Sollte man mit Kischüs diskutieren?

Es gab mal ne Zeit, da habe ich in verschiedenen Foren eine ganze Menge mit Pädogegnern diskutiert. Augenblicklich tue ich das nicht mehr.

Nicht dass es keinen Spaß gemacht hätte. Argumentativ hat die Gegenseite ja nichts zu melden. Ich habe die Leute immer wieder aufgefordert, wenigstens einmal eine medizinische Studie zu präsentieren, die nachzuweisen behauptet, dass einvernehmlicher Sex mit Jungs im statistischen Durchschnitt einen negativen Einfluss hat. Totale Funkstille. Das schönste Argument war ein Kompliment: So gut wie ich argumentieren würde, hätten die Jungs doch gar keine Chance, wenn ich sie zu überzeugen versuchte, dass sie mal Sex ausprobieren sollten. Nur taugt selbst das Argument nichts, weil ich nur gut argumentieren kann, wenn ich gute Argumente habe, und was sollte es für ein Argument gegen „keine Lust“ geben? Ich kenne jedenfalls keins. Geschmeichelt hat mir das Argument natürlich trotzdem ;-) .

Ich könnte beklagen, dass mir inzwischen ein gutes Argument verloren gegangen ist. Als ich zu diskutieren anfing, verstand es sich von selbst, dass Sex-spiele von Kindern untereinander völlig problemlos sind. Da konnte man dann fragen, was eigentlich so anders ist, wenn beim Strippoker auch mal ein Erwachsener mitspielt. Wieso dann plötzlich der problemlose Zeitvertreib zum katastrophalen Trauma wird.

Und was ist heute daraus geworden? Wo ist die Zeit geblieben, als ein zwölfjähriger Schweizer, der in den USA wegen eines Doktorspielchens mit Handschellen abgeführt wurde, die Solidarität von ganz Europa bekam bis er endlich freigelassen wurde? Heute sind die Nachrichten voll von „Missbrauch von Kindern durch Kinder“, wie die neue Bezeichnung für Sex-spiele unter Kindern lautet. Der Strippoker wird schon dann zum lebenslangen Trauma erklärt, wenn dabei nur Kinder unter sich sind.

Aber trotz des verlorengegangenen Arguments macht mir diese Entwicklung die Argumentation eigentlich leichter. Je perverser die Blüten der Pädohysterie, desto unmöglicher wird es schließlich, sie argumentativ zu verteidigen.

Was ist also der Grund, dass ich mich kaum noch zu solchen Diskussionen hergebe?

Es gab einmal eine Zeit, da hatte ich maßlose Illusionen über die Demokratie. Einem Ossi sei es verziehen, denke ich. Ich nahm an, es würde ausreichen, die Leute mit den Argumenten bekannt zu machen. Und das Internet war die Möglichkeit dazu. Die besseren Argumente würden sich durchsetzen. Und wo die besseren Argumente sind, würde die freie Diskussion im Internet zeigen.

Pustekuchen, Illusion. Es wurde mir mehr und mehr klarer, dass die Masse, der Mob, gar nicht an irgendwelchen Argumenten interessiert ist. Dass es zwar überhaupt keine Argumente gibt, mit denen man die heutige Pädohysterie auch nur ansatzweise verteidigen könnte, aber dass dies völlig unerheblich ist.

Das zeigte schon das Niveau der damaligen Diskussionen. Die ernstzunehmenden Gegner haben auch damals gar nicht den gerade aktuellen Stand der Pädoverfolgung verteidigt. Interessante Diskussionen gingen eher um rein theoretische Fragen, wie, ob wenigstens Sex mit Babies überhaupt noch verboten bleiben sollte. Sowas wie mehrjährige Mindeststrafen für Blowjobs bei Dreizehnjährigen zu verteidigen ist schon damals keinem intelligenten Menschen mehr eingefallen.

Ich war damals stolz darauf, fähig zu sein, meine intellektuell fähigsten Gegner bis auf solche weit entfernten Verteidigungspositionen zurückdrängen zu können. Was ich falsch einschätzte, war, dass die Nazis, die zu solchen Diskussionen bestenfalls ein bis zwei Postings pro Nase beitrugen, damit keineswegs geschlagen waren. Richtig, sie hatten keinerlei Argumente. Sie konnten bestenfalls „Schwanz ab“ fehlerfrei ohne tz schreiben. Nur verließen sie die Diskussion halt nicht als argumentativ geschlagene Verlierer, ganz einfach weil sie an Argumenten überhaupt nie interessiert waren.

Aber je weiter die Hysterie fort schritt, desto offensichtlicher wurde es: Die Verteidiger der Hysterie hatten nicht nur keine Argumente, sie suchten auch gar keine. Ich war nur ein blauäugiger Wissenschaftler, in seinem Elfenbeinturm umgeben von anderen Wissenschaftlern mit derselben abartigen Neigung, für alles Argumente haben zu wollen, und der naiverweise annahm, auch andere, normale Menschen wären an irgendwelchen Argumenten interessiert. Aber wozu braucht man schon Argumente, wenn es doch nur darum geht, Perversen den Schwanz abzuhacken?

Was also tun?

Sich den Kischüs aufzudrängen bringt nichts. Die Kischüs haben eins ganz richtig erkannt: Unzensierte Diskussionen zwischen Pädos und Kischüs sind nichts weiter als einseitige Propaganda für die Pädos. In denen die Kischüs, wenn sie überhaupt etwas auf die Reihe kriegen, aller-höchstens plausibel machen können, dass Sex mit Babies besser doch noch verboten bleiben sollte. Nein, Kischüs und Feminazis wollen einfach keine Argumente hören.

Wäre Sex mit Kindern was Gefährliches, die Lage wäre andersherum. Es wären die Pädos, die keine Argumente hören wollen, und die Kischüs, die sich den Pädos aufdrängen würden, die ihnen wissenschaftliche Studien um die Ohren hauen würden, um vielleicht das Gewissen des einen oder anderen Pädos aufzurütteln und so das eine oder andere Kind vor Schäden zu bewahren. Und man könnte die Pädos unzensiert reden lassen – ihre schlechten Argumente würden sich ja selbst disqualifizieren.

Nur, so ist es nun einmal nicht. Die Vorstellung, ein Dreizehnjähriger, der einvernehmlich einen Blowjob bekommt, würde dabei wimmern und schwer traumatisiert werden, ist nun mal einfach so was von realitätsfern, dass mir nichts passendes mehr dazu einfällt. Und auch dem dümmsten Feminazi dürfte klar sein, dass man keine Chance hat, die Leute argumentativ von solchem Unsinn zu überzeugen.

Also, sie wollen gar nicht mit uns diskutieren. Wir sind ja schließlich Untermenschen, mit so was diskutiert man nicht. Sie verheimlichen uns daher die wissenschaftlichen Studien, die die Mechanismen beschreiben, die Blowjobs bei Dreizehnjährigen so extrem traumatisierend werden lassen, dass nur mehrjährige Haftstrafen eine angemessene Reaktion auf solch ein Verbrechen sein können. Sie verheimlichen uns auch, wieso ein Verbot von kostenlosem Tausch bei Musik die Umsätze und Profite der Musikindustrie steigern, bei Kinderpornos aber die Profite der Kinderpornoindustrie schmälern soll. Und warum siebzehnjährigen hässlichen alten Weibern verboten wird, ihre eigenen Nacktfotos zu verbreiten. Sie wollen halt nicht mit uns diskutieren.

Also, ok, ich bin ein netter Mensch, ich will mich nicht aufdrängen. Also lasse ich es. Muss nicht sein. Wenn sich hier ein an Argumenten interessierter Pädogegner finden sollte, kein Problem – ich stehe zur Verfügung. Ein IQ über Zimmertemperatur wäre zwar wünschenswert, ist aber nicht mal Voraussetzung. Aber wenn keiner Lust hat, auch kein Problem.

Den Gefallen, vollkommen zu schweigen, mache ich ihnen allerdings nicht. Wir sind noch da, trotz zunehmender Repression. Flagge wird gezeigt. Und es wird klargestellt, wer argumentativ das Oberwasser hat. Die nicht existierenden Argumente der Kischüs braucht man dazu ja gar nicht.

Dazu reicht es, über die Fragen nachzudenken, die wirklich interessant sind. Was ist eigentlich die Ursache der Dummheit der Kischüs? Angeborene, genetisch bedingte Blödheit? Oder das vorhersagbare Versagen des staatlichen Bildungssystems? Moralitis (eine schwere geistige Störung durch Infektion mit Moralin)? Oder einfach nur Herdentrieb, bei bewusstem Verschweigen besserer eigener Erkenntnis, um nicht aufzufallen oder sich gar als Führer zu profilieren? Was ist es, was zu solchen Hysterien führt? Wie kann man sie überhaupt aufhalten? Könnte man sie in einer libertären Gesellschaft verhindern oder vermeiden?

Das, was bei der Betrachtung solcher Fragen herauskommt, ist letztendlich auch viel interessanter. Wen interessiert schon noch die n-te Widerlegung der Primitivargumente der Pädogegner? Die Dummen unter ihnen interessieren sich eh nicht für Argumente, und die Klügeren wissen auch so, dass das alles zumindest heftig übertrieben ist. Also vergessen wir die „Argumente“ von Pädogegnern einfach.

Und ich mache mir statt dessen lieber eigene Gedanken.

Irgendwie ist es so auch symmetrischer. In ihren Medien diskutieren sie ja nur mit sich selbst. Ja und? Mit mir selbst diskutieren kann ich auch ganz gut. Die Qualität der Ergebnisse mag der Leser vergleichen. (Allerdings liegt die Planke ja nun nicht wirklich hoch. Kann ich sie überhaupt herunterreißen ohne vorher einen Graben geschaufelt zu haben?)

Asymmetrisch bleibt die Situation sowieso: Sie wissen, dass sie uns nicht zu Wort kommen lassen dürfen. Weil sie argumentativ nichts drauf haben. Wir hingegen können sie gerne zu Wort kommen lassen. Weil sie argumentativ nichts drauf haben.

Also, ich mache mir lieber Gedanken über die wirklich interessanten Fragen. Fragen, die heutzutage auch den intelligenteren Normalo beunruhigen dürften, dem vielleicht die Pädos egal sind, aber das Verbot des Besitzes von Fotos, auf denen siebzehnjährige Schreck-schrauben (oder solche, die ein vergrämter Staatsanwalt für siebzehnjährig halten könnte) nackt posieren, schon nicht mehr.

Aber eben auch Fragen, die ich in einer Diskussion mit Kischüs nie gestellt kriegen würde.


2 Antworten auf „Sollte man mit Kischüs diskutieren?“


  1. 1 K13online-Dieter.Gieseking 02. Oktober 2010 um 17:16 Uhr

    Die in den letzten Jahren immer wieder ansteigende Macht der Kinderschutzvereine und Opfervereine etc. war und ist nur deshalb unwidersprochen möglich, weil es kein echtes Gegengewicht von Pädoseite und unseren möglichen Sympatisanten gibt. Und der Pädogegenseite geht es im Prinzip nicht um Argumente, sondern damit ist eine breite Missbrauchsindustrie verbunden. Es geht also in 1. Linie um Spenden und damit ums Geld des gebefreudigen Bürgers. Der Kinderschutz wird doch seine Meinung zum Thema Pädophilie nicht ändern, wenn damit viel Geld verdient werden kann. Um diesem Treiben etwas entgegen zu setzen bedeutet dies im Umkehrschluss, dass auch die Pädoseite über ausreichend finanzielle Mittel für Ihren Einsatz und Kampf verfügen muss. Ohne Mooooss ist und wird mit Sicherheit nicht viel loosss sein. Das ist die bittere Wahrheit und das reale Leben, leider.

    Gruß Dieter-K13

  2. 2 Boobi 15. Oktober 2010 um 11:47 Uhr

    Hey, Mackay, du stehst doch auf Spitz-/Schimpfnamen fuer unsere Feinde:

    Hier ist einer: „Antipäden“. Ist eingaengig und klingt cool.
    Gefunden bei Jerry Hoss, dem Verfasser des Buches „5 Abtreibungen & 2 Adoptionen“. Leseproben bei google books.

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