man sich die Liste der Akteure anschaut: Wo kommen all die 386 geretteten Kinder her? Die Seite gibt nicht viel mehr als 50 Darsteller her. Woher stammt also der Rest? The Globe and Mail schreibt dazu:

In addition, police said, as Azov clients were identified around the world, police found other children who were within reach to those customers and were either physically abused or recorded in illicit videos.

At least 386 minors were removed from harm’s way, said Inspector Joanna Beaven-Desjardins, commander of the Toronto police sex crimes unit.

Also alles klar: Man hat eine Liste von Kunden, also Männer die einen FKK-Film mit Jungs gekauft haben. Das ist natürlich schlimm genug, um jeden Kontakt zwischen solchen Leuten und realen Kindern zu unterbrechen. Oder zumindest mal sehr genau nachzusehen, ob man nicht einen Grund findet, ihnen die Kinder zu entziehen. Genannt als Gründe zum Kindesentzug werden „körperlich misshandelt“ oder „in illegalen Videos aufgenommen“. Ob dies ein paar Ohrfeigen, ein Babybild in der Badewanne, oder schlimmeres war, und was noch alles als Vorwand zur Kindesrettung verwendet wurde, müssen wir erraten.

Allerdings ist daraus eine neue Polizeistrategie erkennbar: Jedes Kind, welches man, unter welchem Vorwand auch immer, einem Verdächtigen in einer Kinderpornosache entzieht, wird zu einem „durch die Zerschlagung des Kinderpornorings geretteten Kind“.

Korrektur 17. Feb. 2014

Ich muss meine Vorwürfe gegen die deutsche Presse ein bisschen reduzieren. Hier hatte ich ja nur verschiedene Medienberichte verglichen, die Pressekonferenz selbst ist allerdings auch online. Dort wird doch explizit behauptet, es seien beim Betreiber selbst härtere Kinderpornos gefunden worden, was auch die deutsche Presse berichtet hatte.

Dass davon allerdings etwas von Azov Films verkauft worden wäre, wurde nicht behauptet. Auf konkrete Nachfrage (ab 18.10) wird lediglich unterstellt, es ginge um Filme die illegal nach kanadischem Recht wären (also was man halt auch FKK-Filmen mit genügend bösem Willen unterstellen kann), nicht dass es um Darstellung sexueller Handlungen ginge.

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http://mackay.blogsport.de/2013/11/17/wie-man-schreckliche-kinderpornoringe-sprengt/feed/
Und wieder mal ZEIT-Zensur http://mackay.blogsport.de/2013/11/08/und-wieder-mal-zeit-zensur/ http://mackay.blogsport.de/2013/11/08/und-wieder-mal-zeit-zensur/#comments Fri, 08 Nov 2013 15:26:03 +0000 Sascha Allgemein Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2013/11/08/und-wieder-mal-zeit-zensur/ Der User „Agorist“ hat offenbar übertrieben und wurde rausgeschmissen. Der böse Text, der zu seinem Rausschmiss führte, war der folgende:

73. Es bleibt Doppelmoral
schließlich leben andere sexuelle Orientierungen hier in Europa unter ähnlichen Umständen.

Pädophile können für ihre sexuelle Orientierung ja auch nichts. Für sie ist es jedoch hier gefährlich, sich auch nur als pädophil zu outen. Reicht hier genauso um zusammengeschlagen zu werden, auch wenn man ganz legal lebt.

Und die Zoophilen stehen ja auch schon wieder ganz oben auf der Wunschliste nach weiterer sexueller Unterdrückung.

Jetzt steht dort nur noch

73. […]
Bitte verzichten Sie auf provozierende und polemische Vergleiche. Danke, die Redaktion/fk.

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http://mackay.blogsport.de/2013/11/08/und-wieder-mal-zeit-zensur/feed/
Relativierungen? http://mackay.blogsport.de/2013/10/30/relativierungen/ http://mackay.blogsport.de/2013/10/30/relativierungen/#comments Wed, 30 Oct 2013 12:49:56 +0000 Sascha Bemerkungen http://mackay.blogsport.de/2013/10/30/relativierungen/ Die kurze Zeit, wo die Zeit sachliche Kommentare zu Fragen der Pädophilie nicht zensierte, scheint schon wieder vorbei zu sein.


355. […]
Entfernt, bitte verzichten Sie auf Relativierungen. Danke, die Redaktion/se


liest man dort. Kurz vorher stand da noch:

355. Pornobesitz ist nicht Pornoherstellung
„Die Pornoherstellung schadet z.B. den Kindern, die für die Herstellung dieser Filme sexualisiert misshandelt werden.“

In den Fällen, wo Kinder misshandelt werden, natürlich. Ob das der Fall ist, weiß man nicht, man selbst darf es sich ja nicht anschauen, um es zu beurteilen. So bleiben nur Sekundärquellen wie Schuijer & Rossen,The Trade in Child Pornography, IPT forensics, v4 (1992) wo man Interviews mit drei Jungen finden kann http://www.ipt-forensics…. oder Goyke, Schmidt, Der Oscar Wilde von Schwerin, welches auch Interviews mit einigen jugendlichen Darstellern enthält. http://paisleli66axejos.o…

Allerdings sollte man auch klar zwischen Pornobesitz und Pornoherstellung unterscheiden. Da die Verbreitung im Netz fast immer kostenlos erfolgt, zieht das Argument, dass man so einen Markt fördern würde, gar nicht.

Was ist da nun genau die Relativierung? Aber mal sehen, vielleicht ist ja einfach nur der Link zu Goyke & Schmidt ein böser Link, der zensiert wird.

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http://mackay.blogsport.de/2013/10/30/relativierungen/feed/
ZEIT online: Zensur für den Krieg http://mackay.blogsport.de/2013/09/15/zeit-online-zensur-fuer-den-krieg/ http://mackay.blogsport.de/2013/09/15/zeit-online-zensur-fuer-den-krieg/#comments Sat, 14 Sep 2013 23:16:56 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2013/09/15/zeit-online-zensur-fuer-den-krieg/ Ja, ich hatte mich nach dem ersten für die Zeit peinlichen Rausschmiss mal wieder dort angemeldet, diesmal Pädothemen mehr oder weniger rausgelassen, und mich auf die Politik, insbesondere Syrien, konzentriert. Dabei sogar mit der Zeit 7 Redaktionsempfehlungen eingesammelt. Bis ich heute wieder rausgeschmissen wurde.

Und das nur wegen einem Link. Einem völlig legalen Link, auf einen Artikel einer deutschen Zeitung. Der Artikel selbst ist einfach nur eine Übersetzung eines Memorandums einer amerikanischen Organisation, der „Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)“, an Präsident Obama.

Warum eine solche scharfe Reaktion? Das dürfte mit dem Inhalt des Memorandums zusammenhängen. Dort liest man nämlich,

… daß vom Westen gesponserte syrische Oppositionskräfte am 13. und 14. August 2013 in der Türkei für eine unmittelbar bevorstehende große, irreguläre Militäroperation Vorbereitungen trafen. Erste Treffen zwischen hochrangigen Kommandeuren der Opposition und Geheimdienstoffizieren aus Katar, der Türkei und den USA hatten in einer türkischen Kaserne in Antakia in der Provinz Hatay stattgefunden, die heute der »Freien Syrischen Armee« (FSA) und ihren ausländischen Sponsoren als Hauptquartier und Kommandozentrale dient.

Hochrangige Kommandeure der Opposition, die von Istanbul angereist waren, informierten die regionalen Kommandeure über eine unmittelbar bevorstehenden Eskalation der Kämpfe auf Grund einer »den Verlauf des Krieges verändernden Entwicklung«, was zu einer Bombardierung Syriens unter der Führung der USA führen würde.

Während der Treffen zur Koordinierung der Militäraktionen in Antakia, an denen sowohl hochrangige türkische, katarische und US-amerikanische Geheimdienstbeamte teilnahmen, als auch Kommandeure der syrischen Opposition, wurden die Syrer informiert, daß die Bombardierung binnen weniger Tage beginnen würde. Oppositionsführer wurden angewiesen, zügig ihre Truppen darauf vorzubereiten, die US-Bombardierung zu nutzen, um in Damaskus einzumarschieren und die Regierung Bashar Al-Assad zu stürzen.

Für die Verbreitung eines solchen Links zensiert und rausgeschmissen zu werden ist etwas, womit ich nicht nur gut leben kann. Nein, darauf kann ich auch stolz sein, denke ich.

Dies selbst dann, wenn sich später herausstellen sollte, dass die Information selbst falsch ist. Denn Fälschungen gibt es natürlich auch, wie beispielsweise die Britam-Fakes. (Ein Fake, auf das ich zuerst sogar reingefallen bin. Allerdings hab ich dann schnell auch die Widerlegung gefunden, und dann natürlich an all den Stellen, wo ich den Link verbreitet hatte, auch den Link auf die Enttarnung hinterhergeschickt.)

Doch sollte man angesichts der offensichtlichen Gefahr, auf Fälschungen hereinzufallen, etwa auf eigene Recherchen verzichten? Auf keinen Fall. Denn der einfache Rechercheur, der auch nichts weiter hat als seinen Verstand und das Internet mit all seinen Möglichkeiten, hat schon damit sehr viel, was die Menschen früher nicht hatten. Und kann dadurch sehr viel zur Wahrheitsfindung beitragen.

Es ist heutzutage ganz einfach: Einen Artikel in der Online-Ausgabe irgendeiner deutschen Zeitung lesen, was man interessant findet nachrecherchieren. Das kann man auf die einfachste Art und Weise tun, Suchbegriffe aus dem Artikel selbst in google eingeben reicht, und man findet fast immer was, was im Artikel selbst verfälscht dargestellt wird. In den Kommentaren die Verfälschung richtigstellen, Quelle verlinken, und man hat seinen eigenen kleinen Beitrag im Kampf gegen die heutigen Lügen- und Kriegshetzer-Medien geleistet.

Denn das ist der eigentliche Punkt: Die Verlogenheit der Mainstream-Medien. Durch Nachrecherchieren Fehler und Verzerrungen zu finden ist nämlich nur aus einem Grund einfach: Weil die heutigen Massenmedien in ihren Artikeln gezielt manipulieren und verzerren. Wenn es dort ehrliche, professionelle Journalisten gäbe, und die veröffentlichen dürften, was sie für die Wahrheit halten, wäre es weitaus schwieriger, durch Nachrecherchieren Fehler zu finden. Da stände der Laie gegen den Profi, beide mit demselben Ziel – die Wahrheit zu finden – und es wäre zu erwarten, dass der Profi normalerweise besser ist. Heute aber steht der Laie nur gegen den Lügner. Und da hat auch der Laie mit primitivem Google genug in der Hinterhand, um zumindest Seiten zu finden, deren Veröffentlichung den Hetzern gar nicht in den Kram passt.

Und außerdem hat er ja noch seinen gesunden Menschenverstand. Und der hat in solchen Zeiten einiges zu sagen. Da ist das klassische cui bono – wem nutzt es – welches im Fall des Giftgasangriffs ganz klar und eindeutig in eine Richtung zeigt, nämlich in die der Rebellen.

Die ja auch überhaupt nicht begeistert reagierten, als die diplomatische Lösung bekannt wurde. Komisch. Die Opfer der Giftgasattacke, sicherlich voller Angst vor neuen Giftgasattacken, freuen sich überhaupt nicht darüber, dass der, der sie mit Giftgas angegriffen hat, nun all sein Giftgas einfach weggibt und zerstören lässt. Häh? Sollten die nicht jubeln, dass ihr Feind eine seiner schlimmsten Waffen bald loswird? Die Enttäuschung wird schon leichter verständlich, wenn man sich überlegt, wie sich die armen Jungs fühlen, die gerade eine Attacke auf die eigenen Leute organisiert haben und nun enttäuscht feststellen, dass die Belohnung in Form des Kriegseintritts Amerikas auf ihrer Seite ausbleibt.

Wem das cui bono nicht reicht, der dürfte spätestens dann stutzig geworden sein, als sich herausstellte, dass die eindeutigen Beweise der Schuld Assads Geheimbeweise waren, die man komischerweise nicht veröffentlichen kann. Warum nicht? Weil sie Erkenntnisse des Geheimdienstes sind, und der so seine Quellen aufdecken müsste. Häh? Es geht gerade um Krieg und Frieden, manche befürchten gar einen Dritten Weltkrieg, aber der Geheimdienst möchte seine Beweise nicht offenlegen, die könnten vielleicht Quellen gefährden, die er noch für wichtigere Sachen in der Zukunft braucht, wie z.B. hm, ja, für was eigentlich, wenn die Begründung eines Kriegseintritts viel zu unwichtig ist, um dafür Beweise auf den Tisch zu legen?

Und auch an anderer Stelle sind die Anschuldigungen unglaubhaft – die Rebellen wären dazu gar nicht in der Lage. Als wenn nicht bekannt wäre, dass auch die Rebellen Giftgas haben und auch schon eingesetzt haben.

In solch einer Situation ist es dann gar nicht mehr so wichtig, ob man dann auch gleich explizite Beweise dafür findet, dass die Rebellen für die Anschläge verantwortlich sind. Die Beweise dafür werden sich mit der Zeit schon anfinden. Schon jetzt gibt es allerdings einige Hinweise, insbesondere der Bericht einer freigelassenen Geisel oder der Bericht von Dale Gavlak und Yahya Ababneh. Was, mit dem Bericht, für dessen Verbreitung mich die ZEIT gekickt hat, schon drei voneinander völlig unabhängige Quellen sind.

Ansonsten, auch wenn das Thema selbst ein sehr ernstes ist, kann Recherchieren manchmal auch sehr lustig sein. Denn viele ausländische Seiten schreiben nicht nur deutlich weniger einseitig, sie schreiben auch bei ernsten Themen humorvoller. So dürfte dem deutschen Leser entgangen sein, wie sich die Welt über etwas lustig macht, was wohl als „Kerry gaffe“ in die Geschichtsbücher eingehen wird. Da wird beispielsweise Kerry wird zum ersten Kriegsopfer getitelt und das Ganze so zusammengefasst:

Kerry: We won‘t attack…if you do this impossible thing.
Syria: Oh? We‘ll do it.
Russia: They‘ll do it.
UN: They‘ll do it.
Kerry: Shit!

Viel Spaß bei der Suche nach anderen Kommentaren dazu, Kommentare, die vor allem deswegen so lustig sind, weil die Verlogenheit der US-Diplomatie, insbesondere das Fehlen jedes echten Interesses an der Kontrolle der Chemiewaffen, dadurch so richtig schön vorgeführt wurde.

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Ekliger Sex mit Erwachsenen? http://mackay.blogsport.de/2013/05/23/ekliger-sex-mit-erwachsenen/ http://mackay.blogsport.de/2013/05/23/ekliger-sex-mit-erwachsenen/#comments Thu, 23 May 2013 19:41:52 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2013/05/23/ekliger-sex-mit-erwachsenen/

Eine behauptete „Einvernehmlichkeit“ zwischen dem Kind und dem Pädosexuellen gründet entweder auf der sozial prekären Lage des Kindes oder auf den Einfühlungs- und Verführungskünsten des Erwachsenen. Ohne derartige ebenso besondere wie verfängliche Umstände ist kein Kind bereit, mit einem Erwachsenen solche ekligen Dinge zu tun.

schreibt Volkmar Sigusch (für Torlose hier).

Sex mit Erwachsenen ist also etwas Ekliges? Hört hört! Äh, ja, als Pädophiler kann ich das nachvollziehen. Nein, wirklich eklig ist es für mich nicht, nur halt eben bloß zweite Wahl, eben mit erotisch unattraktiven Partnern. Aber ich kann nachvollziehen, dass andere Pädophile da extremer reagieren und dass Sex mit Erwachsenen für sie einfach nur eklig ist.

Ist der Herr Sigusch vielleicht selbst ein Pädophiler, der seine eigenen Gefühle, was Sex mit Erwachsenen betrifft, auf die Kinder übertragen hat, und sich so ungewollt verplappert hat? Nein, so etwas Gemeines wollen wir Herrn Sigusch nicht einmal ansatzweise unterstellen. Herr Sigusch ist natürlich kein pädophiler Untermensch!

Viel plausibler erscheint, dass dies nur ein Treuebekenntnis zur Gleichheitsideologie in der Sexualität ist, nach der der ideale Partner eines guten Menschen ein in möglichst allen Beziehungen gleicher Mensch ist. Ja, das wäre doch ideal – jeder würde sich nur noch in Gleiche verlieben, so gäbe es Sex nur noch zwischen Gleichen, und aller Sex zwischen Ungleichen wäre nicht mehr nur sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch, sondern gleichzeitig noch sexuelle Abweichung durch eine perverse Minderheit.

Die Verwechselung von ideologischem Wunsch mit der Wirklichkeit sexueller Wünsche wird ja mit fortschreitender Totalisierung der Gesellschaft sowieso immer unwesentlicher. Es ist schließlich völlig egal, wenn die Ideologie völlig abstrus ist, wenn sich keiner mehr traut, darauf hinzuweisen, dass der Kaiser nackt ist.

Klar geht das Gleichheitsideal der Liebe schon bei der Bevorzugung des gleichen Geschlechts völlig in die Hosen. Na und? Die auf Gleichaltrige stehenden Schwulen und Lesben sind zwar Minderheit, aber eben die Vorbilder und Elite der Gleichheitsgesellschaft. Für den Rest hilft Gender-Mainstreaming. Danach unterscheidet sich die Frau nur noch in unwesentlichen Details um die Geschlechtsorgane herum vom Mann, und die kriegt man ja bei der sich ausbreitenden neuen Prüderie eh nicht mehr zu sehen. Ist also eine entschuldbare Schwäche.

Bei der Alterspräferenz hingegen darf sich die Moral gerne ganz ohne Hemmungen durch die Realität der Sexwünsche austoben. Dass ältere Männer sexuell keineswegs gleichaltrige Omis vorziehen, dürfen sie kaum noch laut sagen, und dass junge Mädchen als ihre ersten Partner keineswegs die gleichaltrigen Jungs aus ihrer Klasse, sondern Ältere, kann man genauso ignorieren wie man sexuelle Wünsche von Kindern und Jugendlichen schon immer ignoriert.

Was ist dran am ekligen Sex?

Was auch immer Sigusch bewogen haben mag, sich so zu äußern – auch von ideologischen Hetzern verbreitete ideologische Thesen verdienen es, auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht zu werden. Also, ist da was dran, und wenn ja, wieviel, dass Kinder sich vor Sex mit Erwachsenen ekeln würden?

Erstmal, Ekel ist in jedem Fall nichts wirklich Natürliches, Angeborenes. Ekel ist anerzogen. Was am Ekel natürlich ist, ist nur die Fähigkeit von Kindern, wie auch Erwachsenen, Ekel von andern recht schnell zu lernen, zu übernehmen.

Dass Ekel gelernt werden muss, und dies auch bei den ekligsten Dingen, ist eine Erfahrung, die wohl jeder macht, der Kinder aufzieht. Für das Baby ist der eigene Kot nichts als eine interessante Masse, mit der man spielen kann wie mit jeder anderen Masse, die man zufällig findet, auch. Aber auch später noch gibt es genug Kinder, bei denen sich die Anerziehung des Ekels etwas schwerer erweist als beim Durchschnitt, und die beispielsweise auch gerne mal Würmer oder Käfer essen.

Üblicherweise lernen Kinder allerdings schnell, wovor man sich zu ekeln hat. Und was ist das? Natürlich das, wovor die Erwachsenen sich ekeln. Das dient ihrem Überleben – wenn sie von ihren Eltern lernen, sich vor gefährlichen Spinnen und Würmern oder vor vergammelten Speisen zu ekeln, schützt dies ihre Gesundheit. Wenn die sich vor eigentlich harmlosen Dingen ekeln, nützt dies zwar nichts, ist aber auch nicht so besonders schädlich. Besser man ekelt sich auch vor 3000 harmlosen Spinnen als sich vor einer giftigen Spinne nicht zu ekeln.

Aber, wenn das so ist, dass die Kids ihren Ekel von Erwachsenen lernen, was ist dann mit dem Ekel vor dem Sex mit Erwachsenen? Nun, den lernen sie, wenn sie ihn denn haben, auch von den Erwachsenen. Vergessen wir nicht, die Zeiten der sexuellen Befreiung sind lange vorbei, heute ist Prüderie angesagt, nackte Erwachsene sind wieder eklig, und andere Menschen an ekligen Körperteilen zu berühren ist natürlich eklig. Insofern, ja, es gibt den Ekel vor Sex mit Erwachsenen bei Kindern – ein Ekel, den sie von den Erwachsenen lernen, die selbst Ekel vor Sex mit Erwachsenen zeigen.

Vergessen wir auch nicht, dass auch die tolerantesten FKK-Fans gezwungen sind, ihren Kindern gewisse Normen des Verhaltens beizubringen – wie dass man beim gemeinsamen Frühstück nicht onaniert. Wie macht man das? Mit einem „Iiiih“. Man zeigt ihm also, dass man selbst es eklig findet, wenn der Sohnemann während des Frühstücks an seinem Pimmel rumspielt. Klar lernt der das schnell. Er wird es ganz schnell auch eklig finden, wenn jemand anders beim Frühstück an seinem Pimmel rumspielt. Warum genau gerade das eklig ist, ist natürlich eine ganz andere Frage. Die einen werden von ihren Eltern lernen, dass Nackigsein überhaupt eklig ist, die anderen vielleicht nur dass man sich zwischen Onanieren und Frühstücken die Hände waschen sollte, weil das was beim Pullern vorne rauskommt als Getränk nicht besonders gesund sei.

Was auch immer die Kindlein auf diese Art lernen, eines dürfte wenig wahrscheinlich sein: Dass sie lernen, dass erwachsene Geschlechtsteile eklig sind, die von Kindern aber nicht. Klar, wenig wahrscheinlich heißt nicht unmöglich: Modernen Missbrauchskreischen ist natürlich zuzutrauen, dass sie sich vor jeder Form erwachsener männlicher Sexualität ekeln, alle anderen Formen sexueller Spielereien aber für gut und harmlos halten, und diese Variante des Ekels auch den mit ihnen zusammenlebenden Kindern weitergeben.

Typisch dürfte dies jedoch nicht sein. Es dürfte viele Kinder geben, bei denen der Ekel so stark ist, dass er sie auch von sexuellen Spielen mit anderen Kindern abhält. Und diese dürften Sex mit Erwachsenen wohl genauso eklig finden wie Sex mit anderen Kindern.

Und es gibt immer schon andere Kinder, die, obwohl sie natürlich wissen, dass sie damit gesellschaftliche Grenzen überschreiten, Sexspiele mit anderen Kindern spielen. Falls diese Kinder vielleicht auch den Sex ein bisschen eklig finden sollten, so haben sie offensichtlich genug andere Gründe, diese Ekel zu überwinden – denn dass sie es tun, und dies ohne dazu gezwungen zu werden, ist nun einmal unbestreitbarer Fakt. Und nun soll irgendwoher eine Art natürlicher Ekel speziell vor Sex mit Erwachsenen herkommen, der diese Kinder davon abhalten soll, dieselben Spielchen auch mit Erwachsenen ihres Vertrauens zu spielen?

Wo dieser Ekel herkommen sollte, müsste man mir mal genauer erläutern.

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Mehr Männer in die Kitas? http://mackay.blogsport.de/2013/03/27/mehr-maenner-in-die-kitas/ http://mackay.blogsport.de/2013/03/27/mehr-maenner-in-die-kitas/#comments Wed, 27 Mar 2013 19:43:19 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2013/03/27/mehr-maenner-in-die-kitas/ Ja, man staunt – da gibt es inzwischen sogar eine bundesweite Aktion dafür, über die sogar in Zeitungen berichtet wird.

Es gibt ja dort faktisch nur Frauen. Für Nordrhein-Westfalen beispielsweise 3,21% Männer gerade mal.

Ich will mich da nicht künstlich aufregen darüber – kleine Kinder hängen auch bei bei Naturvölkern mehr bei der Mutter rum, wenn also schon die klassische Familie kaputtgemacht und die Kinder vom Staat erzogen werden sollen, dürfte es nicht unbedingt so problematisch sein, wenn den Job bei den Kleinen doch mehr von Frauen übernommen werden. Aber dass dann gleich der ganze Kindergarten ganz ohne einen einzigen Mann auskommt, was bei 3% Männern mehr oder weniger die Regel sein dürfte, ist schon ziemlich pervers.

Und es scheint so, dass ein paar Leute inzwischen mitgekriegt haben, dass das keine gute Idee ist. Ein bisschen Kontakt zu Männern brauchen vor allem die Jungs ja dann doch. Und ein Problem, solche Leute zu finden, sollte es ja eigentlich nicht sein. Also ich kenne jedenfalls ne Menge Männer, die gerne mit Kindern zusammen sind, und ein paar davon durchaus auch mit den Kleinen im Kitaalter.

Nur, da gibt es ein kleines Problem. Die Männer, die gerne mit Kindern zusammen sind, die möchte man ja gerade nicht. Denn das könnten ja Pädophile sein! Und man hat ja nun jahrelang alles getan, was man tun konnte, um Männer davon abzuhalten, auch nur irgendwas mit Kindern zu tun zu haben.

Also, ein paar Luftballons für mehr Männer reichen da nicht. Wenn man will, dass sich mehr Männer um Jungs kümmern, muss man dafür erst einmal eine ganz elementare Voraussetzung schaffen: Aufhören mit der Hetze gegen Männer, die Kontakt zu Kindern suchen.

Solange jeder Mann, der so einen Beruf wählt wie Kindergärtner, unter Pauschalverdacht Pädophilie steht, wird kein normaler Mann einen solchen Beruf wählen – egal ob mit oder ohne Luftballons. Er wäre ja schön blöd. Diese Hetze wirkt so selbstverstärkend – je stärker sie ist, desto eher werden ja vor allem Nichtpädophile abgeschreckt, und desto größer der Anteil von Pädophilen unter denen, die sich selbst davon nicht abschrecken lassen.

Und daher sage ich mal voraus: Mit solchen Aktionen wird man nicht viel erreichen. Gut und wichtig sind sie trotzdem – wenn sie wenigstens ein bisschen Bewusstsein dafür schaffen, dass es ein Problem ist, wenn Kinder überhaupt keinen Kontakt mehr zu Männern haben. Ein Problem besonders für die Jungs.

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Neigungen und Verantwortung für Taten http://mackay.blogsport.de/2013/03/16/neigungen-und-verantwortung-fuer-taten/ http://mackay.blogsport.de/2013/03/16/neigungen-und-verantwortung-fuer-taten/#comments Fri, 15 Mar 2013 22:12:23 +0000 Sascha Allgemein http://mackay.blogsport.de/2013/03/16/neigungen-und-verantwortung-fuer-taten/ Es bringt was, Klassiker mal wieder zu lesen. Aus Hannah Arendts Buch „The origins of totalitarianism“:

The moralistic judgment as a crime of every departure from the norm, which fashionable circles used to consider narrow and philistine, if demonstrative of inferior psychological understanding, at least showed greater respect for human dignity. If crime is understood to be a kind of fatality, natural or economic, everybody will finally be suspected of some special predestination to it. „Punishment is the right of the criminal,“ of which he is deprived if (in the words of Proust) „judges assume and are more inclined to pardon murder in inverts and treason in Jews for reasons derived from . . . racial predestination.“ It is an attraction to murder and treason which hides behind such perverted tolerance, for in a moment it can switch to a decision to liquidate not only all actual criminals but all who are „racially“ predestined to commit certain crimes. Such changes take place whenever the legal and political machine is not separated from society so that social standards can penetrate into it and become political and legal rules. The seeming broad-mindedness that equates crime and vice, if allowed to establish its own code of law, will invariably prove more cruel and inhuman than laws, no matter how severe, which respect and recognize man’s independent responsibility for his behavior.

Das sollte man nicht vergessen: Man sollte niemals auf die Idee kommen, sich darzustellen als ein hilfloses Opfer seiner Neigungen. Das wäre etwas, was nach hinten losgehen könnte, und in der heutigen Situation auch würde: Wären wir solche Opfer unserer Neigungen, die sich nicht beherrschen könnten, würden wir ganz schnell auch ohne Straftaten weggesperrt werden, und könnten froh sein wenn wir nicht gleich vergast werden.

Allerdings brauche ich diese Angst gar nicht. Ich halte auch so nichts davon.

Ja klar, ich stehe auf Jungs. Ja und? Ich übernehme trotzdem die volle Verantwortung für das, was ich tue. Wenn ich also durch meine sexuellen Handlungen Jungen schaden würde, dann habe ich kein Problem damit, wenn man mich dafür bestraft. Wenn ich die Befürchtung hätte, dass solche Handlungen für Jungs gefährlich wären, würde ich sie trotz meiner Neigung nicht begehen.

Wenn ich solche Handlungen begehe, dann nicht wegen meiner Neigung – die kommt bloß hinzu. Ich begehe sie, weil ich überzeugt bin, dass sie nicht nur ungefährlich sind, sondern dass sie etwas positives sind, für alle die dabei mitmachen.

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