Vom Stolz, Boylover zu sein

Ich bin Boylover, und das ist gut so. Trotz der inzwischen ziemlich extremen Pädoverfolgung bin ich ein glücklicher Mensch. Sicher habe ich auch einiges Unangenehme hinter mir – einschließlich Knast, Lügenartikel in der Hetzpresse, Tränen der Mutter und Scheidung. Aber mit so etwas kann man fertig werden und trotzdem glücklich sein.

Vielen anderen Boylovern geht es nicht so gut. Einsamkeit, Depression und Angst sind weit verbreitet und eben auch ziemlich natürliche Folgen der Pädoverfolgung. Wie kann man das vermeiden?

Ich kann natürlich nur sagen, wie ich das vermieden habe, was mich davor geschützt hat. Ein Teil davon ist natürliche Gegebenheit, angeborene Begabung, für die ich nichts kann, und die man nicht verändern kann. Aber ein Teil davon ist auch Erkenntnis, etwas, was ich zumindest versuchen kann, anderen Boylovern zu vermitteln. Ob es hilft oder nicht – den Versuch ist es zumindest wert.

Und da die erste Version dieses Artikels einfach zu lang wurde, habe ich das Ganze in Teile aufgespalten, die ich nach und nach veröffentlichen werde. Hier also der erste Teil meiner „Lebenshilfe für Boylover“, und das Thema ist, wie man zur eigenen Jungsliebe steht, mit den Extremen Selbshass oder Stolz:

Die größte Gefahr ist Selbsthass

Eigentlich ist es eine Trivialität – wer sich selbst hasst, kann ja wohl kaum ein glücklicher Mensch sein, selbst wenn die äußeren Umstände seines Lebens noch so ideal sind.

Hinzu kommt, dass Selbsthass auch das Verhältnis zu anderen Menschen zerstört. Denn andere lieben kann nur wer sich selbst liebt. Jemand, der sich selbst hasst, ist dazu einfach nicht fähig. Und somit ist jemand, der sich selbst hasst, auch von lauter Leuten umgeben, die er auch nur hassen kann.

Was natürlich auch Rückwirkungen hat. Denn den Hass spüren die anderen auch. Selbst wenn man ihn nicht offen zeigt – die Intuition der Menschen ist gut genug, um so etwas zu fühlen und darauf, durchaus auch völlig unbewusst, zu reagieren. Und, natürlich, wer sich selbst hasst, gibt keinen Anlass, geliebt zu werden. Und somit wird jemand, der sich selbst hasst, auch von anderen eher gehasst als geliebt.

Natürlich gibt es die verschiedensten Gründe, sich selbst zu lieben oder zu hassen, die Boylover mit allen anderen Menschen teilen. Aber für den Boylover gibt es noch einen sehr speziellen Grund für Selbsthass – die Tatsache, dass er pädophil ist, und dass Pädophile in der heutigen Gesellschaft verachtet und gehasst werden wie kaum eine andere Minderheit. Es reicht, wenn man diese allgemeine Einstellung übernimmt, und schon ist man faktisch genötigt, sich selbst zu hassen.

Und während ich, was all die sonstigen Gründe für Selbsthass betrifft, kaum allzu viel sagen kann – zuviel hängt dabei von persönlichen Eigenschaften ab – zu diesem Grund für Selbsthass gibt es einiges zu sagen, und man kann definitiv etwas dagegen tun.

Der Punkt ist: Die Mehrheitsmeinung ist in ihrem Hass auf Boylover ganz objektiv im Unrecht. Und davon kann man sich selbst überzeugen – völlig objektiv, unter Anhörung aller Argumente aller Seiten. Boylove ist nicht hassenswert, sondern eine objektiv für die Gesellschaft nützliche Begabung. Also etwas, was eher ein Grund für Stolz als für Selbsthass ist.

Nun ist Stolz auf etwas, wofür man selbst nichts kann – Aussehen, Begabungen, Herkunft und vieles andere – zwar weit verbreitet, aber eigentlich nur Ersatz für diejenigen, die keinen Grund für wirklich gerechtfertigten Stolz haben. Und dazu braucht es eigene Leistungen, eigene Entscheidungen.

Aber auch hier gibt es für Boylover natürliche Handlungsalternativen, die objektiven Grund für Stolz geben können: Einmal aktuelle Beziehungen zu Jungs (egal ob nun mit oder ohne Sex), die diesen ganz objektiv nützen. Und dann den Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit – natürlich für Boylover, aber nicht nur für sie.

Warum Mehrheitsmeinungen schwachsinnig sind

Vergesst vor allem erstmal das demokratische Glaubensbekenntnis, dass Mehrheiten in irgendeiner Weise recht hätten. Das ist eine völlig absurde These, die uns in der Zwangsschule eingetrichtert wird, mit dem Ziel, uns zu gehorsamen Untertanen des demokratischen Staates zu machen.

Das Gegenteil ist der Fall. Kaum eine These ist so absurd, dass Demagogen sie nicht erfolgreich einem Mob eintrichtern könnten. Dazu muss sie lediglich primitiv genug sein.

Dafür gibt es objektive Gründe. Da ist erstmal der Herdentrieb. Wenn die Herde plötzlich losrennt, ist es für den Einzelnen besser, mitzurennen, ohne erst nach den Gründen zu fragen. Es könnte eine Gefahr sein, die dann den trifft, der zuletzt wegrennt. Es könnte etwas Nützliches sein, von dem nur die Ersten etwas abbekommen. Oder es könnte der Beginn eines Machtkampfes sein, in dessen Ergebnis die stärkere Fraktion – die Mehrheit – die Minderheit umbringt.

Und wenn es nichts von alledem ist, ist man halt umsonst gerannt, aber der Schaden ist nicht allzu groß. Und es reicht, wenn die, die ohne zu fragen mitrennen, wenigstens manchmal etwas davon haben, damit der Herdentrieb als solcher vorteilhaft ist.

Damit verbunden ist außerdem das Prinzip der rationalen Ignoranz. Sich eine begründete Meinung zu bilden stellt immer einen Aufwand dar. Geht es darum, eine Entscheidung über eigenes Handeln zu treffen, lohnt sich ein solcher Aufwand – die eigene Entscheidung hat eventuell erhebliche Auswirkungen auf das eigene Leben.

Aber in einer demokratischen Abstimmung oder beim Beantworten einer Meinungsumfrage trifft dies nicht zu. Die eigene Entscheidung hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Auswirkungen auf das eigene Leben. Und damit entfällt jeder objektive Grund, sich mühsam eine objektiv gerechtfertigte Meinung zu bilden. Informationsbeschaffung und intensiveres Durchdenken ist Verschwendung, und Ignoranz wird rational.

Und daher sind Mehrheitsmeinungen, was ihre geistige Qualität betrifft, nicht einmal auf dem Niveau der Durchschnittsmenschen, von denen sie kommen, sondern deutlich darunter – im Bereich zwischen schwachsinnig und grenzdebil.

Sich in einer für einen persönlich unwichtigen Frage nach dieser grenzdebilen Meinung zu richten kann trotzdem rational sein – die Gründe dafür habe ich gerade angeführt.

Aber, wer in einer persönlich wichtigen Frage einfach nur der Mehrheitsmeinung folgt, ist selbst grenzdebil.

Warum Mediendemokratie zum Extremismus neigt

Die Instinkte der Menschen sind genetisch auf die Größe einer Urhorde zugeschnitten, und funktinieren auf dieser Größenordnung ganz gut. Trotz Herdentrieb und rationaler Ignoranz – solange die Herde nicht zu groß ist, steuert früher oder später der eine oder andere Einzelne dagegen, und kann sich damit durchsetzen.

In Staaten mit Einheitspartei und zensierten Massenmedien gibt es diese Korrekturmöglichkeit nicht, und die natürliche Folge ist Extremismus bis hin zum Massenmord. Und je größer der Staat, desto sicherer und extremer endet er im Massenmord, mit Maos China und Stalins Sowjetunion auf den Spitzenrängen.

Mehrparteiensysteme und Pressefreiheit verhindern einiges, aber keineswegs alles. Denn wo die Mehrheit die Regierung stellt, ist das natürliche, stabile Ergebnis ein Zweiparteiensystem, bei dem beide Parteien ein und dieselbe Position der Mitte vertreten. Und die Journalisten der Massenmedien sind auch nicht wirklich frei, sondern hängen von Quoten, und damit von ihrer Unterstützung der Mehrheitsmeinung, ab.

Und damit kann sich auch in Mehrparteiensystemen mit Pressefreiheit in gewissen Fragen eine Einheitsmeinung bilden.

Und die kann sehr leicht extremistisch werden. Es reicht, wenn sie nicht auf einen konkreten Zustand abzielt, sondern auf eine Veränderung – zum Beispiel „man muss mehr gegen Kindesmissbrauch tun“. Denn dann gibt es nichts, was eine immer weitere, immer extremistischer werdende Veränderung aufhält. Egal wie extremistisch der „Kampf gegen Kindesmissbrauch“ bereits ist, er wird weiter von allen Parteien und allen Massenmedien unterstützt werden, weil er weiterhin von der Mehrheitsmeinung unterstützt wird. Und die wird sich nicht ändern, weil sie weiterhin von allen Parteien und allen Massenmedien unterstützt wird.

Und je extremistischer der Kampf wird, desto radikaler wird gegen die vorgegangen, die in irgendeiner – noch so milden – Form dagegen sind. Denn das ist eben auch Teil des Kampfes gegen den Kindesmissbrauch.

Wer das erkannt hat, dem dürfte eins klar werden: Die einzige Hoffnung, dass das Ganze nicht in einem Massenmord endet, bei dem auch die gerontophilste Hete nachts nicht schlafen kann, aus Anst, wegen Förderung des Kindesmissbrauchs abgeholt zu werden, ist, dass die Gegenposition wenigstens noch im Internet vertreten werden kann.

Informiere Dich selbst

Die Mehrheitsmeinung zu Boylove ist also grenzdebil und extremistisch, und wenn Du ihr folgst, bist selbst grenzdebil und machst dich mitschuldig an den Verbrechen der Extremisten.

Klar, das ist erstmal nur meine Meinung. Du musst Dir Deine Meinung selbst bilden. Und deshalb – informiere Dich selbst, und denke selbst nach.

Noch gibt es dazu genügend Möglichkeiten, auch wenn sie, aufgrund der sich immer weiter verschärfenden Verfolgung, immer schwerer zu finden sind.

Da sind die Wissenschaftler. Sie sind beileibe keine Helden. Die, die offen sagen, was Fakt ist, riskieren, dass ihre wissenschaftlichen Arbeiten vom amerikanischen Kongress in einer offiziellen Resolution verdammt werden (so bereits geschehen). Sowas schreckt ab – aber immerhin konnten die Autoren in wissenschaftlichen Medien antworten (Rind, B., Bauserman, R., Tromovitch, P. (2000). Science versus orthodoxy: Anatomy of the congressional condemnation of a scientific article and reflections on remedies for future ideological attacks, Applied Preventive Psychology, 9, 211-225).
Also man erwarte nicht, dass wissenschaftliche Artikel offen schreiben: eine sexuelle Beziehung zu einem Mann ist für einen Jungen in der Regel positiv.

Aber man sehe nach, wie in einer Arbeit „sexueller Missbrauch“ definiert wird. Oft genug so, dass es der Wunschtraum des Boylovers wäre, wenn diese Definition Gesetz wäre – all unsere Sexspielchen wären dann nämlich völlig legal. Und aus so einer Definition kann man, denke ich, sehr wohl schließen, dass der betreffende Wissenschaftler eben diese unsere Sexspielchen auch für völlig harmlos hält.

Es gibt eine Menge solcher impliziter Hinweise auf das, was Wissenschaftler wirklich denken. Wenn sie beispielsweise auch einvernehmliche sexuelle Handlungen moralisch verurteilen, aber ohne auch nur das Geringste über deren Schädlichkeit oder Gefährlichkeit zu sagen, ist dies eine ziemlich klare Aussage: Solche Handlungen sind völlig ungefährlich.

Deute ich da zuviel hinein? Kaum. Wäre es gefährlich, wäre es geradezu die Plicht des Wissenschaftlers, auf diese konkreten wissenschaftlich bewiesenen Gefahren hinzuweisen, statt sich auf irgendwelche moralischen Platitüden zu beschränken, die jeder Laie absondern kann. Und es würde ihm kaum schwerfallen, dieser moralischen Pflicht genüge zu tun – es gibt schließlich tausende wissenschaftliche Arbeiten, die die verschiedensten möglichen Folgen von Kindesmissbrauch untersuchen.

Nur gibt es seltsamerweise unter all diesen keine einzige, die zeigt, dass einvernehmliche, gewaltfreie Sexspielchen zwischen Männern und Jungs für die Jungs in irgendeiner Weise gefährlich wären (safer Sex vorausgesetzt). Warum wohl?

Ich werde sicherlich mehr über solche indirekten Ergebnisse der Wissenschaft schreiben. Allerdings ist es nicht ausreichend, mir einfach zu glauben. Statt der demokratischen Mehrheitsmeinung der Meinung eines einzelnen Boylovers zu folgen, ohne eigenes Nachdenken und Nachforschen, ist nur ein anderes Extrem desselben grenzdebilen Verhaltens, und macht dich genauso mitschuldig, wenn diese Meinung Verbrechen billigen sollte.

Du musst Dich selbst informieren, so gut Du es kannst. Und das kannst Du – auch wenn Du mangels wissenschaftlicher Grundlage und Englischkenntnissen keine wissenschaftliche Literatur lesen kannst, auch wenn Wikipedia inzwischen kaum noch Ansprüchen von Neutralität genügt – es gibt zumindest noch Diskussionsforen, in denen all diese Fragen diskutiert werden können.

Dein Anspruch an Dich selbst sollte klar sein: Du solltest jede Gegenmeinung anhören und selbst durchdenken, und dabei nicht vergessen, dass Du geneigt sein könntest, voreingenommen zu sein.

Ich traue mir trotzdem zu, das Ergebnis wenigstens teilweise vorauszusagen: Freundschaften zwischen Boylovern und Jungs sind nützlich für die Jungs, die augenblickliche Hysterie ist extremistisch, schädlich und gefährlich, einvernehmlicher safer Sex als solcher, wenn er unentdeckt bleibt, harmlos.

Die Meinungen was verschiedene Komplikationen betrifft (Lehrer-Schüler oder Vater-Sohn-Beziehungen, Prostitution, Pornos, Verantwortung für Folgen der Aufdeckung, extremere Sexpraktiken) dürften dabei weit auseinandergehen, und es liegt bei Dir, Dir eine wohldurchdachte und wohlbegründete Meinung zu bilden.

Aber solange bei dieser wohlbegründeten Meinung herauskommt, dass zumindest asexuelle Freundschaften mit Jungs für diese nützlich sind – oder zumindest sein können – hast Du keinerlei Grund, Dich wegen Deiner Zuneigung zu Jungs in irgendeiner Form selbst zu hassen.

Boylove als Begabung

Jungs brauchen Männer die sie mögen.

Das haben sie in ihren Genen. Es waren schon immer Männer, die ihnen das beibrachten, was sie als Männer können müssen – Jagen, Kämpfen, Wissen. Männer sind Vorbilder was Kraft, Status, Können und Fähigkeiten betrifft, und Quelle von Autorität und natürlich auch materiellen Werten. Jungs, die von Männern geliebt werden, haben zu all dem besseren Zugang – ein erheblicher Vorteil für sie.

Man bedenke auch was ich oben zu Selbsthass geschrieben habe. Die beste Medizin – oder Vorbeugung – gegen Selbsthass ist, dass man selbst, als Kind, geliebt wurde, mit all seinen Stärken und Schwächen.

Der Boylover ist also vor allem jemand, der das natürliche Bedürfnis hat, den Jungs etwas Gutes zu tun – durch eine andauernde Freundschaft und Liebe, durch die positiven Emotionen, die man dem Jungen über seinen eigenen Wert vermittelt, durch all die Hilfen, Ratschläge, all die gemeinsam verbrachte Zeit, und selbst die materielle Unterstützung, die man bereit ist zu leisten, und halt auch durch den gemeinsamen Spass am Sex.

Und dass man selbst davon profitiert ist keineswegs schlecht, im Gegenteil – der Junge profitiert gerade auch dadurch, dass er spürt, dass auch der Mann vom Zusammensein mit ihm profitiert, es genießt, dass auch er selbst dem Anderen etwas geben kann.

Boylove ist gesellschaftlich nützlich, und es wird immer offensichtlicher, dass die Hysterie, die Erwachsene immer mehr vor freundschaftlichen Kontakten mit Jungs zurückschrecken lässt, vor allem auch den Jungs etwas sehr Wesentliches nimmt.

Und daher:

Gib den Jungs Deine Freundschaft

Sie brauchen sie. Gerade heute wo die Heten sie aus Angst verweigern.

Du tust ihnen damit etwas Gutes. Aber auch der Gesellschaft als Ganzes, denn die Verwahrlosung der Jungs ist ein immer größer werdendes gesellschaftliches Problem.

Und Dir selbst natürlich auch.

Und damit tust Du etwas, worauf Du wirklich und zu recht stolz sein kannst.

Aber es gibt noch eine zweite Aktivität, die für Dich als Boylover völlig natürlich ist, und die Dir einen weiteren Grund gibt, stolz auf Dich selbst zu sein:

Kämpfe für Gerechtigkeit und Freiheit

Die Verfolgung der Boylover heute ist extremes staatliches Unrecht. Du bist ihr Opfer, und so ist es das Natürlichste von der Welt, dagegen zu kämpfen.

Wie, mit welchen Mitteln, welchen Zielen?

Das musst Du selbst herausfinden. Du musst dazu die Ursachen und Mechanismen der Entstehung dieses Unrechts verstehen, herausfinden, was genau an der heutigen Gesellschaft falsch ist, herausfinden, welche Alternative solches Unrecht verhindert, oder zumindest verringert oder weniger wahrscheinlich macht.

Und dann Verbündete suchen und dafür kämpfen.

Meine Antworten findest Du hier in diesem Blog. Es ist der Staat generell, und speziell die heutige Mediendemokratie, die die Ursache dieses Unrechts ist. Und es gibt eine realistische Alternative – sie heißt Anarcho-Kapitalismus.

Es wäre schön, wenn Du das auch so siehst. Aber zu welchem Ergebnis auch immer Du kommst – Kampf gegen Unrecht und Unfreiheit gibt dem Leben einen Inhalt, und einen Inhalt, auf den man zu recht stolz sein kann. Selbst dann, wenn der Kampf mit einer Niederlage endet.

Und Freiheitskämpfer sind ohne weiteres in der Lage, schlimmere Restriktionen in Kauf zu nehmen als solche Kleinigkeiten wie sexuelle Enthaltsamkeit.

Vom Stolz, Boylover zu sein

Also, Grund sich selbst zu hassen gibt es für Boylover überhaupt keinen. Im Gegenteil, eher gibt es Grund, stolz zu sein.

Ich bin allerdings Individualanarchist, und Stolz ist etwas, was sich für mich mit eigener Leistung und eigener Entscheidung verbindet. Und so sind meine Empfehlungen vor allem Empfehlungen für eigene Entscheidungen und Handlungen, auf die man stolz sein kann:

  • Das Bilden einer gut durchdachten und begründeten eigenen Meinung zu den wichtigen moralischen Fragen, statt blind entweder der Mehrheit oder irgendwelchen Meinungsführern zu folgen;
  • Freundschaften zu Jungs, die diesen nutzen;
  • Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit.

Trotzdem, Menschen sind nun einmal Herdentiere. Wir sehen uns selbst als Mitglieder von Gruppen an, und sind stolz oder schämen uns für allgemeine, typische Eigenschaften von Mitgliedern unserer Gruppe, und Handlungen einzelner Mitglieder unserer Gruppe. Und selbst Individualanarchisten sehen sich irgendwo als Individualanarchisten an.

Also, unabhängig vom (viel wichtigeren) Stolz oder Scham für das eigene Verhalten, wie sieht es mit dem Stolz oder Scham für die Gruppe der Boylover aus?

Als Naturwissenschaftler erwarte ich nicht, dass die sexuelle Bevorzugung von Jungs als Sexualpartner mit irgendwelchen anderen menschlichen Fähigkeiten korreliert. Nicht mal mit einem angeborenen Talent, Kontakt zu Jungs aufzunehmen. Aber die Umstände, unter denen wir leben, bringen uns dazu, anders zu leben, andere Fähigkeiten zu entwickeln, als Heten. Es sind diese Umstände, die uns als Gruppe anders machen.

Einiges von dem, was uns auf diese Weise anders macht, ist sicher kein Grund, stolz zu sein: Eine höhere Wahrscheinlichkeit von Haftstrafen, Arbeitslosigkeit, Depression, Alkohol- und Drogenmissbrauch, und Selbstmord. Traurig, aber natürliche Folge von extremer Unterdrückung, und daher auch kein Grund zur Scham oder gar zu Selbsthass.

Aber es gibt auch andere Reaktionen, und auch die dürften verbreitet genug sein, dass man sie als typisch für die Gruppe der Boylover ansehen kann, eben weil auch sie eine natürliche Reaktion auf die Umstände sind, in denen wir leben.

Weil unsere Grundbedürfnisse verleumdet werden, lernen wir, dass man staatlichen Gesetzen und der Meinung der Mehrheit nicht blind vertrauen darf, und werden notgedrungen dazu gebracht, uns selbst eine Meinung zu bilden. Boylover werden also viel eher eine eigene Meinung zu den verschiedensten Fragen haben als Heten. Etwas, worauf wir als Gruppe stolz sein können.

Weil wir Jungs lieben und an Sex mit Jungs interessiert sind, lernen wir, wie man Kontakt mit Jungs knüpft, wie man mit ihnen umgeht, was sie brauchen, was sie glücklich macht, wir lernen, zusammen mit ihnen glücklich zu sein – und damit sind wir als Gruppe besonders geeignet, um uns um die Jungs zu kümmern, können besser mit ihnen umgehen als die Heten. Und das ist auch etwas, worauf wir auch als Gruppe stolz sein können.

Weil wir mit den Jungs auch illegale Sachen machen, sind wir dabei nicht diejenigen, die die Jungs vor allem zu gehorsamen Untertanen erziehen. Ein wichtiger Teil unserer Beziehungen besteht darin, den Jungs beizubringen, dass persönliche Beziehungen, persönliches Vertrauen wichtiger sind als striktes Befolgen offizieller Vorschriften. Dies ist ein wichtiger Schutz der Gesellschaft vor totalitärer staatlicher Willkür, und ist daher auch etwas, worauf wir stolz sein können.

Weil wir vom Staat verfolgt und unterdrückt werden, sind wir natürliche Feinde des Staates. Und weil unsere wichtigsten Bedürfnisse verboten sind, sind wir als Gruppe natürliche Kämpfer für Freiheit, gegen staatliche Verbote. Und das ist auch etwas worauf wir als Gruppe stolz sein können.

Und sogar der Mut im Kampf könnte etwas sein, was uns als Gruppe unterscheiden könnte. Ähnlich wie wohl vor allem das harte Leben in den Bergen eine Ursache dafür sein dürfte, dass die nepalesischen Gurkhas als die mutigsten Soldaten gelten (Klasse Jungs übrigens, die nicht Mama fragen müssen, wenn sie bei ihrem BL übernachten oder eine Bergtour mit ihm unternehmen wollen), könnte einiges dafür sprechen, dass Boylover mutigere Freiheitskämpfer sind als Heten.

Es gibt einiges was dafür spricht. Der unterdrückende Staat ist ihnen weitaus tiefer verhasst als den Heten. Die Familie ist weitaus weniger ein Hindernis – die Bindung an sie ist geringer, und somit weniger wahrscheinlich, dass familiäre Rücksichten vom Kampf abhalten. Mut im Freiheitskampf ist nebenbei auch etwas was Jungs hoch achten, weitaus höher als Ehefrauen. Und ihr Verhältnis zur Gefahr ist fast automatisch ein anderes: Ihr höchstes Glück ist mit der Gefahr langjähriger Haftstrafen verbunden. Und so lernen sie täglich, und auch in friedlichen Zeiten, mit Gefahr umzugehen, mit ihr zu leben.

Und mit ihrem speziellen Verhältnis zur nachfolgenden Generation sind sie die idealen Weiterverbreiter freiheitlichen Gedankenguts, die idealen Werber für die nachfolgende Generation von Freiheitskämpfern.

Also, seien wir stolz darauf, Boylover zu sein.

Und handeln wir so, dass wir nicht nur auf uns selbst stolz sein können, sondern dass auch alle anderen Boylover, und die Jungs, die wir lieben, stolz auf uns sein können. Handeln wir wie es für Boylover natürlich ist, weil es die natürliche Reaktion auf die Lebensumstände ist, unter denen sie leben müssen – als selbständige, unabhängige Denker, als Freunde und Helfer der Jungs, die ihnen die Werte der Freiheit und Gerechtigkeit weitergeben, und als Freiheitskämpfer, die sich durch staatlichen Terror nicht so schnell einschüchtern lassen.

Nachbemerkung

Das Ende klingt wie ein moralischer Appell. Ist es aber nicht – es ist, wie zu Anfang versprochen, Lebenshilfe, meine Empfehlung für ein glückliches Leben. Wer sich für diesen Weg entscheidet, den erwarten, selbst wenn er mal im Knast landet, keine Depressionen.

Das ist allerdings kein Zufall. Ethik is für mich, soweit sie rational begründbar ist, nichts anderes als wohl durchdachtes Eigeninteresse. Und das, was ich empfehle, ist nicht nur ein sicheres Rezept gegen Depression, es macht auch so Spaß: Forschen und Denken, Freunde haben und ihnen helfen, und für eine gute und gerechte Sache kämpfen – was kann eigentlich schöner sein?


37 Antworten auf „Vom Stolz, Boylover zu sein“


  1. 1 mama 11. Juli 2012 um 19:42 Uhr

    du bist ganz weit davon entfernt in dieser unseren gesellschaftt leben zu dürfen!!!1
    Und glaub mir, die Mehrheit, wird dich jagen und es wird niemals soweit kommen wie du es dir wünscht :-) total dummes gelaber von dir, bist auch noch stolz drauf wie, mann mann mann
    wenn ich nicht schon soviele prozesse miterlebt hätte würde ich dich vielleicht hassen können, aber dein Leid tut weh …

  2. 2 Anonymous 17. Juli 2012 um 14:59 Uhr

    Ekelhafte Drecksau!

  3. 3 Anonymous 28. Juli 2012 um 21:54 Uhr

    Jeder sollte so leben wie er es Verantworten kann

  4. 4 Anonymous 10. August 2012 um 2:55 Uhr

    EKELHAAFTTTTTTTTTTTTTT!!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. 5 Sascha 04. September 2012 um 21:12 Uhr

    Ach Mamachen, ich lebe in dieser Gesellschaft ohne dich zu fragen, und natürlich bin ich stolz darauf, nicht so ein Waschlappen zu sein, der der Mehrheitsmeinung hinterherhechelt.

  6. 6 Anonymous 13. September 2012 um 14:24 Uhr

    Eckelhaft

  7. 7 Hans 16. September 2012 um 22:22 Uhr

    bitte bring dich um…

  8. 8 Sascha 30. Oktober 2012 um 9:11 Uhr

    Würde ich mir an deiner Stelle nicht wünschen. Denn wenn ich mich mal dazu entschließen sollte, mich umzubringen, dann könnte es gut sein, dass ich mich dann dazu entschließe, ein paar Leute mitzunehmen. Und du kannst dir in etwa ausrechnen, was der betroffene Personenkreis sein könnte.

    Nein nein, ist nur ein kleiner Scherz von mir, keine Angst. Ich hab sowieso viel zu viel Spaß in meinem Leben als dass ich auch nur auf den Gedanken käme. Aber was ist mit denen, die auf solche Sprüche empfindlicher reagieren? Überleg mal. (Ach ne, ich weiß, hast du nicht drauf.)

  9. 9 Hans 27. März 2013 um 23:59 Uhr

    Hallo Sascha,

    bist Du hier noch aktiv?
    Würde Dich gerne einiges fragen.

    Viele Grüße, Hans

  10. 10 Horcrux 21. April 2013 um 21:17 Uhr

    Hallo,

    ich stimme Dir im wesentlichen zu, was die Junge-Mann Beziehung angeht, auch den pädagogischen, seelischen und moralischen Wert dieser Beziehung, aber das ist eigentlich nichts Neues: Das sagen viele Erziehungswissenschaftler und Psychologen auch, ohne dafür für Pädos/Boylover zu sprechen.
    Für solch eine Begabung muss man nicht pädophil sein – es sei denn, man unterstelle allen Menschen, die gut und einfühlsam mit Kindern umgehen können, pädo zu sein!
    Okay, zurück zu den positiven Seiten und dem Wert für den Jungen: Ich stimme Dir da zu, z.B. der Punkt mit der Identitätsfindung, geschlechtliches Rollenvorbild, Anerkennung etc. ABER: Dass die sexuelle Komponente für den Jungen positiv und förderlich sei, halte ich für falsch. Die „hilft“ eigentlich nur dem Boylover, da er ja auch ein sexuelles Interesse an dem Jungen hat.
    Ich frage Dich mal folgendes: Was täte ein Mann, der mit einem Jungen befreundet ist, ihm hilft, unterstützt etc. aber KEIN Boylover ist? Und wenn der Junge – was viele Boylover behaupten – jetzt auch Sex haben wollen würde? Wie soll sich ein engagierter Mann, der gerne Jungs hilft aber nicht pädo/Boylover ist, sich da verhalten? Da manche Pädos behaupten, dass verweigerter Sex dem Jungen schade, bin ich jetzt mal auf die Antwort darauf gespannt!

    Freundliche Grüße
    Horcrux

  11. 11 Sascha 23. April 2013 um 14:40 Uhr

    Dass verweigerter Sex einem Jungen schaden wird, sehe ich eigentlich nicht. Denn natürlich muss jeder Mensch lernen, dass er von einem anderen, mit dem er selbst Sex haben will, als Sexpartner auch abgelehnt werden kann. Außerdem hat ein nicht-pädophiler Erwachsener noch die Möglichkeit einer Ausrede, das Angebot des Jungen zwar abzulehnen, aber dies ohne persönliche Ablehnung: Er kann ja sagen, dass er Angst hat, wegen sowas in den Knast zu kommen, und dass er das schon gerne machen würde wenn das Gesetz nicht da wäre.

    Soweit generell. Dass eine Ablehnung in speziellen Beziehungskonstellationen, sagen wir bei einer auch so schon tiefen Freundschaft, dann nicht doch auch sehr stark verletzen und in der Folge auch schaden könnte, ist damit aber nicht gesagt.

    Und: dass der Sex vor allem dem BL wichtig ist, mag sein – es bedeutet ja nicht, dass er nicht auch dem Jungen nützt. Und nicht auch – wenn es das erste mal ist, oder auch für schwule Jungs – dem Jungen selbst sehr wichtig sein kann.

  12. 12 Bengelbart 12. Mai 2013 um 19:26 Uhr

    Hallo,

    John Herny Mackay, war ein bekennender Päderast und hat auch
    dafür gekämpft. Aber mit einer heutigen Pädo-Bewegung hat
    DIESES NICHTS zu tun.

    freundliche Grüße Bengelbart

  13. 13 Sascha 20. Mai 2013 um 12:55 Uhr

    Mackay wäre nach der heutigen Klassifikation TBL (Teen-Boy-Lover) und könnte somit augenblicklich in Deutschland legal Sex haben. Nur, bedeutet das, dass seine Ideen mit der heutigen Pädo-Bewegung nichts zu tun haben? Glaubst du, der Anarchist Mackay hätte was für ein staatliches Schutzalter 14 übrig?

  14. 14 Bengelbart 01. Juni 2013 um 13:42 Uhr

    Hallo lieber Sascha,

    Es geht garnicht darum, was Mackay oder Ich für das staatliche
    Schutzalter 14 übrig haben.

    Sondern viel mehr um die Frage – Stellung um sich die Päderasten
    in deutschsprachigen Raum, mit den Pädo Gelaber sich selber einen gefallen Tun. Oder ob man eine NEUE BEWEGUNG FÜR PÄDASTIE,
    erschaffen müsste.

    Denn die Gsetzgebung ist ja nur eine Kehrseite, vie wichtigter ist die Anerkennung, in der Gesellschaft insgesamt.Und genau diese hat abgenohmen, durch dieses ganze Pädo – Gelaber.

    freundliche Grüße Bengelbart

  15. 15 Sascha 03. Juni 2013 um 12:42 Uhr

    Als Anarchist halte ich wenig davon, neue Bewegungen zu gründen. Es geht eher darum, Strukturen zu schaffen, die unabhängig von staatlicher Kontrolle sind. Eine Organisation/Partei/Bewegung wäre das nicht.

    Was sollten die Ziele einer Bewegung sein? Um einfach nur die Wahrheit zu verbreiten, reichen Webseiten und Blogs, das können Einzelne machen und machen es aus. Als politische Bewegung über Wahlen in einer Demokratie Macht erkämpfen? Nein danke.

  16. 16 Bengelbart 03. Juni 2013 um 17:35 Uhr

    Es geht darum das Verständnisniss in der Bevölkerung zu verbessern. Und Vorurteile abzubauen. WAS ZUM Beispiel den Schwulen recht gut geschafft haben. Auch wenn es ein länger Weg war.
    Anarchie ist immer gutgemacht, aber Wann wird sie kommen,
    bzw. ermöglicht werden.
    Manchmal ist weniger Mehr Wert,als das Alles zu wollen und Doch nicht weiter zu kommen.

  17. 17 Benny 16. August 2013 um 0:23 Uhr

    Hallo zusammen,

    IP geloggt ist schon klar,

    Auch wenn dies primitiv klingt aber ich frage mich wie Leute die hier so Kommentare wie „ekelhaft“ oder „Bring dich um“ hinterlassen auf diese Seite kommen.
    Was habt ihr denn bitte auf Google eingegeben ??
    Ich bin gegen Kindesmissbrauch.Doch einem Pädo oder Päderast der inaktiv ist (Sexuell) sich einfach nur gern mit Minderjährigen umgibt und ihnen etwas nützliches beibringen möchte habe ich nichts. Der bringt sie nicht in Gefahr sondern fördert Sie. Wo liegt das Problem dabei. Allerdings geht die Gesellschaft immer vom schlimmsten aus. Am besten trägt jeder ein psychologisches Profil mit sich rum, eine Kinderkontakt Lizenz oder so was !?
    Ich jedenfalls werde weiter:
    -den Einzelnen in seiner freien Entwicklung fördern
    -das Gemeinschaftsgefühl vermitteln
    -die mitverantwortung der Freudschaft lehren
    -für die Teilnahme am Leben des Nächsten sensibilisieren
    obwohl ich eine Pädoneigung habe.
    Das schöne daran ist ihr könnt nichts dagegen tun :-)

  18. 18 Anonymous 14. Februar 2014 um 1:57 Uhr

    die seite hier ist richtig starker tobak meine güte ihr seid KRANK.

  19. 19 Gavouche 21. Februar 2014 um 10:49 Uhr

    In meinen Augen kreisen „Sexbefürworter“ und „Sexgegner“ auf der selben weit entfernten geistigen Umlaufbahn um das Kind.
    Denn die Frage was das Kind will oder nicht will wird von beiden Seiten zu einem Produkt einer bestimmten Sozialisation reduziert. Tatsächlich neigen beide Seiten dazu dem Kind jenes Wissen vorzuenthalten welches für eine eigenverantwortliche Entscheidung des Kindes von Nöten wäre.
    Fakt ist: „Missbrauchs“opfer zeichnen sich in der Regel dadurch aus dass sie eine nicht unerhebliche soziale Benachteiligung aufweisen. Ein Aspekt der interessanter Weise keine Rolle mehr spielt wenn man auf einvernehmliche Sexualkontakte zwischen gleichaltrigen Kindern abstellt.
    Auf den Punkt gebracht: Das Professorenkind kriecht mit der selben Freude beim gemeinsamen Übernachten unter die Decke seines Freundes wie das sozialhilfebezugsberechtigte Kind.
    Man kann an dieser Stelle also festhalten dass Bildungsgefälle was das Interesse von Kindern anbelangt keine Rolle spielt.
    Wir stellen aber fest dass Kinder Bessergestellter fast nie im Zusammenhang mit Strafverfahren gegen Erwachsene in Erscheinung treten.
    Hier liegt m.E. durchaus der Schluss nahe dass der Aspekt der Einwilligung in sexuelle Handlungen mit Erwachsenen tatsächlich mehr mit materiellen Gegenleistungen zu tun hat – als lediglich einem positiven Verhältnis zu Erwachsenen. Schließlich weisen besser situierte Kinder sogar mehr soziale Kontakte zu Erwachsenen auf die selbst nicht zur Kernfamilie zählen.

    Letzeres legt die Annahme näher dass emotional wie materiell weniger abhängige Kinder tatsächlich eher die Kompetenz zu einer eigenen Entscheidung mitbringen. Diese Kinder signalisieren einem Erwachsenen wohl entsprechend frühzeitiger und deutlicher dass sie kein Interesse an einvernehmlichen sexuellen Handlungen mit einem Erwachsenen haben. Und wenn es doch zu solchen Handlungek kommt – so ist wohl zumindest auch dem Kind bewußt dass es selbst einen derartigen Kontakt wünscht. Ein Umstand der sich natürlich auch auf die Wahrscheinlichkeit auswirkt ob der beteiligte Erwachsener später angezeigt wird.

    Fazit: An sozialen Unterschieden wird sich nicht viel ändern. Das einzige was wir unseren Kindern an die Hand geben können ist ein möglichst präzises Verständnis davon wie sich Pädophile typischer Weise Kindern nähern. Dass der Pädophile meist kein Fremder ist und zudem (zumindest zunächst) nicht als „sexuell fordernd“ auftritt sondern das Kind selbst in die Rolle des vermeintlich die Initiative ergreifenden Parts hineinmaneuvriert.
    Ein Kind das sich dieser Umstände bewußt ist – kann tatsächlich eigenverantwortlich darüber entscheiden ob es einvernehmliche sexuelle Handlungen mit einem Erwachsenen wünscht.

    Das heute vorherrschende „Aufklärungsdefizit“ läßt sich eben nicht mit einem verschärften Strafrecht kompensieren. Das eigentliche Versäumnis Jener die sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen kritisch sehen liegt somit darin dass sie selbst den Aspekt der Aufklärung der Kinder vernachlässigen und dieses Feld im „Ernstfall“ einem Pädophilen überlassen der naturgemäß eben auch eine tendentiöse Meinung zu diesem Thema vertritt.

  20. 20 Pharmi 24. Februar 2014 um 0:23 Uhr

    Sehr gut gesprochen „Gavouche“.

    Ich finde Dein Beitrag war, hingegen zu anderen hier wie auf jeder dieser Websites, sachlich und vor allem recht unvoreingenommen.
    Deine eigene Attitüde/Einstellung oder gar Neigung hat sich in deinem Kapitel nicht wiedergespiegelt.
    Und doch ist es Dir gelungen Informationen, die als sehr wichtig zu erachten sind, weiterzugeben.

    Das erinnert mich an die Studie von Horst Vogt von 2005 die mit Sicherhiet schon viele der Sexualwissenschaftler kennen. Sowie auch mancher BL…
    Zum Nachschlagen: „Die Leipziger Studie Zur Psychischen Und Sozialen Situation Pädophiler Männer, von Horst Vogt“

    Sie ist doch interessant, und wurde ebenfalls wegen der sachlichen Unvoreingenommenheit Vogts gelobt.
    Wobei ich bemerken möchte, dass ich kein Buch brauche um mich zu kennen, es hat mich nur sehr interessiert.

    Mit freundlichen Grüßen,

    der nette Pädophile von Nebenann :)

  21. 21 Anonymous 22. Dezember 2014 um 13:19 Uhr

    Ich denke hier wird freundschaft (was für mich nichts mit sexualität zu tun hat) und Paarliebe vermischt. Wie soll ein junge zudem die „Paarliebe“ mit einem älteren mann erlernen wenn er grundsätzlich an gleichaltrigen Mädchen interressiert ist?? In diesem Punkt ist es meiner meinung nach nicht zum wohle des jungen dies mit einem älteren erwachsenen auszuprobieren.. sodern basiert rein auf der manipulation und dem interressen der boylover.

  22. 22 Anonymous 10. Januar 2015 um 22:10 Uhr

    Kann diese Seite bitte gelöscht werden? :O

  23. 23 Anonymous 29. April 2015 um 18:15 Uhr

    Für seine Neigungen kann niemand was..
    Aber hör dir dich mal selber zu..
    Wie kann man sich selber einreden, dass solche Beziehungen zu Jungs in Ordnung und gut sind.
    Zu sexuellen Handlungen gehören immer mindestens zwei und es gibt auf der ganzen Welt 100 prozentig nicht einen einzigen Jungen der mit älteren Männern verkehren will.
    Was du machst ist Verherrlichung von Vergewaltigung und Verdrehung der Tatsachen.
    Und ja, das sage ich für die Menge..
    Und zwar nicht weil die Menschen Rudeltiere sind, sondern weil die Mehrheit einfach nicht so sau dumm und blind bist wie du..
    Ob du wohl selber glaubst was du da alles schreibst!??

  24. 24 Hans Erich 18. Mai 2015 um 14:41 Uhr

    Ich möchte hier mal meinen Kommentar zum Thema Vater-Sohn Beziehung abgeben.
    Ich habe etwa 14 Jahre lang eine wunderschöne Boylove Beziehung sexueller Art mit meinem Vater gehabt, die sehr früh begann, als ich etwa 10 Jahre war. Wir haben uns geliebt und die Beziehung war auch sexuell wunderschön. Von Zärtlichkeiten bis zum Sex, wir hatten beide sehr viel von uns im geben und nehmen.
    Heute bin ich siebzig Jahr alt und ich muss sagen, ich habe nichts bereut. Und ich kannte weder ein Muss, noch Druck.
    Ob nun gut oder schlecht, hier gehen die Meinungen einfach auseinander.
    Diese Vater/Sohn Beziehung war etwa 1955 bis 1970. Heute, durch Medientrasch sieht vieles anders aus.
    Hans

  25. 25 Frank 04. August 2015 um 20:36 Uhr

    hi

    würde gerne mal mit dir komonizieren skypeaddy knuddel2153

    bis bald

  26. 26 Sascha 22. September 2015 um 18:25 Uhr

    Ich brauche mir nicht einzureden, meine Beziehungen zu Jungs seien gut, ich erlebe einfach dass die Jungs Beziehungen zu mir gut finden. Und wenn es dabei zu Sex kommt, dann oft genug auf Initiative der Jungs. Und wenn die Jungs keine Lust haben, auf Sex oder was auch immer, sagen sie mir das auch.

    Boylove hat wenig mit Paarliebe zu tun, es ist eher Spaß, worum es geht wenn es zu Sex kommt. Klar passiert sowas im Rahmen einer Freundschaft, aber die kann auch recht oberflächlich sein, irgendwas mit tiefer Liebe ist da nicht erforderlich. Weder kommt sowas von Seiten der Jungs noch ist es den Jungs wichtig dass ich sie allein liebe oder so. (Ok, einen eifersüchtigen Jungen habe ich auch schon erlebt, und auch einen schwulen Jungen der eine Paarbeziehung wollte, aber das sind Ausnahmen, nicht die Regel.)

  27. 27 Manoel Mooren 22. September 2015 um 23:56 Uhr

    @ Sascha:
    Ausgezeichnete und m.M.n. rational nachvollziehbare und damit vernuenftige Abhandlung zum Thema! Respekt!

    @ ‚Mama‘ und (fast) alle Anonymous:
    arme Hassaussagen denkbefreiter bildungsferner Moralinquisitoren – eben aus dem Volk, welches sich bereits dem Ignoranzdiktat der Medien und vielleicht auch der Politik widerstandslos gebeugt hat. Bedauernswert…

    @ Bengelbart:
    Wie kommen Sie darauf, dass es heute eine ‚Paedobewegung‘ im deutschsprachigen Raum gaebe?

    @ Gavouche:
    Gar nicht mal schlecht Ihr Kommentar! Inhaltlich bedenkenswert.

    @ Anonymous
    22. Dezember 2014 um 13:19 Uhr:
    Immerhin keine weitere Hassbotschaft eines weiteren Namenlosen! Und…immerhin wert, darauf zu antworten:
    Ich zitiere Ihren kompletten Kommentar:

    „Ich denke hier wird freundschaft (was für mich nichts mit sexualität zu tun hat) und Paarliebe vermischt. Wie soll ein junge zudem die „Paarliebe“ mit einem älteren mann erlernen wenn er grundsätzlich an gleichaltrigen Mädchen interressiert ist?? In diesem Punkt ist es meiner meinung nach nicht zum wohle des jungen dies mit einem älteren erwachsenen auszuprobieren.. sodern basiert rein auf der manipulation und dem interressen der boylover.“

    Sie betrachten ‚Paedophilie‘ wie auch ‚Paederastie‘ lediglich von Ihrem heteronormierten und der christlich/juedisch inspirierten lebenswaehrenden ‚Paarschaft‘ aus.
    Der Mann als Solcher ist (als Genomstreuer) – im Gegensatz zur sozial auf Sicherheit fuer sich und ihre Nachkommen motivierte Frau – kein eher monogam veranlagtes Menschenwesen. Freundschaft beginnt immer dann etwas mit Sexualitaet…eher mit Lust zu tun zu haben, wenn beide Beteiligten aufeinander erotisch wirken. Ab diesem Moment ist gemeinsam erlebte sexuelle Lust grundsaetzlich eine Option fuer Beide (egal welchen Alters und welchen Geschlechts), die angenommen werden kann, aber nicht angenommen werden muss. Institutionalisierte Paarbindung ist ein soziales Instrument zur Erzeugung von wirtschaftlicher Sicherheit und der Gewaehrleistung personeller Verantwortlichkeit und Kontinuitaet in der Aufzucht der Nachkommenschaft. Nicht institutionalisierte Paarbindung bedeutet in Konsequenz: „Wir bleiben exakt solange zusammen, bis wir die Nase voneinander voll haben – oft ohne Ruecksicht auf die Nachkommenschaft.
    Ein Paederast ist i.d.R. kein monogam veranlagter Mensch…sowenig wie dies i.d.R. ein Junge ist. Monogames Verhalten muss und wird Jungen i.a.R. im Rahmen der Weitergabe kultureller gesellschaftlicher Werte anerzogen und ggf. von den Jungen mehr oder weniger wirksam (das zeigen die Scheidungsraten) internalisiert.
    Das heisst: Ein aktiver Paederast kann durchaus mehrere Jungen parallel ‚bei sich‘ haben – und dies wird den Jungen in den meisten Faellen nicht ’sauer aufstossen‘ – und ein Junge, der sich einem Paederasten angeschlossen hat, kann darueber hinaus auch andere aehnliche Beziehungen (dann i.a.R. nicht mit anderen Paederasten sondern mit etwa Gleichaltrigen) haben, was den Paederasten nicht weiter stoert. Das heisst, die Beziehung zwischen einem Paederasten und einem Jungen ist – abgesehen davon, dass sie naturgemaess zeitlich begrenzt ist – von voellig anderer Natur, als dies eine kulturell herkoemmliche Paarbeziehung ist…auch wenn Liebe, Lust und Leidenschaft eine durchaus vergleichbar grosse Rolle spielen. Und diese ‚andere Natur beinhaltet auch:
    Der beteiligte Junge ‚erlernt‘ nicht die Paarliebe, sondern er erfaehrt die zeitlich begrenzte koerperliche (die geistige bleibt i.a.R. bestehen) Zuneigung des Mannes zu ihm sowie seine ebenfalls zeitlich begrenzte Zuneigung zum betreffenden Mann auf auch sexuell lustbetonte Weise. Was er dabei lernt, ist der Umgang mit einem sehr nahstehenden aber nicht in die Familie eingebundenen menschlichen Wesen und den Umgang mit und die Hinfuehrung zur Erfahrung der zwischenmenschlich erlebten sexuellen Lust. Und…er vermag dies, weil er zwar bereits und unabaenderlich ueber eine sexuelle Praeferenz verfuegt, die in ihm angelegt ist, diese ihn aber noch fuer etwa die Dauer der Pubertaet nicht dazu zwingt, sich ihr gemaess verhalten zu muessen. Er vermag solange also grundsaetzlich noch sowohl Maennlein wie auch Weiblein fuer erotisch und sexuell attraktiv zu halten und von Beiden empfangene Lust sowie beim Gegenueber von ihm festgestellte Lust zu geniessen. Ein Interesse fuer’s in etwa gleichaltrige andere oder auch gleiche Geschlecht existiert zwar, aber es wird erst mit dem Nahen des Pubertaetsendes tatsaechlich wirkmaechtig – dann endet auch die Bereitschaft des Jungen, sich mit dem Geschlecht lustbetont zu beschaeftigen, welches nicht der in ihm entwickelten Praeferenz entspricht und zumindest eine jede u.U. bis dahin bestehende ‚Bett-Beziehung‘ findet ihr Ende. In etwa zeitgleich faellt der Junge aus dem auf dem bevorzugten Koerperschema beruhenden ‚Age of Attraction‘ seines paederastischen nunmehr Exliebhabers. Von herkoemmlicher heteronormativer Paarbildung und -bindung kann also keine Rede sein.
    „In diesem Punkt ist es meiner meinung nach nicht zum wohle des jungen dies mit einem älteren erwachsenen auszuprobieren.. sodern basiert rein auf der manipulation und dem interressen der boylover.“
    Was zu beweisen waere…und dieser Beweis ist bis heute noch nicht angetreten worden.
    Was Interesse des Boylovers und Manipulation angeht:
    Schlichtweg jede Beziehung zwischen zwei Menschen beruht auf permanenter wechselseitiger Manipulation! Anders kaeme sie gar nicht zustande – ausser, Sie bemuehen den tierischen Instinkt. Und was die Interessen angeht: Natuerlich haben Mann und Junge neben den gemeinsamen Interessen – zu denen, wenn es zur gemeinsam erlebten Lust kommt und diese Erfahrung nicht durch Noetigung oder Gewalt herbeigefuehrt wurde, logischerweise auch die gemeinsam zu erlebende Lust gehoert – auch jeweils eigene weitere Interessen, die sie durch ein Eingehen einer Beziehung erfuellt oder erreichbar werden sehen wollen. Oder gehen Sie eine Beziehung aus ausschliesslich altruistischen Gruenden ein?
    Ihr letzter Halbsatz zeugt von mainstreamorientierter Voreingenommenheit und moralischen Ressentiment!

    @ Anonymous
    29. April 2015 um 18:15 Uhr

    „Wie kann man sich selber einreden, dass solche Beziehungen zu Jungs in Ordnung und gut sind.“
    Warum sollte man als Paederast nicht davon ueberzeugt sein? Sie sind doch auch davon ueberzeugt, dass nur eine Ihnen gemaesse oder zumindest vom Gesetz nicht verbotene Beziehung ‚in Ordnung und gut‘ ist.

    „Zu sexuellen Handlungen gehören immer mindestens zwei und es gibt auf der ganzen Welt 100 prozentig nicht einen einzigen Jungen der mit älteren Männern verkehren will.“
    Ihre Ueberzeugung in allen Ehren, aber damit taeuschen Sie sich selber ganz gewaltig.^^

    „Was du machst ist Verherrlichung von Vergewaltigung und Verdrehung der Tatsachen.“

    Sind nicht Sie es, der sich soeben (s.o.) seine ‚Tatsachen‘ so zurechtbiegt, wie er sie haben will? Und wo hat Sascha irgendeine Gewalt verherrlicht? Sie sitzen dem Grossstadtmythos (mediengestuetzte Mainstreammeinung) auf, eine sexuelle, lustbetonte Beziehung zwischen Mann und Junge muesse qua Existenz auf physischer oder psychischer Gewaltausuebung des Mannes beruhen.

    „Und ja, das sage ich für die Menge..
    Und zwar nicht weil die Menschen Rudeltiere sind, sondern weil die Mehrheit einfach nicht so sau dumm und blind bist wie du..“
    Und damit kommt abschliessend zur Abwechslung wieder Ihre moralisch inspirierte Aversion, um nicht zu sagen der Hass gegen Alles, was nicht so ist, wie Sie es haben wollen, durch. Das kennen wir ja schon von weiter oben.

    Allgemeinen Gruss
    Manoel

  28. 28 Anonymous 23. September 2015 um 6:01 Uhr

    Anonymous schrieb: „Kann diese Seite bitte gelöscht werden?“

    Wenn du einem Mann die Zunge herausschneidest, beweist du nicht, daß er ein Lügner ist. Aber du erzählst der Welt, daß du Angst vor dem hast, was er sagen könnte.

  29. 29 Lukas 18. Oktober 2015 um 15:36 Uhr

    Hallo Mackay,
    dein Text ist das Beste, was ich bis jetzt zum Thema boylove lesen durfte! Das macht Mut, vielen Dank dafür! Du bist ein guter, mutiger Mensch, du bist Aufklärer im besten Sinne. Solche Leute hießen früher Voltaire, Diderot, Moses Mendelssohn, Immanuel Kant.
    Interessant ist der blog, erschreckend aber teilweise die hasserfüllten Kommentare; solche Texte lassen einen ein bisschen am Menschsein zweifeln: wir Menschen sind zum Besten fähig, aber auch zum Allerschlimmsten!
    Ich würde dich gerne treffen! Vielleicht kann das mal klappen!?
    LG von Lukas

  30. 30 Lukas 20. Oktober 2015 um 0:26 Uhr

    Sorry, muss natürlich heißen: Hallo Sascha!
    Hab das n bisschen durcheinandergebracht!
    Super Text, mutiges Statement!!! LG Lukas

  31. 31 Anonymous 02. November 2015 um 10:12 Uhr

    Du widerliche kranke drecksau man sollte dir deine Eier abhacken sie dir in deinem Maul stopfen und zutackern wenn ich dich in die Finger kriegen würde ….du krankes dreckschwein

  32. 32 Godot 06. November 2015 um 21:30 Uhr

    Mich stimmt im Allgemeinen einen Hetze gegen Menschen sprachlos, mögen es zu Zeit die Flüchtlinge sein, die zu uns kommen, Homosexuelle oder pädophile Menschen.
    Es ist noch nicht allzu lange her, wo wir 6 Millionen jüdische Menschen getötet haben, Homosexuelle, Zigeuner und anders denkende Menschen.

  33. 33 hennesken 21. Januar 2016 um 0:53 Uhr

    Lieber Sascha,
    hab deinen Blog leider erst heute entdeckt.

    Deine Schreibe macht Mut. Und Spaß. Und auch ein kleines bißchen Hoffnung. Ganz großen Dank dafür!

    Mich persönlich hat seit Jahren die Diskrepanz zwischen eigenem Erleben und „offizieller“ Bewertung des Erlebten zutiefst verunsichert. Hab mich schon für verrückt gehalten.

    Die Wende brachte ironischerweise eine Zwangstherapie nach Straffälligkeit. Da wurde viel von kognitiver Verzerrung geredet und dazu aufgefordert genau hinzusehen, was die Straftat und ihre Folgen für das „Opfer“ betrifft, nichts wegzulassen und nichts zu beschönigen. Habe ich gemacht, intensiv und ausdauernd. Ergebnis: es hat nichts ethisch Verwerfliches stattgefunden. Es gibt kein Opfer. Probleme gab es nur, als ich diesen Standpunkt argumentativ gegenüber den Therapeuten vertreten habe. Sie waren nicht in der Lage mir zu erklären, worin das Verwerfliche in meinem konkreten Handeln bestanden haben sollte. Das war der Punkt, an dem mir klar wurde, dass es hier nur um Ideologie und letztlich Gehirnwäsche ging. Befreiender Augenblick! Seitdem kann ich mit meinem pädosexuellen Sein für mich gut leben.

    Dein Text bestärkt mich. Um so mehr als auch ich trotz intensiven Suchens nicht eine einzige Studie finden konnte, die negative (Spät)folgen eines einvernehmlichen sexueller Kontakten mit Minderjährigen feststellt.

    Mark Norlik sich Arbeit „Tabuzone“ kennst du wahrscheinlich. Sie ist als PDF bei IPCE kostenlos zum Runterladen verfügbar:
    https://www.ipce.info/host/norlik/Tabuzone%20e-Version.pdf

    Dickes Brett zum Lesen aber sehr empfehlenswert.

    Danke nochmal für deinen tollen Text! Ein fröhliches „Arsch Huh!“ (Hoch mit dem Allerwertsten!) an alle Anarchos!

    @Anonymous
    Du tust mir einfach nur leid. Punkt.

    @Godot
    Geht mir genauso. Krieg es langsam mit der Angst zu tun.

  34. 34 hennesken 21. Januar 2016 um 0:57 Uhr

    Nochmal ich: Sascha, kann man noch anderweitig mit dir in Kontakt treten? Wäre extremst interessiert! LG!

  35. 35 FangSieAlle 05. März 2016 um 19:20 Uhr

    Ich gehöre zu jenen (altgewordenen) Jungs, die als Kind schon mit 8 Sex mit einem Kerl hatten. Die Initiative ist von damals von mir ausgegangen: Mein „erstes Mal“ war einfach toll für mich und ist bis heute (66) der „beste Sex meines Lebens“ geblieben. Ich bin stolz so etwas Schönes schon mit 8 erlebt zu haben!! Ihr Pseudomoralisten könnt mir nie und nimmer einreden, dass ich „missbraucht“ worden bin.

  36. 36 Medusa 06. März 2016 um 8:50 Uhr

    Wirklich ein sehr guter Artikel, der da verfasst wurde.
    Ich muss sagen, dass mich „dieses Thema“ zwar nicht selbst betrifft, ich aber (meiner Meinung nach) trotzdem dazu fähig bin, Verständnis dafür aufzubringen.

    Es ist traurig zu sehen, dass es so viele Menschen (inklusive den ganzen anonymen Kommentaren hier) gibt, die nicht ansatzweiße nachvollziehen können, was an dieser Neigung so besonders und dennoch so unspektakulär, wie jegliche andere Neigung, ist.

    Die Menschen, die darum kämpfen mit dieser Neigung nicht mehr im Mittelpunkt des oberflächlichen , aber dennoch fokusierten „gesellschaftlichen Hasses“ zu stehen, haben meinen vollten Respekt, wirklich.

  37. 37 Seagull 14. August 2016 um 19:23 Uhr

    Nun die obigen Beiträge waren schon recht interressant,zeigen auch nicht Stuation heute und die Zerissenheit in der Gesellschaft.
    Ja ich hatte auch einige mehr oder weniger Beziehungen zu heranwachsenden Jungen. Nie unterhalb der Pubertätsgrenze, Niemals ohne ihn gefragt zu haben ob ich ihn berühren dürfte. Ein Nein ist ein Nein und daran ist sich zu halten. Die Jungs wissen sehr genau was sie wollen und was nicht…Ich hatte vor 2,5 Jahren einen sehr schoene und tiefe Beziehung zu einem damals 13 jährigen. Nchbarn brachten die Situation vor die Polizei da sie nicht genuegend beachtet wurden und der Junge im schlaf nachts nach mir rief.Kurzum ich wurde für zwei Jahre in den Strafvollzug gesetzt in Osteuropa unter schlimmsten Bedingungen.Die gesamte Zeit hatten wir jedoch heimlich Verbindung zu einander und er liebt mich noch heute, sicherlich ist es anders mehr erwachsen und er hat auch einen Freundin aber die starke emotionale Basis und tiefe Freundschaft ist immer noch vorhanden.Es wurde in ein Kinderheim gesteckt , kann aber dadurch zur Schule gehen und erhält Kleidung und Essen.Aber lohnt sich die Sache dafuer in den Knast zu gehen? Verfolgst zu werden in allen Medien? Die eigene Familie auf das Spiel zu setzten?Endlose Verhandlungen über sich ergehen zu lassen? und Kein Ende in Sicht.In DE erwartet mich dadurch auch noch mehr. Manchmal bin ich so depremiert dass ich nicht mehr mag. Aber die Freundschaft und die Zuneigung des heute fast 17jährigen entschädigen . Im Schluss muss ich jedoch sagen, dass ich heute keinen unterhalb der Volljärigkeit anfassen würde und wenn er es auch noch so sehr mag, alleine Kuschelln kann einen heute schon in den Knast bringen.

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