Wie man schreckliche Kinderpornoringe sprengt

Es ist gerade in allen Medien – ein internationaler Kinderpornoring wäre zerschlagen worden, 348 Festnahmen in zahlreichen Ländern, 386 Kinder wären gerettet worden. Vier Millionen Dollar Umsatz hätte eine Firma mit Sitz in Toronto mit der Verbreitung von Kinderpornographie gemacht. Bei den Ermittlungen sei Datenmaterial im Umfang 45 Terabytes, darunter tausende Fotos und Videos mit „schrecklichen“ Missbrauchsszenen, sichergestellt worden.

Was ist wirklich passiert? Eine Frage, die man sich bei diesem Thema leider immer stellen muss, denn den Medien kann man hier generell nicht vertrauen. Glücklicherweise haben wir in diesem Fall unabhängige Quellen zur Verfügung. Und die zeigen ein deutlich anderes Bild.

Wie man aus einem Versand für FKK-Filme einen Kinderpornoring macht

Ja, es gab tatsächlich in Toronto eine Firma, die mit Videos von Jungs ein paar Millionen Dollar Gewinn gemacht hat. Nur, dies waren überhaupt keine Kinderpornos. Es waren lediglich FKK-Filme. Nackige Jungs bei allen möglichen Spielen, allerdings nicht beim Sex. Die Leute wollten natürlich verdienen, und nicht im Knast landen, also hatten sie auch ihre Rechtsberater, um sicherzustellen, dass das Zeug alles legal war. Und so konnten sie auch auf ihrer Webseite ihre Filme als legale FKK-Filme anbieten.

Gäbe es heutzutage noch so etwas wie einen Rechtsstaat, dann würde diese Firma wohl heute noch existieren und legale FKK-Filme verkaufen. Aber was soll die Nostalgie? Rechtsstaatlichkeit ist ein Überrest aus der Vergangenheit, heute ist Hexenjagd angesagt. Und Leute, die Filme mit nackten Jungs kaufen, sind natürlich pädophile Untermenschen, die man verfolgen muss. Also werden FKK-Filme mit Jungs zu Kinderpornos und eine Firma, die legale FKK-Filme verkauft (und dafür Steuern bezahlt) hat zum verbrecherischen Kinderpornoring.

Dies alles hätten unsere Journalisten durchaus herausbekommen können. Für die von The Globe and Mail war es jedenfalls kein Geheimnis, die schrieben dazu:

The company, Toronto-based Azov Films, sold mail-order DVDs and streamed online videos of naked boys from Germany, Romania and Ukraine, which it marketed as naturist movies and claimed were legal in Canada and the United States.

‪Azov was not exactly a covert operation: It was incorporated, held trademarks and fought for them in very public legal battles that stretched over years.

Insp. Beaven-Desjardins said police first heard about Azov in 2005 but did not pursue a case against the company. The force had a better case by the time it looked at Azov again in 2010 because the videos were more clearly against the law, she said.

Also, die Firma war nicht wirklich eine Untergrundfirma, sie war angemeldet, hatte einen Namen, nämlich „Azov Films“, hatte Warenzeichen, und führte jahrelang völlig offen legale Auseinandersetzungen mit Konkurrenten. Was sie verbreitete, ganz legal, waren Videos mit nackten Jungs aus Deutschland, Rumänien und der Ukraine.

Man frage sich: Wie ginge ein zivilisierter Rechtsstaat gegen eine Firma vor, die auf ihren Webseiten der Überzeugung der Firma nach legale Filme zum Verkauf anbietet, wenn die Polizei anderer Meinung ist? Ich denke, ein solcher Rechtsstaat würde sich bei der Firma melden und bescheid sagen, welche der Filme im Angebot ihrer Überzeugung nach nicht legal wären, und die Firma auffordern, diese möglicherweise illegalen Filme aus dem Angebot zu nehmen. Die Firma hätte dies zweifelsohne sofort gemacht – die sind ja schließlich keine Selbstmörder – und hätte dann versucht, vor Gericht zu klären, ob die von der Polizei beanstandeten Filme legal sind oder nicht. In jedem Fall wären die Kunden, die die beanstandeten Filme vorher gekauft hatten, unbehelligt geblieben – schließlich hatten sie in gutem Gewissen gehandelt, als sie die angeblich legalen Filme kauften. Aber, ok, das sind heutzutage lächerliche Phantasien von einem zivilisierten Rechtsstaat. Lang lang ist es her, da hatten wir mal sowas ähnliches.

Heutzutage geht das anders. Da ermittelt man mit einer undercover-Operation alles was man über die Kunden der Firma herausbekommen kann, dann verhaftet man den Betreiber und macht bei allen ermittelten Kunden wenigstens eine Hausdurchsuchung. Irgendwas wird sich schon bei dem einen oder anderen finden.

Und tatsächlich: Einer der 348 Verhafteten, ein pensionierter Lehrer, hatte doch tatsächlich eine solide Sammlung von Kinderpornographie. The Globe and Mail beschreibt dies jedenfalls so:

In one case, police searched the home of a retired teacher and seized 350,000 images of sex abuse and 9,000 videos.

Also: Der internationale Kinderpornoring bestand aus einem internationalen Versand von FKK-Filmen und seinen Kunden, von denen einer zu Hause eine riesige Kinderpornosammlung hatte.

Was die deutschen Medien draus machen

Was wird nun aus diesem einen Kunden in den Medien? Während die BBC den pensionierten Pornosammler noch herausbekommen hat, schafft dies die englische gelbe Presse (hier Daily Mail) schon nicht mehr:

The videos included naked boys from Germany, Romania and Ukraine, which it marketed as naturist movies and claimed were legal in Canada and the United States.

The head of the Toronto police sex crimes unit told the Toronto Star that the X-rated images displayed ‚horrific acts of sexual abuse — some of the worst (officers) have seen.‘

Police said they began their investigation in 2010 and worked with Interpol in more than 50 countries including Australia, Spain, Mexico, Norway and Greece.

More than 350,000 images and over 9,000 videos – about 45 terabytes – of child sexual abuse were found during the probe, and arrests are continuing, Beaven-Desjardins said.

Der einsame pensionierte Sammler ist verschwunden. Gleich hinter der Beschreibung, worum es wirklich ging, nämlich nackte Jungs in FKK-Filmen, folgt eine Beschreibung die sich auf den Inhalt der Pornosammlung bezogen haben dürfte. Die Größe der Pornosammlung wird erwähnt – aber irgendwie so, als wäre das alles irgendwie recht gleichmäßig auf alle Verhafteten verteilt gewesen. Wenn es wirklich ein Tauschring gewesen wäre, könnte man das ja auch annehmen, dass das alles gleichmäßig verteilt worden wäre. So schneidet man Informationen zusammen.

Nunja, könnte man sagen, was kann man schon von der englischen Boulevard-Presse erwarten außer Schrott? Dem will ich nicht unbedingt widersprechen. Nur, was hat denn nun die deutsche Qualitätspresse dazu recherchiert?

Der pensionierte Lehrer mit der Kinderpornosammlung ist auch bei ihr ins Nirvana verschwunden. Allerdings wurde daraus in der deutschen Presse ein anderer Sammler – nämlich den Betreiber der Firma Azov Films.

Die FAZ schreibt:

Die Ermittler stellten auf Rechnern der Firma des Hauptverdächtigen Datenmaterial im Umfang 45 Terabytes sicher, darunter tausende Fotos und Videos mit „schrecklichen“ Missbrauchsszenen, deren Opfer mitunter nicht älter als fünf Jahre gewesen seien, sagte Beaven-Desjardins.

Die taz schreibt hingegen etwas ganz anderes:

Die Ermittler stellten auf Rechnern der Firma des Hauptverdächtigen Datenmaterial im Umfang 45 Terabytes sicher, darunter tausende Fotos und Videos mit „schrecklichen“ Missbrauchsszenen, deren Opfer mitunter nicht älter als fünf Jahre gewesen seien, sagte Beaven-Desjardins.

Beim Spiegel liest es sich so:

Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen. Darauf seien „grausame sexuelle Handlungen an Kindern zu sehen“, sagte eine Polizeisprecherin.

also eine Verwechselung des Zufallsfundes bei einem der Kunden mit dem Betreiber selbst.

Im Tagesspiegel spiegelt sich der Spiegel:

Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen.

Und die Zeit fand gar völlig schockierende neue Fakten:

Bei dem 42-Jährigen fanden die Polizisten den Angaben zufolge 45 Terabyte Daten mit Hunderttausenden Fotos und Filmen.

Mit anderen Worten, irgendein Journalist, wohl der, der als erster was auch deutsch dazu geschrieben hat, hat das mit dem pensionierten Lehrer nicht mitgekriegt und den Betreiber von Azov Films für den Pornosammler gehalten, und der Rest der deutschen Presse hat einfach mal voneinander abgeschrieben.

So viel zum deutschem Qualitätsjournalismus sowie zur deutschen Medienvielfalt.

Wie recherchiert man?

Was haben die deutschen Medien noch alles nicht mitgekriegt? Keine der vier zitierten Zeitungen hat herausbekommen, dass die Firma einen Namen hatte, nämlich Azov Films, und FKK-Videos mit Jungs als (meinetwegen gerne auch nur angeblich) legal angeboten hat, dass der „Kinderpornoring“ nur aus den Kunden der Firma bestand, die nur (meinetwegen angeblich) legale FKK-Videos gekauft hatten.

Unter den Opfern, so melden die Rechercheure von Tages- und einfach nur Spiegel, sollen auch deutsche Kinder sein. Und der Haupttäter hatte auch Kontakte nach Deutschland. Hm, wäre das nicht etwas gewesen, wo es wichtig gewesen wäre, etwas genauer zu recherchieren?

Da was rauszukriegen, ist natürlich ohne Insiderinformation wirklich ganz ganz schwer. Gibt man in google „Azov Films Jungs“ (das „Jungs“ als Trick für Journalisten ohne Fremdsprachenkenntnisse, damit sie gleich auf deutschen Seiten landen) ein, landet man zwar sofort beim ersten Hit auf der deutschen Seite der Boywiki zu Azov Films. Aber das ist ja nun wirklich von deutschen Journalisten zuviel verlangt. Woher sollten sie auch wissen, dass es sich um „Azov Films“ handelt? Sowas schafft vielleicht der Telegraph, oder auch die BBC oder der Independent, vermutlich aber nur weil deren Rechercheure keine Übersetzer aus dem Englischen brauchen.

Wie auch immer, die so schwer zu findende Boywiki-Seite zu Azov Films verlinkt direkt auf ein paar Insider-Berichte im Jungforum, geschrieben direkt von einem der Produzenten. Und auch ganz ohne persönlichen Kontakt, ja sogar ohne sich im Forum anzumelden, kann man dort auch einiges über die elf Jungs erfahren, mit denen er zu tun hatte, einschließlich wie es ihnen heute geht.

Die Darsteller sind auf der Boywiki-Seite alle mit Namen aufgezählt, deutsche Namen finden sich darunter nicht. Lediglich einer der drei Produzenten war Deutscher. So viel dazu. Recherche im Internet ist für deutsche Journalisten wohl Neuland.

Wie rettet man Kinder?

Ein weiteres Rätsel ergibt sich, wenn man sich die Liste der Akteure anschaut: Wo kommen all die 386 geretteten Kinder her? Die Seite gibt nicht viel mehr als 50 Darsteller her. Woher stammt also der Rest? The Globe and Mail schreibt dazu:

In addition, police said, as Azov clients were identified around the world, police found other children who were within reach to those customers and were either physically abused or recorded in illicit videos.

At least 386 minors were removed from harm’s way, said Inspector Joanna Beaven-Desjardins, commander of the Toronto police sex crimes unit.

Also alles klar: Man hat eine Liste von Kunden, also Männer die einen FKK-Film mit Jungs gekauft haben. Das ist natürlich schlimm genug, um jeden Kontakt zwischen solchen Leuten und realen Kindern zu unterbrechen. Oder zumindest mal sehr genau nachzusehen, ob man nicht einen Grund findet, ihnen die Kinder zu entziehen. Genannt als Gründe zum Kindesentzug werden „körperlich misshandelt“ oder „in illegalen Videos aufgenommen“. Ob dies ein paar Ohrfeigen, ein Babybild in der Badewanne, oder schlimmeres war, und was noch alles als Vorwand zur Kindesrettung verwendet wurde, müssen wir erraten.

Allerdings ist daraus eine neue Polizeistrategie erkennbar: Jedes Kind, welches man, unter welchem Vorwand auch immer, einem Verdächtigen in einer Kinderpornosache entzieht, wird zu einem „durch die Zerschlagung des Kinderpornorings geretteten Kind“.

Korrektur 17. Feb. 2014

Ich muss meine Vorwürfe gegen die deutsche Presse ein bisschen reduzieren. Hier hatte ich ja nur verschiedene Medienberichte verglichen, die Pressekonferenz selbst ist allerdings auch online. Dort wird doch explizit behauptet, es seien beim Betreiber selbst härtere Kinderpornos gefunden worden, was auch die deutsche Presse berichtet hatte.

Dass davon allerdings etwas von Azov Films verkauft worden wäre, wurde nicht behauptet. Auf konkrete Nachfrage (ab 18.10) wird lediglich unterstellt, es ginge um Filme die illegal nach kanadischem Recht wären (also was man halt auch FKK-Filmen mit genügend bösem Willen unterstellen kann), nicht dass es um Darstellung sexueller Handlungen ginge.


16 Antworten auf „Wie man schreckliche Kinderpornoringe sprengt“


  1. 1 Dieter.Gieseking(K13online) 17. November 2013 um 16:47 Uhr

    Hallo zusammen!

    Vielen Dank für diesen zusammenfassenden Bericht mit vielen Hintergrundinformationen. Daran haben die sogenannten Mainstream-Medien natürlich keinerlei Interesse, sondern nur an großen Schlagzeilen, die die Realität verzerren oder sogar falsch darstellen. Eigentlich ist schon fast alles zu Azov geschrieben worden, aber einiges habe ich hier in meinem News noch gefunden:

    http://krumme13.org/news.php?s=read&id=2670

    Eine Verurteilung in Deutschland in dieser Sache ist mir bisher noch nicht bekannt geworden. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

    Gruß Dieter-K13

  2. 2 Baby176 17. November 2013 um 19:09 Uhr

    In „Brisant“ beschwerte sich die deutsche Polizei daß die amerikanischen Behörden durch die Bekanntmachung deutsche Täter vorgewarnt hätte.
    Ich bin nicht vom Fach aber auch mir kam die Meldung merkwürdig vor.
    Ich gehe soweit und behaupte daß es gar keine Kinderpornoringe gibt. Es gibt vielleicht Tauschbörsen und Verkäufer und Käufer, aber keine Ringe a la Interessenverband oder gar Vereinigungen dafür.
    Aber es sind nunmal nicht nur Medien an Schlagzeilen interessiert, sondern auch die Politik braucht solche Fälle. Sei es um abzulenken oder etwas anderes durchzusetzen.
    Meine Hoffnung ist immer daß die Wahrheit sich durchsetzt.

  3. 3 Dieter.Gieseking(K13online) 18. November 2013 um 12:00 Uhr

    Inzwischen sind bei uns zwei Hinweise zu Durchsuchungen in Deutschland eingetroffen. Siehe dazu die Kommentare zum obigen News. Diese Nachrichten sollten in alle bekannten Foren gepostet werden. Vielleicht ist es für einige Azov-Kunden noch nicht zu spät….

  4. 4 Bernd 18. November 2013 um 16:20 Uhr

    Was viele nicht wissen, das die Firmal sehr wohl hardcore pornographie angeboten hat. Natürlich nicht auf der offiziellen seite, aber verdeckt war es ohne weiteres möglich als sogenannte „custom made“ videos auch echtes hardcorematerial zu bestellen.
    Also ganz vorsichtig mit den äußerungen, es habe sich bei der firma lediglich um einen fkk vertrieb gehandelt.

  5. 5 mein Name 21. November 2013 um 1:54 Uhr

    Hallo,

    ich ich mach in diesem zusammenhang aufmerksam auf „Operation MEnde“, GOOGLE-Suche ganz oben auf der Seite.

    mfg

  6. 6 Dieter-K13 22. Januar 2014 um 17:52 Uhr

    Inzwischen haben wir von dem 7. Falle bzw. Betroffenen weitere Infos zu dieser seltsamen HD-Aktion erfahren. Nach unseren Kenntnissen wurden bisher ALLE HD-Beschlüssen vom AG Gießen ausgestellt. Das ist sehr fragwürdig und äußert ungewöhnlich. Die Rechtsanwälte der Betroffenen sollten an diesem Punkt ansetzen…

  7. 7 Sonnenkind 11. Februar 2014 um 21:04 Uhr

    Die Geschichte wäre eigentlich zum schießen komisch – wenn sie nicht so traurig und vor allem so SKANDALÖS rechtswidrig wäre! Im Zeichen des angeblichen „Kinderschutzes“ kann man heutzutage schon jedes verdammte Kabinettstückchen rechtfertigen….

    lg
    SC

  8. 8 kleitos 14. Februar 2014 um 8:57 Uhr

    Dank für die Darstellung der Hintergründe.

    Ein gutes Beipspiel, wie Journalismus im Gegensatz zum Copy&Paste der traditionellen Medien aussieht.

    Ein Frage interessenhalber: Wie lange haben Sie für die obige Recherche und die textliche Formulierung gebraucht?

  9. 9 Tuatara 15. Februar 2014 um 0:03 Uhr

    Ausgezeichnete Zusammenfassung!

    Wer von Azov Films schon mal gehört hat, weis dass die Medienberichte faul sind, aber das dürften nur die wenigsten im Volk sein. Und dann ist es noch ein ganzer Berg Arbeit, diese Verdrehungen und Unterschlagungen zu recherchieren und so übersichtlich aufzuzeigen. Vielen Dank für diese Arbeit, damit die Wahrheit nicht völlig totgeschwiegen wird.

    Allerdings ist es immer noch ziemliches Wohlwollen, den Medien nur eklatante Dummheit zu unterstellen. Ich unterstelle angewiesene Naivität aus Regierungskreisen. Es gehört schließlich zur Staatsräson, dass die Welt von gewissenlosen KiPo-Banden gegeißelt wird, die Milliarden-Umsätze machen. Schon deshalb muss jeder Deutsche froh sein, dass uns wenigstens die NSA überwacht, wo unsere heimischen Gesetze schließlich nicht ausreichen, um diesen Handel auszuspüren.

    LG Tuatara

  10. 10 47/11 16. Februar 2014 um 2:13 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch zum gelingen dieses Artikels!

    Witziger Weise habe ich in der bösen Bild genau das gelesen, was woanders unter´m Teppich blieb und hier beschrieben wurde.

    Heißt das, daß die mutiger sind als Andere, oder das sie besser sind? Beides fänd ich ja befremdlich, ändern sich manchmal Dinge?

    PS:
    Ich hab die ersten 25 Jahre meines Lebens in der DDR verbracht (Überwachung/Kontroll).
    Schon ein halbes Jahr später als Frischwessie erkannte ich, das Poltiker hier auch die gleichen Ziele haben oder verfolgen müssen, wie in der DDR, bestmögliche Kontrolle über UNS.
    Nur das damlas hier moch mehr auf die Straße gegangen wurde für jeden Kleinscheiß, die Menthalistät gibt´s nicht mher, selbst Demoabenteuer sind schnelllebiger geworden, siehe Euphorie OKupied.

    Mr.X

  11. 11 H725 16. Februar 2014 um 10:54 Uhr

    Gratuliere, Du bist offiziell bei heise.de verlinkt worden!

  12. 12 Sascha 17. Februar 2014 um 14:57 Uhr

    @Bernd: Ich halte die Story, dass man bei Azov auch irgendwie verdeckt Hardcore beziehen konnte, für wenig plausibel.

    Ich denke, es reicht, zu überlegen, wie man selbst, unter Sicherheitsaspekten, so etwas organisieren würde. Da könnte man sicherlich versucht sein, die Kundendaten zu nutzen, um dort Vorschläge zum Kauf von Kinderpornos irgendwo anders zu verbreiten. Aber alles andere wäre ja offenbar viel zu riskant.

    Ich vermute, die Story entstand anders – viele Leute, die die Seite kannten, und dann die krassen Anschuldigungen hörten, konnten sich einfach nicht vorstellen, dass die Polizei so krass lügt, und all die „Kinderpornos“ entweder nur Beifang bei Kunden oder eben nur FKK-Filme waren. Daraus entsteht dann natürlich die Annahme, dass da auch nebenher was hartes verbreitet worden sein müsse.

  13. 13 Tim Sauer 28. Mai 2015 um 20:13 Uhr

    Hallo,
    es sind nun ein paar Monate seit den rechtswidrigen Hausdurchsuchungen in Fall Azov vergangen und ich würde gerne
    wissen, ob die Justizopfer das beschlagnahmete Material wieder
    zurückbekommen haben und ob überhaupt jemand NUR wegen Azov Filmen zu einer Geldstafe oder ähnliches verurteilt wurde. Spätestens nach dem Fall Edathy müssten
    eigentlich alle Verfahren in Deutschland doch eingestellt worden sein.
    Danke
    Tim

  1. 1 Facetten von Desinformation und Unrecht | www.Ketzerschriften.net Pingback am 18. November 2013 um 0:01 Uhr
  2. 2 Im Mackay-Blog gefunden: Rechtsstaat vs. “Kinderpornografie” | Letos Gedanken zur Politik Pingback am 16. Februar 2014 um 3:55 Uhr
  3. 3 Wutsendung Günther Jauch | Demystifikation Pingback am 17. Februar 2014 um 9:30 Uhr

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


vier + vier =