Archiv für November 2010

Warum die Pädophilen siegen werden

Es sieht eigentlich alles so aus als hätten die Pädophilen keine Chance. Kurzfristig – ok. Aber langfristig sieht das anders aus. Da sitzen wir am längeren Hebel. Glaubt ihr nicht?

Nun, es ist einfach angewandte Soziobiologie. Ja, ok, dass ist eine politisch etwas unkorrekte, böse Wissenschaft, finden zumindest manche. Gene können ja nicht einfach so soziale Verhaltensweisen beeinflussen, das darf nur die Erziehung. Sowas würde ja unsere Schulen daran hindern, neue Menschen zu erziehen. Nur kommt es darauf glücklicherweise gar nicht an. Wissenschaftlichen Theorien kann völlig egal sein, was irgendwelche Ideologen von ihnen denken. Wenn sie richtig sind, treffen ihre Voraussagen einfach ein.

Also, meine abenteuerliche Behauptung ist, dass pädophile Gene auf dem Vormarsch sind, dass sie immer weiter verbreitet werden. Also wird es immer mehr Pädophile geben. So dass wir irgendwann einmal einfach die Wahlen gewinnen werden. (Ja klar, wenn es dann überhaupt noch diese archaische Form politischer Entscheidungsfindung in Staaten geben sollte.)

Nun, aber genetische Veränderungen dauern doch normalerweise lange – hunderttausende oder gar Millionen von Jahren. In der Regel ja, aber es gibt Ausnahmen. Die wichtige Ausnahme, bei der eine Veränderung des Genfonds sogar extrem schnell gehen kann, sind plötzliche Veränderungen der Umweltbedingungen, die dazu führen, dass die Gene, die bisher am häufigsten waren, einfach aussterben. Die neuen Gene müssen dabei nicht neu gebildet werden – sie sind schon da, vorhanden bei einer eventuell sehr kleinen Minderheit. Unter den neuen Umweltbedingungen können sich nun diese bisherigen Minderheitsgene weitaus besser verbreiten als die bisherigen Mehrheitsgene. Das Extrembeispiel wäre eine Umweltkatastrophe, bei der einfach nur eine kleine Gruppe überlebt. Diese Gruppe verbreitet sich dann einfach auf der ganzen Welt. Das dauert vielleicht etwas, aber die ehemaligen Minderheitsgene werden faktisch von einem Tag auf den anderen zu Mehrheitsgenen.

Aber keine Angst, der Sieg der pädophilen Gene benötigt keine Katastrophe, nicht mal eine eigentlich ganz wünschenswerte Erwärmung des Klimas um ein paar Grad ist dazu notwendig. Auch kein Massenmord oder Atomkrieg. Denn es gibt einen kleinen aber wichtigen Unterschied zwischen dem Aussterben von Genen und dem ihrer Träger: Ein früher Tod des Trägers ist zwar hinderlich für die Verbreitung des Gens, aber es gibt noch eine ganz andere Gefahr für die Gene: Nämlich dass der Träger zwar steinalt wird, aber trotzdem keine Kinder bekommt.

Also, die Pädophilen müssen also die Heten gar nicht umbringen, um irgendwann in der Mehrheit zu sein. Sollen die ruhig steinalt werden. Es reicht, wenn sie keine Kinder bekommen.

Warum sollten sie auch? Klar, das ist wichtig für die Gene. Die müssen sich weiterverbreiten, oder sie sterben aus. Sehen wir uns also mal an, welche Techniken die Hetengene so draufhaben, um sich weiterzuverbreiten.

Da sind beispielsweise die Gene, die man einem Don Juan zuordnen könnte. Der Träger solcher Gene hat das Bedürfnis, mit möglichst vielen Frauen zu rumzuschlafen. Ja, und das war sicherlich für lange Zeit eine höchst brauchbare Idee zur Weiterverbreitung solcher Gene, weil auf diese Art nun einmal eine Menge Nachkommen erzeugt werden.

Besser, wurden. Heute gibt es schließlich Mittel zur Empfängnisverhütung. Außerdem seltsame staatliche Gesetze, die genetische Väter zu Melkkühen für die Mütter machen, und außerdem Gentests, mit denen Vaterschaftsfragen eindeutig geklärt werden können. Wer also als Don Juan heute noch Kinder kriegt, ist einfach nur bescheuert. Es geht doch so einfach, und so teuer ist ein Kondom nun auch wieder nicht, das könnte er sich sogar mit Hartz IV leisten.

Und, der Leser ahnt wohl schon worauf das hinausläuft: Die Gene unseres geliebten Don Juan sterben einfach mal aus.

Das könnte auch einigen anderen Hetengenen so ergehen. Beispielsweise denen, deren Träger zwar schon eine Frau haben wollen, aber an Kindern einfach nicht interessiert sind. Früher kriegten sie trotzdem Kinder, erstmal schon deshalb, weil sie Sex mit ihrer Frau hatten, aber außerdem noch aus rein wirtschaftlichen Gründen – die klassische Altersversorgung funktionierte nun einmal nur über die Kinder.

Heute gibt es allerdings, neben der Empfängnisverhütung, außerdem noch staatliche Rente. Für die Altersvorsorge sind eigene Kinder also völlig unnötig geworden. Also wozu noch Kinder? Und somit sterben auch die Gene unseres eigentlich an Kindern nicht besonders interessierten Ehemanns aus.

Wer bleibt nun aber übrig? Übrig bleiben die, die an den Kindern selbst interessiert sind. Für die Kinder weder lästige Nebenwirkung von Sex noch Mittel zur wirtschaftlichen Altersvorsorge sind, sondern die irgendein anderes Interesse an Kindern haben.

Was für ein seltsames Interesse an Kindern könnte das wohl sein? Ok, da gibt es die Frauen mit ihrem Mutterinstinkt. Aber bei den Männern? Da sieht es doch etwas düster aus. Irgendwelche neuen Gene können wir vergessen – die Gene müssen als Minderheitsgene schon dasein. Neue Gene brauchen lange Zeit. Also, was an Genen für Männer ist schon da, was ein Interesse an den Kindern selbst hervorruft? Der Leser wird es schon erraten haben – die pädophilen Gene.

Die Hetze gegen Pädophile dürfte dabei sogar hilfreiche Nebenwirkungen entfalten. Was hat ein Boylover in einer extrem anti-pädophilen Gesellschaft schon für eine Chance, gesellschaftlich akzeptierten Kontakt zu Kindern zu bekommen? Einmal intensiv nachdenken, und, hurra, da ist die Idee: Selber welche machen. Mit den eigenen Kids darf man rumhängen. Und mit deren Freunden auch gleich mit. Und es ist auch unter der extremsten Hetze nicht zu erwarten, dass man Väter pauschal von der Erziehung ausschließt. Da würden sich die Mütter dann doch zu sehr ans eigene Bein pinkeln.

Und natürlich braucht man viele Kinder. Schließlich ist das Leben lang, und die Zeit des Heranwachsens eines einzigen Kindes im Vergleich dazu relativ kurz. Also ist Großfamilie angesagt. Hervorragende Bedingungen für die Weiterverbreitung der eigenen Gene. Die einen haben gar keine Kinder, die anderen sehr viele. Insgesamt kann die Bevölkerungszahl also konstant bleiben.

Und je schärfer die Hetze, um so größer wird unsere Motivation für diesen Weg. Da überwindet sich irgendwann auch der extremste Boylover zur Samenspende. Und selbst wenn es gar nicht klappen will hilft heutzutage Viagra.

Außerdem gibt es guten empirischen Grund zur Annahme, dass Jungs, die einen Erwachsenen haben, der emotional involviert ist (egal ob Vater oder Boylover) erfolgreicher im Leben sein werden. Boylover als Eltern werden also die erfolgreichen Kids hervorbringen, der Rest die Versager.

Soweit die Theorie. Was sagt aber nun die Praxis? Nun, das Bevölkerungswachstum hört überall dort auf, wo Mittel zur Empfängnisverhütung zugänglich sind und ein Rentensystem die Altersvorsorge sichert. Wie zu erwarten wäre.

Man könnte voraussagen, dass bei einer Ausbreitung pädophiler Gene viel mehr Väter bereit sein werden, sich schon früh um ihre Kinder zu kümmern. Na, was sagen die Soziologen dazu? War da nicht so was? Väter, die immer mehr bereit sind, Kinderwagen zu schieben oder Windeln zu wechseln?

Außerdem müsste das heterosexuelle Sexualleben zurückgehen. Wo doch unser Don Juan schon fast ausgestorben sein dürfte, schließlich gibt es ja Empfängnisverhütung schon eine Weile. Und was sagen die Sexualwissenschaftler dazu? Ich glaube, da war auch irgendwas. Gerade erst war was im Jungsforum, dass frühe Erfahrungen mit Geschlechtsverkehr eher zurückgehen. Der Nachwuchs steht halt nicht mehr auf sowas.

Was bleibt noch als Indikator? Das Interesse an Pornographie dürfte einiges an Informationen liefern. Nun ist das heutzutage schwer herauszukriegen, schließlich gibt kaum jemand einfach so zu, dass er Kinderpornos vorzieht. Schließlich illegal. Man kann also nicht einfach die Pornoschuppeninhaber nach ihren Umsatzzahlen fragen. Pech.

Aber ist die Kinderpornohysterie selbst nicht ein doch recht deutliches, wenn auch indirektes, Indiz dass sich das Interesse an sexuellen Bildern geändert hat? Als ich klein war, durfte man im Freibad bis sieben Jahre nackig rumlaufen, für Ältere war Badehose Plicht. Ein kleiner Nackedei war damals eben sexuell für kaum jemand interessant. Heutzutage läuft das etwas anders. Erwachsene können heutzutage nackig auf der Straße rumlaufen. Aber selbst kleinste Mädchen laufen schon beim Baden mit Oberteil rum. Und auf FKK-Bildern werden heutzutage die Kinder wegretuschiert (zumindest ihre Pimmel). Wenn sowas kein Wink mit dem Zaunpfahl ist, was die Leute heute sexuell anregend finden, was dann?

Ach so, da gibt es ja noch die bekannte Vermutung, dass Homophobie ein Indiz für Homosexualität ist. Analog dazu kann man gleichfalls vermuten, dass Pädophobie ein Indiz für Pädophilie ist. Beide Thesen erscheinen mir hinreichend plausibel: In einer Gesellschaft, in der die eigene Neigung verboten ist, gibt es Leute, die sich dem Verbot unterwerfen. Die Frage ist, wie rechtfertigen sie dies vor sich selbst? Eine Lösung ist, die offizielle Doktrin zu verinnerlichen. Als Motivation, zum Extremisten in dieser Hinsicht zu werden, kann dann einiges zusammenkommen: Einmal die Angst, als Perverser erkannt zu werden. Und dann, meines Erachtens nach noch viel wichtiger, der reine Sexualneid auf die, die das Gesetz brechen.

Wenn das so ist, dann dürfte ein Anstieg der Zahl der Pädophilen in einer anti-pädophilen Gesellschaft sogar zu einer Intensivierung der Hysterie führen. Was mit der Beobachtung auch ganz gut übereinstimmt. Sogar mit der regionalen Ausbreitung. Der Effekt ist dort besonders stark, wo die Leute früher Möglichkeiten zur Empfängisverhütung haben, dort, wo das Rentensystem sicherer ist, und vor allem dort, wo schon als Resultat des Effekts die Geburtenrate am geringsten ist – also in den reichen Staaten, vor allem Nordamerika (besonders die USA – Weltpitze in Pädohysterie), Europa und Australien.

Also, irgendwie passt alles zusammen. Finde ich zumindest. Was denkt ihr?

Und keine Angst – wenn wir erstmal wirklich in der Mehrheit sind, kriegen wir das mit der Hysterie schon irgendwie hingebogen. Dann schlägt das Pendel um, und es wird als notwendig für eine gute Ausbildung eines Jungen angesehen, dass er einen oder ein paar gute Boylover findet, die ihn mögen.

Die heterosexuelle Perversion

Es geht in diesem Beitrag um eine weit verbreitete und gefährliche sexuelle Perversion, die Heterosexualität. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nicht neu, frühere im Internet publizierte Arbeiten dazu wurden jedoch leider von heterokriminellen Vandalen zerstört.

Heterosexualität ist eine schwere Erkrankung. Heterosexuelle sind unfähig, zu Menschen, die mit ihnen gleichwertig sind, also zu Menschen desselben Geschlechts, sexuelle Beziehungen aufzunehmen. Die Angst vor gleichwertigen Partnern treibt sie dazu, mit Menschen eines anderen Geschlechts sexuelle Ersatzhandlungen zu betreiben. Mit Menschen insbesondere, die sie innerlich als minderwertig verachten. Dadurch gelingt es ihnen zumindest kurzfristig, ihre eigenen Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren.

Apologeten der Heterosexualität versuchen, natürlich ohne Erfolg, solche perversen Beziehungen als normal und der menschlichen Natur entsprechend darzustellen. Nur, ich frage Sie, was könnte normal sein an einer sexuellen Beziehung zwischen Menschen, die so unterschiedliche Vorstellungen von Sexualität haben wie Männer und Frauen?

Von ernsthafteren Vertretern der heterosexuellen Perversion wird die Verschiedenheit der sexuellen Wünsche und die sich daraus ergebenden Konflikte auch gar nicht bestritten. Es ist für die Täter einfach unmöglich, sich in eine Frau wirklich hineinzuversetzen. Dazu sind Männer und Frauen einfach zu verschieden. Täter, die so etwas versuchen, sind nicht nur regelmäßig daran gescheitert, sie werden auch von anderen Tätern, die die Tragik heterosexueller Beziehungen tiefer verstanden haben, als „Frauenversteher“ lächerlich gemacht. Umgekehrt sieht es nicht besser aus – Frauen, die Männern in wenigstens einigen Beziehungen gleichwertig sind, werden als „Mannweiber“ verachtet. Eine menschenwürdige sexuelle Beziehung unter gleichwertigen Partnern ist unter solchen Voraussetzungen natürlich unmöglich.

Die völlige Verschiedenheit der sexuellen Bedürfnisse von Tätern und Frauen ist so offensichtlich, dass man sich fragt, wie Apologeten der Heterosexualität überhaupt auf die Idee kommen können, hier sei eine befriedigende Beziehung möglich. Frauen sind vor allem an langdauernden, möglichst lebenslangen Beziehungen interessiert, außerdem weniger an den sexuellen Handlungen selbst als an Gesprächen und Zärtlichkeit. Die Sexualität der Täter ist davon völlig verschieden – ihre sexuellen Wünsche sind promisk, und sie sind sehr viel mehr an deutlich kürzeren Beziehungen interessiert, in denen Sex eine sehr viel größere Rolle spielt, und ihre Sexualität is penis- und orgasmuszentriert. Diese totale Ungleichartigkeit der sexuellen Wünsche macht jede Hoffnung auf eine befriedigende Beziehung, wie sie manch naiver Heterosexueller hegen mag, oder wenigstens, aus Gründen der Selbstrechtfertigung, vorgibt zu hegen, zu einer völligen Illusion.

Die völlige Disparität der sexuellen Wünsche ist jedoch nur ein Aspekt der Perversität solcher Beziehungen. Schlimmer noch ist die Disparität der geistigen Wünsche. In der Gesellschaft von Frauen sind Männer, soweit sie nicht gerade als Täter von ihrer sexuellen Perversion übermannt sind, so dass sie bereit sind, alles mögliche in Kauf zu nehmen um einen neues Weibchen „rumzukriegen“, regelmäßig gelangweilt: Tratsch von Hausfrauen über Themen, die keinen Mann auch nur im entferntesten interessieren. Umgekehrt ist es nicht besser: Frauen haben weder an Autos noch an Politik oder Philosophie noch an Fußball oder gar Kampfsportarten auch nur irgendwelches Interesse und noch viel weniger Ahnung. Ihr Interesse beschränkt sich auf angeblich zwischenmenschliche (faktisch aber nur zwischenfrauliche) Beziehungen und kleine Kinder.

Die gegenseitige Verachtung wird nicht einmal verheimlicht. Witze über dumme Blondinen – die sexuell als einigermaßen attraktiv gelten – sind unter Männern extrem beliebt. Der Zusammenhang zwischen der Dummheit und der sexuellen Attraktivität von Blondinen ist natürlich kein Zufall – es ist ja gerade die Dummheit, die in solch einer perversen Beziehung notwendige Voraussetzung für die perverse sexuelle Attraktivität ist. Frauen mit genügend hoher Intelligenz – also Frauen, die auf geistigem Gebiet zumindest im Prinzip gleichwertig sein könnten – werden allein schon dadurch sexuell unattraktiv.

Wo man also eine solche heterosexuelle Beziehung trotz der Disparität der sexuellen Wünsche möglicherweise noch tolerieren könnte, macht die Disparität der geistigen Wünsche solche Beziehungen vollends zu Perversionen.

Der Leidensdruck in solchen Beziehungen ist entsprechend hoch. In länger dauernden, „Ehe“ genannten Beziehungen zwischen solch ungleichen „Ehepartnern“ entsteht bald sexuelle Langeweile, Frustration bei der Frau wegen des sexuell völlig natürlichen Bestrebens des Mannes nach Abwechslung, sexuelle Frustration beim Mann wegen des genauso natürlich geringeren Wunsches der Frau an sexuellen Handlungen, und gegenseitiges Anöden aufgrund der doch so verschiedenen geistigen Interessen.

Wie verschieden von diesem traurigen Bild ist hingegen die Betrachtung menschenwürdiger sexueller Beziehungen zwischen Gleichgesinnten wie Mann und Junge. Wie kompatibel sind schon allein – im Vergleich zur typisch heterosexuellen Disparität – die sexuellen Wünsche von Jungs und Männern: Beide sind promisk, neugierig auf neue sexuelle Erlebnisse, auf Abwechslung, und für beide ist Sexualität vor allem auch gemeinsamer Spaß, der sich nicht auf nur zwei Beteiligte beschränken muss. Was ja kein Wunder ist, trennt sie doch nichts weiter als ein unwesentlicher Altersunterschied.

Beide sind aber außerdem noch durch viele gemeinsame Interessen eng verbunden: Autos, Fußball, überhaupt Sport, Wettkampf, Maschinen. Welche Frau könnte sich schon für Modelleisenbahnen interessieren – ein Hobby welches viele Männer mit Jungs teilen. Auch Computerspiele sind hier zu nennen, vor allem Actionspiele oder Flugsimulatoren.

Die Betrachtung rein geistiger Interessen verschärft den Kontrast zur heterosexuellen Perversion noch. Nicht nur die Liebe für geistige Wettspiele wie Kartenspiele oder Schach sind hier zu nennen. Überhaupt das Interesse für geistige Beschäftigung – mit Politik, Wissenschaft, Technik – ist etwas was Jungs mit Männern teilen. Ob Autos, Bausteine oder Chemiebaukästen – es sind und bleiben bevorzugte Jungsspielsachen.

Und es ist ja schließlich kein Zufall, dass gerade in der Wiege der heutigen menschlichen Kultur und Wissenschaft – dem alten Griechenland – die Liebe zwischen Männern und Jungs den ihr zukommenden hohen Stellenwert hatte. Kultur hängt nun einmal davon ab, dass die wichtigen kulturellen Werte an die nachfolgende Generation weitergegeben und damit weiterentwickelt werden können – etwas, was ohne tiefgehende freundschaftliche Beziehungen zwischen den Generationen, bei denen nicht nur rein sexuelle, sondern auch geistige Interessen geteilt werden, nun einmal unmöglich ist.

Wo hingegen ist der Heterosexuelle, den es auch nur reizen würde, eine dumme Blondine an seinem Wissen teilhaben zu lassen, wie es für den pädagogischen Eros, für den es nichts faszinierenderes gibt als einen wissbegierigen Knaben, eine Selbstverständlichkeit ist? Nein, im Gegensatz zur Knabenliebe, in der der Wunsch, dem Knaben etwas beizubringen, inherent mit der sexuellen Lust verbunden ist, hat die heterosexuelle Abnormalität nichts als Verachtung für die geistigen Fähigkeiten der jeweiligen „Partner“ und strebt nicht einmal danach, die geistige Kluft zwischen ihnen zu überwinden. Es ist eben das eigentliche Sexualziel dieser Perversion, sich an einem in den eigenen Augen geistig Minderwertigen zu vergehen.

Nichts ist gesunder, menschenwürdiger Sexualität fremder als diese typisch heterosexuelle Verachtung des angeblichen „Partners“. Jungs wollen nichts mehr als erwachsen, zu Männern, zu werden. Sie eint das Bestreben, von Männern zu lernen, und die Männer sind gerne bereit, ihre Erfahrungen mit den Jungs zu teilen. Wie viele Frauen haben schon – voll Neid oder voll Verachtung – bemerkt, dass Männer mit Jungs viel mehr geistige Gemeinsamkeiten teilen als mit ihnen. Dies führt zu typischen Bemerkungen wie dass Männer „im Geiste immer noch kleine Jungs“ wären, und zur Klassifikationen ihrer Hobbies wie Autos oder Boote als „Spielzeug“.

Bezeichnend für die Perversität der Heterosexualität ist hingegen der traurige Versuch ihrer Apologeten, diese Perversion durch Hinweis auf die Sexualität der Tiere und der Rolle der heterosexuellen Befruchtung für die Zeugung von Kindern zu legitimieren. Dies entblößt jedoch nichts weiter als den inherent tierischen, menschenunwürdigen Charakter solcher Beziehungen. Sogar die Heterosexuellen selbst spüren offensichtlich instinktiv den zutiefst erniedrigenden Charakter solcher Beziehungen, dass sie sich ungehemmt selbst mit Tieren vergleichen. Als wenn es zum Kinderkriegen nicht schon lange menschenwürdige Alternativen wie die der künstlichen Befruchtung gäbe.

In früherer Zeit wurde die Verachtung Heterosexueller für Frauen, früher einfach nur Weiber genannt, nicht verheimlicht. Inzwischen ist es jedoch auch vielen Heterosexuellen peinlich geworden, ihre Verachtung für die Weiber, und damit die inherente Perversität der eigenen sexuellen Neigung, so offen zur Schau zu stellen. Es ist viel von Gleichberechtigung die Rede. Dies alles bleibt jedoch Äußerlichkeit – weder an der sexuellen Disparität noch an den fehlenden gemeinsamen Interessen hat sich schließlich etwas geändert. Auch die offen zur Schau getragene Verachtung ist lediglich etwas weniger öffentlich geworden.

Auch eine weitere Auswirkung der auch von den Heterosexuellen selbst gefühlten Perversität ihrer Neigung blieb faktisch unverändert bestehen: Es ist die Verachtung, die man für Frauen hegt, die sich professionell dem heterosexuellen Geschlechtsverkehr widmen. Selbst Reinemacherfrauen oder Kanalarbeiter, die sich mit menschlichen Fäkalien abgeben müssen, genießen einen höheren sozialen Status. Was für ein trauriges Bild, wo es doch eigentlich Hochachtung für die professionellen Qualitäten solcher Spezialistinnen geben sollte. Dies ist jedoch ein typisches Charakteristikum solch abnormaler Sexualität – die Verachtung der heterosexuellen Täter für ihre „Weiber“ potenziert sich gegenüber den professionellen Spezialistinnen. Die Verachtung für die eigene sexuelle Perversion wird auf die sogenannten „Nutten“ übertragen.

Nichts auch nur annähernd vergleichbares findet sich in vollwertigen, höheren Sexualformen. Sicherlich wird von vielen die tiefe persönliche Freundschaft – etwas, was in sporadischen professionellen Beziehungen nicht möglich ist – einer kurzfristigen professionellen Stricher-Beziehung vorgezogen. Eine Verachtung für Jungs, die sich auf diese Art Geld verdienen, gibt es jedoch kaum, und wenn, dann meist nur bei denjenigen, die selbst stark von heterosexueller Perversion beeinflusst und solch perversen Praktiken nicht völlig abgeneigt sind.

Kommen wir nun zu den besonders schrecklichen, grausamen Aspekten der Heterokriminalität. Die andere Seite der Heteroperversion ist Gewalt und Mord. Wenn auch bei weitem nicht jeder Heterosexuelle zum Mörder wird – von solchen Pauschalisierungen sei hier ausdrücklich abgeraten – so können wir doch nicht die traurige Tatsache übergehen, dass die der heterosexuellen Perversion inherente Selbstverachtung und Verachtung der eigenen „Sexualpartner“ oft genug auch zu sexueller und körperlicher Gewalt bis hin zum Mord führt.

Insbesondere Kriege, eine verbreitete Beschäftigung heterosexueller Tätergruppen, weisen starke Elemente heterosexueller Perversion auf. Aufgrund dieses perversen Hintergrundes enden sie oft genug in heterosexuellen Massenvergewaltigungen durch die siegreiche Armee.

Aber auch ein Großteil der sonstigen Schwerstkriminalität hat ihre Ursachen in der heterosexuellen Perversion. So ist ein Großteil der Morde in friedlichen Zeiten das Resultat des natürlichen Hasses zwischen den euphemistisch „Ehepartnern“ genannten Beteiligten an heterosexuellen Perversionen.

Ein anderer, trauriger und grausamer Bestandteil heterosexueller Schwerstkriminalität sind Prostituiertenmorde. Sie stellen letztendlich nichts weiter als eine natürliche Steigerung der von allen Heterosexuellen geteilten Verachtung für die Spezialistinnen in ihrer eigenen sexuellen Perversion dar. Jack the Ripper, ein brutaler Prostituiertenmörder, der nie gefasst wurde, genießt unter vielen Heterokriminellen einen Kultstatus.

Was die Heterosexualität als Perversion auch für diejenigen gefährlich macht, die gesunde, menschliche Formen der Sexualität vorziehen, ist die Aggressivität der Heterosexuellen gegen andere, höhere, vollwertige Formen der Sexualität. Das Leiden an der eigenen minderwertigen Sexualität bewirkt einen neurotischen Sexualneid und daraus folgend einen tiefen Hass auf diejenigen, die zu menschenwürdiger Sexualität, zu Beziehungen mit nicht nur sexuell, sondern auch geistig gleichwertigen Partnern in der Lage sind. Verbreitet sind hierbei – aufgrund der perversen eigenen Sexualität nicht verwunderlich – Kastrationsphantasien und andere Formen der sexuellen Erniedrigung von Menschen mit vollwertiger Sexualität. Besonders bezeichnend sind insbesondere die hierbei typischen Vergewaltigungsfantasien: Männer mit vollwertiger Sexualität werden dabei von heterosexuellen Tätern anal vergewaltigt oder penetriert und damit gewissermaßen sexuell auf den Status des verachteten eigenen „Sexualpartners“ – der Frau – erniedrigt.

Die eigentlichen Wurzeln dieses Hasses sind jedoch leicht herauszufinden. Man erkennt sie leicht daran, dass denjenigen mit gesunder Sexualität genau das vorgeworfen wird, worunter sie selbst so besonders leiden – die Disparität sowohl der sexuellen Wünsche als auch der geistigen Interessen – und dies an doch so offensichtlich unwesentlichen Altersunterschieden festgemacht wird.

Ein anderer, vielfach vernachlässigter Aspekt der heterosexuellen Perversion ist ein fataler Zyklus: Die in heterosexuellen Perversionen gezeugten Kinder, insbesondere wenn sie nicht früh genug von ihren perversen Eltern getrennt werden, dazu, selbst in die heterosexuelle Perversion abzugleiten. Dieses Phänomen ist wissenschaftlich noch nicht genügend verstanden. Insbesondere ist noch unklar, ob und inwieweit hierbei rein genetische Ursachen oder eine perverse Erziehung, die Heterosexualität zu normalisieren versucht, die Hauptrolle spielt. Auch ist die Perversion keine zwangsläufige Folge: Auch in heterosexuellen Ehen aufgewachsene Kinder können später eine gesunde Sexualität entwickeln, so wie auch, andersherum, von Menschen mit gesunder Sexualität gezeugte Nachkommen in die heterosexuelle Perversion abrutschen können. Die Theorie von der rein genetischen Ursache dieser Krankheit ist somit zweifelhaft. Ein hoher genetischer Anteil bei der Herausbildung dieser Krankheit ist jedoch sehr wahrscheinlich.

Trotz der gemeingefährlichen Charakteristika heterosexueller Abnormalität sollten wir jedoch eins nicht vergessen: Es ist keine eigene freie Entscheidung, die diese armen, unglücklichen Menschen in die perverse Sexualität treibt, sondern eine zumindest teilweise angeborene, vermutlich genetisch bedingte, aber wohl auch durch frühkindliche Schädigungen und Fehlentwicklungen hervorgerufene Neigung, für die der einzelne Heterosexuelle persönlich nichts kann, und unter der er selbst mit am meisten leidet. Auch Heterosexuelle sind Menschen!

Sicherlich, auch von solchen Menschen kann und muss man fordern, dass sie mit ihrer Perversion sozialverträglich umzugehen lernen, und insbesondere Menschen mit normaler Sexualität nicht mit ihren perversen Phantasien belästigen. Trotzdem sollte man nie vergessen, trotz erschreckend vieler von Heterokriminellen begangener Verbrechen, dass der einzelne Heterosexuelle kein geborener Verbrecher ist, sondern lediglich ein bedauernswerter Kranker, der unter seiner kranken, perversen Sexualität selbst am allermeisten leidet.

Nicht Strafe, sondern Therapie braucht der Heterosexuelle.